Panorama Höhlen-Drama: Wunder ist vollbracht – Fußballteam und Trainer gerettet

16:40  10 juli  2018
16:40  10 juli  2018 Quelle:   express.de

Dutzende Schiffe bei Feuer auf indonesischer Urlaubsinsel Bali zerstört

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Nach neun Tagen: In Höhle verschollenes Fußballteam gefunden. Angehörige und Freunde der Fußballspieler harrten seit über einer Woche vor der Höhle aus und hofften auf ein Wunder . Der 14-jährige Tilek Jana hoffte auf die Rettung seines Freundes Prajak.

In Thailand sind ein zwölfköpfiges Junior- Fussballteam und ihr Trainer nach neun Tagen in einer überfluteten Höhle von Rettungsteams lebend entdeckt worden. Alle 13 seien unversehrt.

Thailand-Rettung: Polizei und Militär schirmen einen weiteren Jungen ab, der am Montag aus der thailändischen Höhle gerettet wurde. © AFP Polizei und Militär schirmen einen weiteren Jungen ab, der am Montag aus der thailändischen Höhle gerettet wurde.

Das Wunder ist vollbracht. Die 12 Jungen und ihr Trainer sind am Dienstag aus der Höhle in Thailand gerettet worden. 

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Thailand: Riskanter Tauchgang

Alle Infos zur aktuellen Lage in der Tham-Luang-Höhle: 

Dienstag, 10. Juli

+++ Alle 12 Jungen und ihr Trainer sind gerettet +++

Die zwölf Spieler einer thailändischen Fußball-Jugendmannschaft und ihr Trainer sind alle aus der überfluteten Höhle gerettet. Dies teilte die thailändische Marine am Dienstag mit. Die letzten fünf Eingeschlossenen wurden in einem weiteren stundenlangen Tauchereinsatz ins Freie gebracht. „Sie sind in Sicherheit“, sagte ein Sprecher der Marine.

Freunde der Höhlen-Jungen: „Sie sollen sich beeilen, wir haben sehr viele Hausaufgaben“

  Freunde der Höhlen-Jungen: „Sie sollen sich beeilen, wir haben sehr viele Hausaufgaben“ Freunde der Höhlen-Jungen: „Sie sollen sich beeilen, wir haben sehr viele Hausaufgaben“ , fügte er hinzu.Das könnte Sie auch interessieren: Newsblog zum Höhlen-Drama: Taucher retten fünften JungenSechs der vermissten Jungen besuchen die Mae-Sai-Prasitsart-Schule. Ob die vier am Sonntag geretteten Jugendlichen zu ihren Schülern gehören, konnte die Schulverwaltung nicht sagen. Die Behörden gaben bislang keine Namen bekannt.Thailand: Wege in der Höhle sehr verworren„Ich freue mich für die Jungen, die gestern rausgekommen sind“, sagte der 14 Jahre alte Warangchit Kankaew.

Allmählich hatten viele die Hoffnung aufgegeben. Fast zehn Tage war es her, dass eine thailändische Nachwuchs-Fußballmannschaft und ihr Trainer als

Die Burschen im Alter von elf bis 16 Jahren, Mitglieder eines Fußballteams , und ihr Trainer waren erst in den vergangenen Tagen mit den Grundregeln des Tauchens vertraut gemacht worden. 3. Gott sei Dank! Höhlen - Drama : Erste Kinder gerettet . 4. Aus thailändischer Höhle.

Die Rettungsaktion war auch ein Kampf gegen die Zeit. Am Dienstag regnete es in der Region an der Grenze zu Myanmar wieder heftig. In Südostasien ist gerade Monsun-Saison. Befürchtet wird, dass durch den Regen das Wasser in der Höhle schnell steigen könnte. Das glückliche Ende des Höhlendramas grenzt für viele an ein Wunder. Auch Experten hatten es kaum für möglich gehalten, dass das Team des Fußballvereins „Wildschweine“ aus seinem Zufluchtsort in vier Kilometern Tiefe sicher nach draußen gebracht werden kann. Der Weg zurück ans Licht dauerte jeweils mehrere Stunden. Große Teile der Höhle waren überflutet. Keines der Kinder hatte Erfahrung im Tauchen. Die Jungen wurden daher von den Profis ins Schlepptau genommen. 

Ihre Freunde haben viel vor: Deshalb sollen sich die Höhlen-Jungen jetzt beeilen

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THAILAND: Vermisstes Jungen- Fußballteam in Höhle „unversehrt“ entdeckt - Продолжительность: 1:14 WELT 19 583 просмотра. Höhlen - Drama in Thailand - Kinder müssen für ihre Rettung Tauchen lernen - Продолжительность: 3:48 Aktuelle Nachrichten 45 просмотров.

Das Wunder von Thailand ist wahr geworden: die ersten acht Buben sind gerettet . Neun Mitglieder des Fußballteams warten noch auf ihre Rettung aus der Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non im Norden des Landes an der Grenze zu Myanmar. Trainer bat um Verzeihung Höhlen - Drama

+++ Thai-Fußballer verpassen WM-Finale +++

Fifa-Präsident Gianni Infantino hatte die in einer Höhle eingeschlossenen Jungen und ihren Trainer zum WM-Finale nach Moskau eingeladen. Doch die geretteten Mitglieder des thailändischen Fußballteams können diese Einladung nicht annehmen. Die behandelnden Ärzte kündigten am Dienstag an, dass die bislang acht geretteten Kinder noch mindestens eine Woche im Krankenhaus bleiben müssten. Immerhin: Die Jungen werden das Spiel nach Angaben der Ärzte aber im Krankenhaus auf dem Fernsehschirm verfolgen dürfen - wenn sie solange wach bleiben - Anpfiff ist nach thailändischer Zeit um 22.00 Uhr.

Montag, 9. Juli

+++ Alle geretteten Jungen sind wohlauf +++

Die acht bisher geretteten Jungen sind nach offiziellen Angaben allesamt wohlauf.

Der Leiter der Rettungsaktion, Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn, sagte am Montagabend (Ortszeit) vor Journalisten in der nahegelegenen Stadt Mae Sai: „Sie sind alle sicher und gesund.“ Inzwischen hätten die ersten Jungen auch Besuch von ihren Familien bekommen.

