Panorama Forscher beobachten Tiere, die Tschernobyl verlassen — ihr mutierten Gene könnten sich ausbreiten

18:40  04 juli  2018
18:40  04 juli  2018 Quelle:   businessinsider.de

Plutos tödlicher Trick

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Sie können ihre negativen Wirkungen besser ausgleichen. Die Stadt Pripjat liegt seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl verlassen da. Japanische Forscher beobachten Missbildungen noch in der dritten Generation .

Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 in Reaktor 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde sie als erstes Ereignis in die höchste

a close up of a ride: Tschernobyl © Provided by Business Insider Inc Tschernobyl

Mehr als 30 Jahre ist der Atomunfall von Tschernobyl schon her  trotzdem sind die Folgen bis heute spürbar. Die Katastrophe könnte indirekt Tausende oder gar Millionen von Menschenleben gekostet haben, ist die Ursache für zahlreiche Krankheitsfälle  und hat die Tier- und Pflanzenwelt in diesem Gebiet in hohem Maße verändert.

Für eine neue Studie, die kürzlich im „European Journal of Wildlife Research“ veröffentlicht wurde, untersuchten Forscher Wölfe aus dem Gebiet.

Indem die Wissenschaftler die Tiere mit GPS-Geräten ausgestattet haben, können sie nun nachverfolgen, welchen Weg die Tiere zurücklegen und wie sie sich verhalten. Dabei vermuten die Wissenschaftler, dass in dem Tschernobyl-Sperrgebiet, das sich über eine Fläche von 4.300 Quadratkilometern in der Ukraine und in Weißrussland erstreckt, sieben Mal so viele Wölfe leben wie in Wäldern außerhalb der Sperrzone.

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10 Sv ausgesetzt waren, ist sehr aufwendig und, wie sich nach dem Unfall von Tschernobyl von Fehlbildungen beobachtet wurden, können nur Grenzbetrachtungen angestellt werden. Mit zunehmender Strahlung sinke die Zahl aller dieser wirbellosen Tiere , berichten die Forscher in den

Man muss nur die defekten Gene erforschen und sie durch gesunde ersetzen. „Dürfen die Forscher das alles tun? Sie haben bisher diese ethische Frage noch nicht beant- wortet.“ Ich beobachtete nicht nur den Himmel, son- dern auch die Erde.

Wir wollen erforschen, wie es dazu kommt, dass das Sperrgebiet als Quelle für Wildpopulationen zählt und es weitaus mehr Tiere dort gibt als angenommen“, so Michael Byrne von der University of Missouri at Columbia im Gespräch mit „Live Science“.

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Tschernobyl-Wölfe breiten sich aus

Weil die Population immer weiter wächst, zeigen sich manche Forscher auch besorgt: Einer der mit einem GPS-Gerät ausgestatteten Wölfe entfernte sich ganze 369 Kilometer von Tschernobyl weg, während er beobachtet wurde.

Wie die Forscher vermuten, könnten sich Wölfe mit Genmutationen auf diese Weise immer weiter ausbreiten. Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass sich auch andere Tierarten ähnlich verhalten könnten. „Diese Erkenntnisse müssen nicht nur auf Wölfe zutreffen. Man kann annehmen, dass auch es auch bei anderen Tierarten so ist.“

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Welt des Wissens. Tiere . Spezial: Pferde. Forscher lassen Schneekristalle wachsen. 31. Januar 2014. Schnee lässt sich tatsächlich genau berechnen. Tatsächlich herstellen kann er es aber nicht. Doch dafür hat er einen Forscher -Kollegen in den USA.

Wie man Eignungstests sinnvoll einsetzt, lässt sich in Finnland beobachten : Tausende wollen, nur ein paar hundert dürfen Lehrer werden. Die Lehrer können sich fast immer gegen eine Armada aus Eltern durchsetzen, die für ihr Kind nur das Beste wollen, nämlich möglichst das Abitur.

Das Problem ist, dass Forscher nicht abschätzen können, ob das negative Effekte auf die Tier- und Pflanzenwelt in der Ukraine und Weißrussland haben könnte. Forscher konnten zwar eine Zunahme von Mutationen bei bestimmten Tierarten um Tschernobyl bemerken, aber generell ist das Thema noch zu schlecht erforscht. 

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