Panorama Baby über neun Stunden im Wald begraben

15:20  10 juli  2018
15:20  10 juli  2018 Quelle:   rp-online.de

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Ein fünf Monate altes Baby hat mindestens neun Stunden lang begraben unter Ästen und Geröll in den Bergen des US-Bundesstaates Montana überlebt. "Es schien nur eine alberne Sache zu sein, um sie zum Lächeln zu bringen."

Ein Mann drehte im US-Staat Monatana durch und gab vor Polizeibeamten zu, ein Baby bei lebendigem Leib begraben zu haben. Das Kind hatte mehr als neun Stunden allein in den Wäldern überlebt, bevor es gerettet und ins Krankenhaus gebracht wurde, berichtet "FOX28".

Missoula. Nach stundenlanger Suche Aufatmen bei den Rettern: Wohlbehalten haben sie einen fünf Monate alten Jungen gefunden, der über neun Stunden in einem Wald begraben war.

Baby über neun Stunden im Wald begraben © Bereitgestellt von Henning Kaiser Baby über neun Stunden im Wald begraben

Ein Baby ist im Westen des US-Staats Montana im Wald begraben worden und nach über neun Stunden wohlbehalten aufgefunden worden. Es habe zwar ein paar Schürfwunden und Prellungen, sei aber bei guter Gesundheit, sagte eine Sprecherin des Sheriffsbüros im Bezirk Misssoula am Montag.

Hilfssheriffs waren am Samstagabend wegen eines Mannes alarmiert worden, der nahe Termalquellen im Waldgebiet Lolo National Forest Besucher bedrohte. Zudem habe er angedeutet, dass irgendwo im Wald ein Baby begraben sei. Eilig wurde Suchtrupps zusammengestellt, die die Gegend durchkämmten.

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40 Stunden pro Woche. Von Montag bis Freitag, acht Stunden am Tag. Oder auch ganz anders. Im Journalismus hat sich irgendwann eine Verfettung breit gemacht. Journalist Cordt Schnibben. Zum Interview.

Nach sechs Stunden hörte ein Beamter am Sonntag Babygeschrei und fand schließlich den fünf Monate alten Jungen mit dem Gesicht nach unten unter einem Haufen von Ästen und Schutt. Er trug nur ein nasses und verschmutztes Kleidchen bei einer Außentemperatur von acht Grad. Das Baby wurde ins Krankenhaus gebracht und kam zunächst in staatliche Obhut.

Der Mann, der im Wald gedroht und Andeutungen über das Schicksal des Babys gemacht haben soll, wurde wegen Gefährdung des Kindeswohls festgenommen.

Die Kaution wurde auf 50.000 Dollar festgesetzt. Weiter Anklagen würden folgen, teilte das Sheriffsbüro mit. In welcher Beziehung er zu dem Kind stand, war zunächst unklar.

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