Versagen ohne Ende

  Versagen ohne Ende Versagen ohne Ende

Es könnte Monate dauern, bis sie gerettet werden können. Es sei keine Frist gesetzt worden, bis wann die Jugendlichen aus der Höhle gebracht würden. Thailändische Jugendfußballer müssen noch auf Rettung warten. 03.07.2018, 10:13 Uhr | dpa, aj. Thailand: Vermisstes Fußballteam in Höhle

Das Wunder von Thailand ist wahr geworden: Die ersten vier Kinder haben die Tham-Luang-Höhle lebend verlassen. Neun Mitglieder des Fußballteams warten noch auf ihre Rettung aus der Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non Trainer bat um Verzeihung Höhlen - Drama : Buben schrieben

Die Rettungsaktion eines internationalen Teams von Spezialtauchern soll nun am Dienstag fortgesetzt werden. In der Höhle harren jetzt noch vier Spieler der Jugend-Fußballmannschaft und ihr 25 Jahre alter Betreuer aus.

Offen blieb, ob am Dienstag alle fünf noch Eingeschlossenen herausgeholt werden sollen. Das Drama dauert dann bereits 17 Tage.

+++ Inzwischen sind acht Jungen gerettet worden +++

Jetzt kommt die Rettung richtig in Fahrt. Am Montag sind vier weitere Kinder aus der überschwemmten Höhle gerettet worden.

Wie die Marine im Online-Netzwerk Facebook mitteilte, sind damit nun acht Mitglieder der Fußballmannschaft gerettet, die seit dem 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle festgesessen hatten.

„2 Tage, 8 Wildschweine“, hieß es in dem Eintrag in Anspielung auf den Namen der Fußballmannschaft. Damit harren noch vier Fußballer und ihr 25-jähriger Trainer in der kilometerlangen Höhle aus. Die ersten vier Jungen waren am Sonntag unerwartet schnell gerettet worden.

Nach einer Pause für die Rettungstaucher begann am Montag der zweite Einsatz. Schon in wenigen Stunden werde es „gute Neuigkeiten“ geben, sagte Einsatzleiter Narongsak Osottanakorn, zuversichtlich vor Journalisten.

Alle zwölf Jungen und ihr Trainer aus Höhle in Thailand gerettet

  Alle zwölf Jungen und ihr Trainer aus Höhle in Thailand gerettet Alle zwölf Jungen und ihr Trainer aus Höhle in Thailand gerettetDie zwölf Spieler einer thailändischen Fußball-Jugendmannschaft und ihr Trainer sind alle aus der überfluteten Höhle gerettet worden. Dies teilte die thailändische Marine am Dienstag mit. Die letzten fünf Eingeschlossenen wurden demnach in einem weiteren stundenlangen Tauchereinsatz ins Freie gebracht.

Die Rettung LIVE. 09. Juli 2018 06:22; Akt: 09.07.2018 06:22 Print. Höhlendrama: Trainer soll schon gerettet sein. Die ersten vier Mitglieder des thailändischen Fußballteams sind aus der Höhle raus. Höhlen - Drama in Thailand: Video: Die Burschen sind auf dem Weg ins Spital.

Das Wunder von Thailand ist wahr geworden: Die ersten vier Kinder haben die Tham-Luang-Höhle lebend verlassen. Neun Mitglieder des Fußballteams warten noch auf ihre Rettung aus der Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non Trainer bat um Verzeihung Höhlen - Drama : Buben schrieben

Der Tauchgang durch die weit verzweigte Höhle ist schon für Profis kräftezehrend. Die Jungen und ihr Trainer waren erst in den vergangenen Tagen mit den Grundregeln des Tauchens vertraut gemacht worden, einige von ihnen können nicht einmal schwimmen.

Da die Jungen in dem schlammigen Wasser praktisch nichts sehen können, wurden Taue befestigt, an denen sie sich entlangziehen sollen.

+++ Bericht: Weitere Jungen haben gefährlichste Passage hinter sich gelassen +++

Laut „Bangkok Post“ sind vier weitere Jungen auf dem Weg in die Freiheit. Sie sollen gemeinsam mit Tauchern bereits die gefährlichste Passage hinter sich gelassen haben und in der Kammer angekommen sein, in der sich auch das Basislager der Retter in der Höhle befindet. Es ist etwa zwei Kilometer vom Eingang entfernt. 

+++ Nächste Rettungsaktion gestartet +++

Einen Tag nach der Rettung der ersten vier Kinder aus einer überfluteten thailändischen Höhle ist am Montag eine zweite Rettungsaktion angelaufen.

Der Einsatz für eine zweite Gruppe von Kindern begann gegen 11 Uhr (Ortszeit, 6 Uhr MESZ), wie der Leiter des Krisenstabs, Narongsak Osottanakorn, vor Journalisten sagte. Narongsak führte aus, die gesamte benötigte Ausrüstung für den extrem riskanten Einsatz in der Höhle stehe bereit.

Kurz nach der Rettung: Höhlen-Held von Thailand erleidet traurigen Schicksalsschlag

  Kurz nach der Rettung: Höhlen-Held von Thailand erleidet traurigen Schicksalsschlag Kurz nach der Rettung: Höhlen-Held von Thailand erleidet traurigen SchicksalsschlagDoch die Freude des Australiers darüber wird durch eine traurige Nachricht getrübt: Als der erfahrene Arzt und Taucher am Dienstag als einer der letzten die Höhle verließ, erfuhr er vom Tod seines Vaters.

Fußballteam in Höhle soll tauchen lernen. Höhlen - Drama : Video zeigt Moment der Rettung . Wir haben etwas vollbracht , von dem wir vorher dachten, es sei eine "Mission Impossible"." Die Jungs würden herausgeholt, daran gebe es keinen Zweifel.

Thailändische Jugendliche müssen noch auf Rettung warten. 03.07.2018, 20:35 Uhr | dpa, aj. Thailand: Vermisstes Fußballteam in Höhle gefunden. Thailand klammert sich im Höhlen - Drama an die Hoffnung.

Schon in wenigen Stunden „werden wir gute Neuigkeiten bekommen“, sagte der Einsatzleiter. Der Tauchgang durch die weit verzweigte Höhle ist schon für Profis kräftezehrend. Die Jungen und ihr Trainer waren erst in den vergangenen Tagen mit den Grundregeln des Tauchens vertraut gemacht worden, einige von ihnen können nicht einmal schwimmen.

Da die Jungen in dem schlammigen Wasser praktisch nichts sehen können, wurden Taue befestigt, an denen sie sich entlangziehen sollen. Wie gefährlich das Unterfangen ist, hatte am Freitag der Tod eines erfahrenen thailändischen Tauchers gezeigt, der auf dem Weg aus der Höhle wegen Sauerstoffmangels gestorben war. 

+++ Gerettete Jungen werden gründlich untersucht +++

Thailands Regierung will die bislang vier aus einer Höhle geretteten Jungen von Ärzten nun genau untersuchen lassen. Innenminister Anupong Paojinda sagte am Montag nach einem Bericht der „Bangkok Post“, die vier Mitglieder des Fußball-Teams im Alter zwischen 11 und 16 Jahren seien „stark“. Sie müssten sich jetzt aber noch weiteren medizinischen Tests unterziehen. 

Unklar war am Montag, wie die Behörden weiter vorgehen wollen. Von offizieller Seite gab es keinerlei Angaben, ob der nächste Rettungsversuch bereits begonnen hat oder wann er beginnen soll. Nach Angaben des Innenministers sollen die Taucher, die mit ihrer ersten Aktion am Sonntag Erfolg hatten, wieder zum Einsatz kommen.

+++ Familien warten noch auf Krankenhausbesuch +++

Die Familien der aus einer thailändischen Höhle geretteten Fußballer warten Berichten zufolge noch auf ein erstes Wiedersehen. Wie der Sender Thai PBS am Montag berichtete, informierten die Behörden die Familien, sich für einen Besuch im Krankenhaus bereit zu halten. Am Sonntag retteten Spezialtaucher vier Jungen aus der Höhle. Sie werden derzeit in einem Krankenhaus in der Stadt Chiang Rai behandelt.

Thailand will Ort der Höhlen-Rettung zu Touristenattraktion machen

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Wie und vor allem wann sie gerettet werden können, ist noch ungewiss. Nun gibt ein neues Video Hoffnung. Fußballteam in Höhle soll tauchen lernen. Wir haben etwas vollbracht , von dem wir vorher dachten, es sei eine "Mission Impossible"." Thailand klammert sich im Höhlen - Drama an die Hoffnung.

+++ Rettung soll am Montag fortgesetzt werden +++

In Thailand soll die Mission zur Rettung der eingeschlossenen Fußballer und ihres Trainers aus einer Höhle am Montag fortgesetzt werden.

Sonntag, 8. Juli

+++ Taucher: Kinder wurden für Einsatz betäubt +++

Einer der am Einsatz beteiligten Taucher, der Däne Ivan Karadzic, hat weitere Details von der Rettung der ersten Kinder verraten. „Die Jungen wurden medizinisch betäubt, damit sie nicht in Panik geraten“, sagte Karadzic dem öffentlich-rechtlichen Radiosender „Denmarks Radio“.

Die Kinder seien jedoch nicht vollständig anästhesiert gewesen, sondern nur soweit, dass sie nicht in Panik geraten konnten. Die Geretteten seien auf dem Weg aus der Höhle an die Taucher gebunden gewesen.

Karadzic führt eine Tauchschule in Thailand und ist spezialisiert auf das Tauchen in Höhlen. Deshalb meldete er sich freiwillig für der Rettungsaktion.

+++ Rettungsaktion soll Montag fortgeführt werden +++

„Die Operation heute lief sehr problemlos“, sagte Provinzgouverneur Narongsak und fügte hinzu, die Rettungsaktion werde in 10 bis 20 Stunden fortgesetzt. Die Taucher müssten nun die Atemluftvorräte auffrischen, die in der ersten Phase aufgebraucht worden seien. Alle Jungen hätte Atemmasken getragen und seien von den Tauchern durch die Tunnel geleitet worden. „Ich bin froh, dass wir unsere Mission erfolgreich für die ersten vier abgeschlossen haben.“

+++ Vier Kinder sind draußen +++ 

Vier aus der Höhle in Thailand gerettete Jungen sind nach Angaben des Chefs der Rettungsmission in ärztlicher Behandlung. Das sagte Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn am Sonntagabend vor Journalisten. Damit war die genaue Zahl der Geretteten unklar: Frühere Aussagen der Katastrophenschutzbehörde, wonach bereits sechs Jungen aus der Höhle gebracht wurden, bestätigte der Gouverneur nicht.

Thailand: Wie haben die Jungs in der dunklen Höhle überlebt?

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Verzweifelte Eltern beteten für die Rettung der zwölf Jungen und ihres Trainers . THAILAND: Vermisstes Jungen- Fußballteam in Höhle „unversehrt“ entdeckt - Продолжительность: 1:14 WELT 541 просмотр.

Die Jungen wurden in ein Krankenhaus in die 60 Kilometer entfernte Stadt Chiang Rai gebracht.

+++ Eltern dürfen noch nicht zu den Kindern +++

Da unklar ist, ob sich die Kinder durch Vogelkot in der Höhle mit einer Lungenkrankheit infiziert haben, werden sie in der Klinik unter Quarantäne gestellt. Die Eltern dürfen frühestens in 24 Stunden zu ihnen.

+++ Meldungen überschlagen sich +++ Erste Kinder offenbar schon in der Klinik +++

Die Meldungen überschlagen sich. Nach Regierungsangaben haben drei weitere Jungen das Basislager in der Tham-Luang-Höhle erreicht.

Ein Ministeriumssprecher bestätigte inzwischen, dass zwei der zwölf Jungen die Höhle verlassen haben. 

Laut Informationen der „Bangkok Post“ sollen bereits drei der eingeschlossenen Jugend-Fußballer aus der Höhle in Thailand gerettet worden sein. Wie die thailändische Zeitung am Sonntagabend (Ortszeit) schreibt, wurden die Jungen sofort ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht.

+++ Zwei Jungen in Sicherheit gebracht +++

Thailändische Medien berichten, zwei Jungs seien erfolgreich in eine Sicherheitszone gebracht worden und nun auf dem Weg zum Höhleneingang. Das ZDF spricht bereits von drei Kindern. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es noch nicht.

+++ Klinik bereitet sich auf Ankunft der Jugend-Fußballer vor +++

Das nächstgelegene Prachunakroh-Krankenhaus in der knapp 60 Kilometer entfernten Stadt Chiang Rai bereitet sich auf die Ankunft der Jugend-Fußballer vor.

Thailand_Höhle_AFP_17D1I8 © AFP Thailand_Höhle_AFP_17D1I8

Arbeiter stellten Planen auf, die Sichtschutz bieten sollten. Zudem waren im thailändischen Fernsehen Krankenhaus-Mitarbeiter zu sehen, die 13 Krankentragen vor dem Eingang aufstellten. Der achte Stock des Krankenhauses soll Berichten zufolge für die Geretteten reserviert sein. Die Jungen sind geschwächt, nach Tagen ohne Kontakt zur Außenwelt wurden sie zuletzt von Tauchern mit dem Nötigsten versorgt.

+++ Erste Details zur Rettung veröffentlicht +++

Die thailändische Regierung Details zur Rettung veröffentlicht. Die Taucher und die Kinder werden das ganze Gesicht umschließende Tauchermasken tragen. Je zwei Taucher werden einen Jungen zwischen sich nehmen. Dann führen sie – geleitet an einem Seil – das Kind aus der Höhle. Sollte der Pfad zu eng werden, wird der Sauerstofftank vom Rücken geschnallt und neben dem Jungen langsam durch die Felsenlücke gerollt.

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Rettungsaktion wird dauern +++ Krisenstab geht von zwei bis drei Tagen aus +++

Der am Sonntag begonnene Rettungsversuch der in einer thailändischen Höhle eingeschlossenen Jungen wird nach Angaben des Krisenstabs zwei bis drei Tage dauern.

+++ Erster Junge gegen 21 Uhr Ortszeit erwartet +++ Trainer wird als letzter aus Höhle geholt +++

Nach Informationen der „Bangkok Post“ werden die Jungen in vier Gruppen aus der Höhle geführt. Jedes Kind soll dabei von zwei Tauchern begleitet werden.

In der ersten Gruppe sollen sich vier Personen befinden, die restlichen bestünden aus drei.

Der 14-jährige Adul "Dul" Sam-on soll die Höhle demnach als erster verlassen. Der Trainer wird als letzter herausbegleitet.

+++ Rettungsaktion gestartet +++

Die äußerst gefährliche Rettungsaktion für die zwölf in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen Jungen und ihren Fußballtrainer hat am Sonntag begonnen.

Insgesamt seien an dem Einsatz 18 Sporttaucher beteiligt, sagte der Provinz-Gouverneur Narongsak Osotthanakorn, der die Aktion auch leitet.

„Das Wetter ist gut. Der Wasserstand ist gut. Die Taucher sind bereit. Die Jungen sind körperlich, seelisch und psychisch bereit, herauszukommen.“ Ziel sei es, den Einsatz am Sonntagabend um 21 Uhr (16 Uhr MESZ) zu beenden. Es könne sich aber auch bis Montag hinziehen.

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Bei dem Einsatz, der um 10 Uhr Ortszeit (5 MESZ) begann, soll jeder Junge von zwei Tauchern begleitet werden. Die Jungen sollen nach und nach einzeln herausgebracht werden. Fünf Taucher stammen aus Thailand, der Rest aus dem Ausland.

Teile der Höhle sind immer noch unter Wasser. Das bedeutet, dass die Jungen für einige Teile Ausrüstung der Sporttaucher benötigen, um voranzukommen.

Narongsak sagte, in den vergangenen Tagen sei der Wasserpegel in der Höhle aber genügend zurückgegangen, dank der Entwässerungsmaßnahmen. So könnten nun viele Teile zu Fuß passiert werden. Australische Sanitäter hätten die Höhle am Sonntag betreten, um den Gesundheitszustand der Jungen zu bewerten. Sie hätten bestätigt, dass die Jungs bereit seien.

Am Sonntag waren Sporttaucher und Sanitäter an der Höhle angekommen. Darüber hinaus wurde das in der Nähe des Höhleneingangs platzierte provisorische Mediencamp mit mehr als 1000 thailändischen und ausländischen Journalisten geräumt. Neu ankommenden Reportern wurde der Zugang verwehrt. Sie wurden zu einem Regierungsgebäude weitergeleitet.

Samstag, 7. Juli

+++ Sauerstoffmangel und schlechte Wetteraussichten erhöhen den Druck +++

Im Höhlen-Drama von Thailand wäre nach offizieller Einschätzung ein Rettungsversuch möglich. Die Beratungen und Vorbereitungen, ob und wann versucht werde, die Jungfußballer aus der Höhle zu holen, seien aber noch im Gange, sagte der Provinzgouverneur und Leiter des Rettungseinsatzes, Narongsak Osotthanakorn, am Samstagabend Ortszeit.

Der Wasserstand unter der Erde und der Gesundheitszustand der Eingeschlossenen seien „sehr geeignet“.

Sauerstoffmangel und schlechte Wetteraussichten erhöhen den Druck auf die Retter. In den nächsten Tagen soll es wieder heftige Regenfälle geben. Am Aufenthaltsort der Gruppe ist der Sauerstoffgehalt in der Luft von 21 Prozent auf 15 Prozent abgesunken, wie Narongsak bereits vor zwei Tagen bekannt gegeben hatte. 

+++ Jungen schreiben Brief an ihre Eltern +++

In einem bewegenden Brief haben sich die Jungen an ihre mitbangenden Familien gewandt. „Macht euch keine Sorgen, wir sind alle stark“ – so steht es auf einem handbeschriebenen Zettel, den ein Rettungstaucher den seit Tagen vor dem Höhleneingang campierenden Angehörigen übermittelte.

Ein anderer, der 15-jährige Phiphat Photi, genannt „Nick“, schrieb: „Liebe Mama und Papa und mein kleiner Bruder, wenn ich hier raus bin, könntet ihr mir dann bitte gegrilltes Schweinefleisch mit Gemüse bringen?“

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„Ich bedanke mich für die moralische Unterstützung und entschuldige mich bei den Eltern“, schrieb der Trainer in seiner ersten Wortmeldung. „An alle Eltern: Allen Kindern geht es noch gut. Ich verspreche, mich sehr gut um sie zu kümmern“, schrieb der 25-jährige Trainer in dem handgeschriebenen Brief, den er einem Taucher mitgegeben hatte. Er wandte sich darin auch an seine Großmutter und seine Tante: „Ich bin hier. Seid nicht zu besorgt. Passt bitte auf euch auf.“ 

+++ Hunderte Rettungsschächte gebohrt +++

Einsatzkräfte haben inzwischen mehr als hundert Rettungsschächte in die Tiefe gebohrt, um die seit zwei Wochen in einer überschwemmten Höhle festsitzenden Fußballjungen auf diesem Weg zu befreien.

Bei den Bohrungen seien die zwölf Kinder und ihr Trainer bislang aber nicht erreicht worden, wie der Leiter der Rettungsaktion, Narongsak Osottanakorn, am Samstag sagte. Die Kinder sind zu geschwächt, um ins Freie zu tauchen.

Höhlen_Drama_Thailand_AFP_17A6U7 © AFP Höhlen_Drama_Thailand_AFP_17A6U7

Die Bohrungen durch den Berg seien bis zu 400 Meter tief, sagte Osottanakorn. Der genaue Standort der Jungen in etwa 600 Metern Tiefe sei aber noch nicht gefunden worden, fügte er hinzu.

+++ Sauerstoffgehalt in der von den Jugendlichen aufgesuchten Kammer nimmt stetig ab +++

Die Rettung der seit zwei Wochen in einer thailändischen Höhle festsitzenden Jugendlichen wird immer mehr zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

Zwar kündigten die Behörden an, das Risiko bei der geplanten Bergungsaktion so niedrig wie möglich zu halten. Allerdings sollte es am Samstag regnen und das Wochenende über zu teils heftigen Niederschlägen kommen. Falls Monsunregen die Bedingungen dramatisch verschlechtert, wollen die Rettungskräfte ihren Einsatz vorzeitig beginnen.

Die vergangenen Tage war es rund um die Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non in der nördlichen Provinz Chiang Rai trocken geblieben. Doch das kann sich jederzeit ändern. „Falls es starke Regenfälle geben sollte und die Lage schlecht aussieht, werden wir versuchen, sie früher rauszuholen“, sagte Provinzgouverneur Narongsak Osotthanakorn am Samstagmorgen (Ortszeit).

Höhlen_Drama_Thailand_GYI_993204598 © Getty Images Höhlen_Drama_Thailand_GYI_993204598

Als Chef der Rettungsmission würde er den Beginn des Bergungseinsatzes lieber noch etwas verzögern. Noch seien die Jungen im Alter von elf bis 16 Jahren und ihr 25-jähriger Betreuer nicht ausreichend geübt im Tauchen. Denn der verwinkelte Höhlentrakt hat viele Windungen und Engpässe, die auch Tauchprofis vor Probleme stellen. Und die Wassermassen haben - ähnlich wie in einem Siphon – manche Senken zulaufen lassen. Um wieder nach draußen zu gelangen, müssten sie diese Senken nun im Tauchgang passieren.

+++ Sauertoffmangen und erbärmliche hygienische Verhältnisse +++

Hinzu kommt, dass der Sauerstoffgehalt in der von den Jugendlichen aufgesuchten Kammer stetig abnimmt – ganz im Gegensatz zur psychischen und körperlichen Belastung der Eingeschlossenen. Und je mehr Wasser in die Höhle strömt, desto schlechter wird wegen aufgewirbelter Ablagerungen die Sicht für die Taucher, die die eingeschlossene Gruppe derzeit mit dem Nötigsten versorgen.

Die Lage wird also immer brenzliger. Zumal auch die hygienischen Umstände in der Höhle erbärmlich sind: Jeder aus der Gruppe muss sich auf engstem Raum erleichtern, Bakterien, Viren und Pilze können sich leicht ausbreiten. Laut der Zeitung „The Nation“ zeigen zwei der Jugendlichen und ihr Trainer schon Anzeichen für eine Infektion.

Freitag, 6. Juli

+++ Gouverneur nimmt auf Pressekonferenz Stellung zum Höhlen-Drama +++

Gouverneur Narongsak Osotthanakorn sagte auf einer Pressekonferenz, den Jungen ginge es soweit gut. Am heutigen Freitag werde allerdings nicht mehr mit der Rettung begonnen. Man wolle kein Risiko eingehen, denn die 12 Jugendlichen können immer noch nicht tauchen und der Tauchgang sei kompliziert.

Der Weg aus der überschwemmten Tham-Luang-Höhle ist selbst für erfahrene Taucher ein kräftezehrender fünfstündiger Tauchgang. „Bedenkt, ein Navy Seal ist gerade letzte Nacht gestorben“, wandte der freiwillige Helfer Rafael Arusch aus Israel ein. 

Sollte sich die Situation aber dramatisch verschlechtern, würden die Rettungskräfte sofort eingreifen, hieß es weiter.

+++ Startet die Rettungsaktion für die Jugend-Kicker noch heute? +++

Ein Bericht der belgischen „Het Laatste Nieuws (HLN)“ macht Hoffnung: Danach soll die Rettungsaktion für die zwölf Fußballer (sechs bis 16 Jahre alt) und ihren Trainer (28) noch heute anlaufen.

+++ Elon Musk will bei Rettung von Jungen  helfen +++

Elon Musk © dpa Elon Musk

Der High-Tech-Pionier Elon Musk hat seine Hilfe bei den Rettungsbemühungen für die in einer thailändischen Höhle festsitzende Fußballmannschaft angeboten. Der US-Unternehmer teilte am Freitag über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit, er habe Teams seines Raumfahrtunternehmens SpaceX und seiner Ingenieurfirma Boring in das südostasiatische Land entsandt. Boring ist auf Tunnelbau spezialisiert. Die entsandten Ingenieure beider Firmen sollten vor Ort schauen, ob sie „hilfreich“ sein könnten, schrieb Musk.

+++ FIFA-Boss Infantino lädt die Kicker und ihren Trainer zum WM-Finale ein +++

Der Fußball-Weltverband FIFA hat die zwölf in einer Höhle eingeschlossenen thailändischen Jugendfußballer und ihren Trainer im Falle einer Rettung zum WM-Finale nach Moskau eingeladen. „Falls sie, wie wir alle hoffen, in den kommenden Tagen wieder bei ihren Familien sind und ihre Gesundheit eine Reise erlaubt, wäre die FIFA sehr froh, sie als Gäste beim WM-Endspiel in Moskau“ begrüßen zu können, schrieb FIFA-Präsident Gianni Infantino in einem Brief an den thailändischen Verband.

Dieser veröffentlichte das Schreiben am Freitag auf seiner Facebook-Seite, die FIFA bestätigte auf Anfrage die Existenz des Briefes. Das Finale der WM findet am 15. Juli in der russischen Hauptstadt statt.

+++ Drama in Thailand: Sauerstoff soll in Höhle gepumpt werden +++

Retter in Thailand wollen Sauerstoff in die Höhle leiten. „Unsere Hauptaufgabe heute ist es, ein Rohr in die Kammer zu legen, damit die Gruppe mehr Luft zum Atmen bekommt“, sagte ein an der Rettungsaktion mitwirkender Armeegeneral, Chalongchai Chaiyakam, am Freitag. Der Sauerstoffgehalt in der Kammer liege aktuell bei rund 15 Prozent. Normalerweise beträgt der Sauerstoffgehalt in der Luft rund 20 Prozent.

Wie lange die Eingeschlossenen noch ohne zusätzlichen Sauerstoff in der Höhle ausharren können, ließ der Armeegeneral offen. Auch sagte er nicht, wie lange die Einrichtung der Leitung dauern soll. Die Sauerstoffleitung müsse 4,7 Kilometer lang sein, um vom Höhleneingang bis zur Kammer zu reichen.  

Unterdessen soll versucht werden, Wasser in der Höhle abzupumpen, um die Tauchwege der Retter zu verkürzen.

Karte_der_ Tham-Luang_Hoehle © AFP Karte_der_ Tham-Luang_Hoehle

+++ Jürgen Klopp spricht Eingeschlossenen Mut zu +++

Star-Teammanager Jürgen Klopp (51) vom FC Liverpool bangt mit dem in einer überschwemmten Höhle eingeschlossenen Fußball-Team aus Thailand und hat den Jungen und ihrem Trainer Mut zugesprochen.

„Bleibt stark und seid Euch gewiss, dass wir bei dir sind“, sagte Jürgen Klopp in einer Videobotschaft für den US-Sender CNN (hier mehr).

„Wir verfolgen alle Nachrichten und hoffen jede Sekunde, dass Ihr wieder Tageslicht sehen werdet. Wir sind alle sehr optimistisch, dass es passieren wird - hoffentlich in Minuten, Stunden oder den nächsten Tagen“, sagte Klopp und zitierte das Vereinsmotto des Champions-League-Finalisten: „You'll never walk alone“.

Auch Brasiliens Ex-Weltmeister Ronaldo berührt das Drama der zwölf Jungen im Alter zwischen elf und 16 Jahren sowie ihres Coaches. „Es sind schreckliche Nachrichten und die Welt des Fußballs hofft, dass jemand einen Weg finden kann, diese Kinder von dort wegzubringen“, sagte der 41-Jährige. 

+++ Taucher bei Rettungsaktion gestorben +++

Bei der versuchten Rettung der in einer thailändischen Höhle eingeschlossenen Jugendlichen ist ein Taucher ums Leben gekommen. Der ehemalige Angehörige der thailändischen Spezialeinheit Navy Seals sei aufgrund von Sauerstoffmangel in der Höhle gestorben, teilten die Behörden am Freitag mit.

Demnach hatte der Mann versucht, Sauerstoffbehälter in der Höhle zu platzieren und auf dem Rückweg das Bewusstsein verloren. Es ist der erste tödliche Zwischenfall bei den bislang glimpflich verlaufenen Bemühungen um eine Bergung.

Thailand_Höhle_Ausrüstung_AFP_177678 © AFP Thailand_Höhle_Ausrüstung_AFP_177678

Für die Rettung der Eingeschlossenen gibt es mehrere Szenarien. Entweder sollen die Kinder in Begleitung von Rettungstauchern aus dem überfluteten Teil der Höhle herausschwimmen. Oder es könnte von oben eine Öffnung in die Höhlendecke gebohrt werden, um die Eingeschlossenen herauszuheben. Behörden und Rettungskräfte favorisieren die erste Variante. (dpa) 

+++ Experte: Zeitfenster für Rettung sei „begrenzt“ +++

Die Rettung der in der überschwemmten Höhle in Thailand festsitzenden Jungen muss offenbar schneller gehen als zunächst angenommen: Das Zeitfenster für die Rettung sei „begrenzt“, sagte der Kommandeur der thailändischen Militäreinheit Navy Seal, Apakorn Yookongkaew, am Freitag vor Journalisten. Demnach können die Jungen nicht das Ende der Monsunzeit abwarten.

Zuvor war die Rede davon, dass die Jungen möglicherweise Monate in der Höhle ausharren müssen. 

Donnerstag, 5. Juli

+++ Thailändische Jungen werden als Helden gefeiert +++

Die ganze Welt verfolgt das Höhlen-Drama von Thailand und ist erstaunt, wieviel Mut und Zuversicht die seit zwölf Tagen gefangenen Jungen offenbar beweisen. In ihrer Heimat gelten sie schon jetzt als Helden und werden gefeiert. Da es sich um eine Fußball-Jugendmannschaft handelt, werden gerne sportliche Vergleiche herangezogen. Besonders schön ist dieser hier, der Bezug auf die Fußball-WM und Neymars divenhaften Auftritt gegen Mexiko nimmt:

Thailand_Familie_Höhle_3299CC00AD6A3B22 © AP Thailand_Familie_Höhle_3299CC00AD6A3B22

Das englischsprachige Blatt „Nation“ will daher den Pokal für Mut und Zähigkeit an die Jungen und ihren Trainer vergeben. 0:13 steht es gegen Brasilien.

+++ Es droht ein Monsun +++

Neue Regenfälle könnten die Rettung der seit fast zwei Wochen eingeschlossenen Jugendfußballer und ihres Trainers weiter verzögern. „Was uns am meisten Sorge bereitet, ist das Wetter. Wenn es wieder regnet, könnten unsere Bemühungen einen Rückschlag erleiden, wie es schon einmal passiert ist“, sagte der Chef der Rettungsmission, Narongsak Osotthanakorn, bei einer Pressekonferenz. In der vorigen Woche musste ein Sucheinsatz schon einmal wegen Regens und Überflutung der Höhle für mehrere Tage unterbrochen werden.

Hoehlenrettung_1 © picture alliance/dpa Hoehlenrettung_1

„Wir warten jetzt auf eine Einschätzung der Wetterlage durch die Meteorologen und eine Beurteilung der körperlichen Verfassung der Jungen durch die Rettungseinheit“, sagte Narongsak. Wenn es eine 90-Prozent-Chance gebe, die Jungs mit Tauchern sicher herauszubringen, werde man es wagen.

+++ Wasserstand sinkt leicht +++

Wie englische Medien berichten, ist es gelungen, den Wasserstand in der Höhle leicht zu senken. Durch permanentes Abpumpen konnte das Wasser bis zur 3. Höhlenkammer um 40% abgesenkt werden, so dass die Helfer nun zu Fuß dorthin gelangen können. Kammer 3 selber, rund 1,5 vom Eingang entfernt, ist aber noch mit Wasser gefüllt.

Hier wird nun weiter gepumpt, um danach möglichst auch die weiteren 2,5 km bis zum Aufenthaltsort der Jungen von Wasser zu befreien. Dann müssten diese nicht tauchen, um in Sicherheit zu gelangen. Im Einsatz sind Hunderte Pumpen, und weitere werden an den Unglücksort gebracht. Für die Stromversorgung müssen weitere Kapazitäten geschaffen werden.

Mittwoch, 4. Juli

+++ Trainer soll den Junges den Proviant überlassen haben +++

Trotz der langen Zeit in Finsternis und Nässe scheint es der Gruppe den Umständen entsprechend gut zu gehen. In einem Video, das die thailändische Marine am Mittwoch veröffentlichte, grüßten die Jungen einzeln in die Kamera. Sie waren in Wärmeschutzfolien gehüllt und schienen trotz der Strapazen in guter Verfassung und Stimmung zu sein. Zu sehen ist in dem Video auch, wie ein Marinetaucher mit den Jungen scherzt.

Wie die thailändische Nachrichtenseite „Sanook.com“ berichtete, ist der Betreuer in einem schlechteren Zustand als die Jugendlichen. Er habe ihnen den ganzen Proviant überlassen.

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+++ Onkel möchte eingeschlossenem Neffen Herzenswunsch erfüllen +++

Einen Herzenswunsch soll einer der eingeschlossenen Jungen in der Höhle in Thailand erfüllt bekommen, wenn er befreit ist: Chanin Vibulrungreung kriegt ein neues Fahrrad.

Das habe sich der Elfjährige schon lange gewünscht, sagte sein Onkel Panupat Vibulrungreung am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Er wolle aber warten, bis der Junge aus der Höhle gerettet ist. „Ich will, dass er es sich selbst im Laden aussucht“, sagte der Onkel.

+++ Eingeschlossene Jugendliche lernen Tauchen +++

Die in einer thailändischen Höhle eingeschlossenen Jugendfußballer lernen für ihre eigene Rettung Tauchen. Wann die Jugendlichen die überflutete Höhle verlassen können, ist aber noch immer offen. Derzeit ließen die Bedingungen keine sofortige Bergung der zwölf Jungen und ihres Fußballtrainers zu, teilten die Behörden mit. Die Jugendlichen seien aber guter Dinge.

„Sie üben, die Masken aufzusetzen und unter Wasser zu atmen“, sagte Narongsak Osotthanakorn, Provinzgouverneur von Chiang Rai und Leiter der Rettungsmission. Der Wasserstand sei aber noch zu hoch. „Ideal wäre es, wenn die Höhle ganz trocken wäre, aber das dauert zu lange ... Es ist genug Essen für sie in der Höhle, und sobald der Wasserstand niedrig genug ist, bringen wir sie raus.“

+++ Unglückshöhle soll Touristenattraktion werden +++

Noch vor Rettung der Jugendlichen schmiedet die Politik bereits Pläne: Die Tham Luang-Khun Nam Nang Non-Höhle könnte zur Touristenattraktion werden, meint Narongsak Osotthanakorn, Provinzgouverneur von Chiang Rai und Leiter der Rettungsmission. „Jetzt, wo die Kinder gefunden sind, können wir etwas entspannen und andere Pläne in Betracht ziehen“, sagte er.

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Zuvor hatte die Chefin der Tourismusbehörde von Chiang Rai gesagt, die Höhle sei durch die Rettungsaktion für in- und ausländische Besucher interessant geworden.  

+++ Eingeschlossene Jungen sind guter Dinge +++

Den festsitzenden Jungen geht es offenbar gut. In einem am Mittwoch auf der Facebookseite der Militäreinheit Thai Navy Seal veröffentlichten Video sind zunächst elf der 13 Mitglieder der eingeschlossenen Fußballmannschaft zu sehen. Sie lachen in die Kamera und erklären, dass sie guter Gesundheit seien.

Die Jungen grüßen in dem Video der Reihe nach in traditioneller thailändischer Weise, stellen sich dann vor und sagen: „Mir geht es gut.“ Einige sind in der Aufnahme in Schutzdecken gewickelt und in Begleitung eines lächelnden Tauchers im Neoprenanzug zu sehen. Am Ende des Clips sagt einer der zwölf Jungen, er sei in der Vorstellungsrunde vergessen worden - was Gelächter auslöst. Die Jungen wirken in dem Video entspannt und deutlich fitter als zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung am Montag. Die Jungen und ihr Trainer werden mit Lebensmitteln und Medizin versorgt und sollen tauchen lernen.

Dienstag, 3. Juli

+++ Höhlenretter hält Abpumpen für unrealistisch +++

Der baden-württembergische Höhlenretter Martin Groß hält es für unrealistisch, dass der Weg zu dem in der thailändischen Tham-Luang-Höhle eingeschlossenen Jungen-Fußballteam mit Hilfe von Wasserpumpen freigemacht werden kann. Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sagte Groß: „Es wird immer wieder berichtet, dass der Wasserspiegel mit Pumpen gesenkt werden soll. Das Höhlensystem ist meines Wissens aber so groß, dass es damit nicht getan ist. Der Zufluss ist stärker als alle Pumpen, die man dort reinstellen könnte."

Groß sagte auch, dass die in Rede stehende Zeit von vier Monaten, die die Rettung der zwölf Jungen und ihres Trainers dauern könnte, zu lang seien. „Für die Eingeschlossenen wäre das eine psychische Katastrophe. Da müsste auf jeden Fall vorher eingegriffen werden. Im Notfall durch eine Rettungsbohrung, mit der man sich von oben Zugang verschafft", sagte der 39-jährige Höhlenretter der dpa.

+++ Thailändische Bauern opfern ihre Ernte +++

Mehr als hundert Bauern im Norden Thailands sind bereit, einen Teil ihrer Ernte zu opfern, um den seit zehn Tagen in einer Höhle eingeschlossenen Jugend-Fußballern zu helfen. Die Landwirte hätten den Rettungsteams erlaubt, Wasser aus der überfluteten Höhle in der Provinz Chiang Rai auf ihre Höfe und Felder abzuleiten, teilten die Behörden mit.

Demnach geht es um eine Fläche von rund 2,2 Quadratkilometern nahe der gemeinsamen Grenze mit Myanmar. Ein Sprecher der Farmer sagte: „Wir sind alle bereit, unsere Ernte überschwemmen zu lassen, wenn so alle 13 Mitglieder des Fußball-Teams gerettet werden können.“ Das thailändische Landwirtschaftsministerium sagte im Gegenzug Entschädigung für das „selbstlose Opfer“ zu. 

+++ Telefonleitung zu gefangenen Jungen +++

Der Gouverneur der Provinz Chiang Rai, Narongsak Osotthanakorn, weist Berichte zurück, nach denen die Rettung der Jungen Monate dauern könnte. Inzwischen installierten die Retter Telefonleitungen. Die Eltern, die seit Tagen vor der Höhle ausharren, sollen voraussichtlich noch am Dienstag mit ihren Jungen telefonieren können. Das wäre der erste Kontakt, seit die Gruppe nach einem Training am 23. Juni die Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non besuchte.

+++ Jungen erhalten Nahrung für vier Monate +++

Die nach neun Tagen lebend gefundenen Jungen erhalten Nahrung für vier Monate sowie ein Tauch-Training. Das teilte die thailändische Armee am Dienstag mit. Währenddessen soll das Wasser in der verwinkelten, kilometerlangen Höhle weiter abgepumpt werden. Auf ihre Befreiung müssen sie weiter warten. „Wir müssen zu hundert Prozent sicher sein, dass sie gefahrlos herauskommen können“, sagte der Gouverneur der Provinz Chiang Rai, Narongsak Osotthanakorn. Es sei keine Frist gesetzt worden, bis wann die Jugendlichen aus der Höhle gebracht würden.

Keiner der Jungen schwebt in Lebensgefahr, die meisten haben aber kleinere Gesundheitsprobleme. Ein Arzt wurde zu den Jungen geschickt, um sie zu untersuchen. Ihnen seien Medikamente und Energiedrinks gegeben worden. Teile der Höhle sind weiterhin überflutet, die geschwächten Kinder müssen mehrere Kilometer weit zum Höhlenausgang gebracht werden. Die Lebensmittel sollen laut Armee mindestens vier Monate lang reichen, alle 13 Jungen sollen demnach tauchen lernen. 

Montag, 2. Juli

+++ Jungen und Trainer lebend gefunden +++

Die mehr als eine Woche lang in einer Höhle in Thailand vermissten Jugendfußballer und ihr Trainer sind lebend gefunden worden. Das teilte die thailändische Regierung am späten Montagabend (Ortszeit) mit. Ein Video der Einsatzkräfte zeigt am Abend die Kinder im Inneren der Höhle im Schein von Taschenlampen - erschöpft und abgemagert, aber überglücklich. Sie werden zunächst mit dem Nötigsten versorgt.

+++ Taucher kommen bei der Suche voran +++

Die Taucher seien nur noch einen Kilometer von einem höher gelegenen Bereich der Tham-Luang-Höhle entfernt, wo die Kinder vermutet werden, sagt der Gouverneur der Provinz Chiang Rai, Narongsak Osottanakorn. 

Donnerstag, 28. Juni

+++ Suche muss unterbrochen werden +++

Steigendes Hochwasser macht die Suche nach den seit sechs Tagen in einer thailändischen Höhle vermissten Teilen einer Jugend-Fußballmannschaft unmöglich. Am Donnerstag unterbrechen die Helfer erneut die Arbeiten.

Mittwoch, 27. Juni

+++ Noch immer kein Lebenszeichen +++

Fünf Tage nach ihrem Verschwinden gibt es noch immer kein Lebenszeichen von den dreizehn Personen. Die Chance, dass sie in dem verzweigten Höhlensystem in der Nähe der Grenze zu Myanmar überlebt haben, sind aber nicht schlecht. Wasser haben sie zumindest genug zu trinken. Die Helfer versuchen, das immer noch steigende Wasser in der Höhle abzupumpen. Die Suchmannschaften vermuten die Jugendlichen in einer Kammer etwa sieben Kilometer vom Eingang entfernt, die Taucher bislang nicht erreichen konnten.

Montag, 25. Juni

+++ Jugend-Fußballteam seit Samstag vermisst +++

Über die Presseagenturen läuft die Nachricht über eine dramatische Rettungsaktion im Norden Thailands ein. Zwölf Jungen im Alter zwischen elf und 16 Jahren sowie ihr Trainer sitzen in einer Höhle in der Nähe von Chang Rai vermutlich fest. Sie wurden von steigenden Wassermassen des Monsunregens überrascht. Taucher versuchen, die Eingeschlossenen zu erreichen.

(afp, dpa, red)

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Thailand: Wie haben die Jungs in der dunklen Höhle überlebt? .
Thailand: Wie haben die Jungs in der dunklen Höhle überlebt?

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