Panorama Von SS geraubte Kinder haben kein Anrecht auf Entschädigung

09:00  03 juli  2018
09:00  03 juli  2018 Quelle:   rp-online.de

Brad Pitt möchte nichts 'ernstes'

  Brad Pitt möchte nichts 'ernstes' Brad Pitt möchte nichts 'ernstes'Der 'Once Upon in Hollywood'-Star soll eine Beziehung mit Neri Oxman führen, einer Professorin am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die beiden sind aber kein offizielles Paar, da der 54-jährige Schauspieler sich momentan nur auf seine Karriere und seine Kinder konzentrieren möchte. Ein Nahestehender sagte gegenüber 'Entertainment Tonight': "Er datet, aber er möchte sich im Moment in keine ernste Beziehung stürzen. Er ist zufrieden alleine und genießt die wertvolle Zeit, die er mit seinen Kindern verbringt, wenn er nicht arbeitet.

Für die Zwangsgermanisierung der Kinder war der SS -Verein "Lebensborn" zuständig. Dem 88-Jährigen hilft der Verein " Geraubte Kinder - vergessene Opfer". Jetzt kämpft er als erstes von den Nazis entführte polnische Kind vor Gericht um eine Entschädigung .

Das ist ärgerlich, aber Sie sind nicht machtlos: Sie haben Anrecht auf eine finanzielle Entschädigung ! Even when the flight company said already that they wouldn’t give me any kind of compensation, I finally got it.

Zwar sei ihm schweres Unrecht angetan worden, doch nach einem Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts steht einem als Kind von der SS verschleppten Kläger keine Entschädigung der Bundesregierung zu.

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Dem Kläger sei durch seine zwangsweise „Germanisierung“ zwar ganz erhebliches Unrecht angetan worden, erklärte das Gericht am Montag in Köln. Da die zuständige Behörde aber in keinem Fall Leistungen an „geraubte Kinder“ erbracht habe, könne das Gericht den Anwendungsbereich der Richtlinie nicht zugunsten des Klägers erweitern. (AZ: 8 K 2202/17)

Die Bundesrepublik zahlt Opfern von NS-Unrechtsmaßnahmen im Rahmen des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes Beihilfen. Diese Richtlinie sieht dann mögliche Leistungen vor, wenn jemand wegen eines gesellschaftlichen oder persönlichen Verhaltens oder wegen besonderer persönlicher Eigenschaften wie etwa geistigen Behinderungen vom NS-Regime angefeindet wurde.

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Kinder haben deswegen also kein offizielles Recht auf Taschengeld. Viele von euch haben uns gefragt, ob Kinder ein Recht auf Taschengeld haben. Es ist so, dass Eltern gesetzlich nicht dazu verpflichtet sind, ihren Kindern Taschengeld zu geben.

Und die Kinder haben definitiv ‘n Mehrgewinn.“ Ob Kinder und Jugendliche zu angepassten oder zu kritischen Konsumenten erzogen werden, hängt am Ende aber wohl doch davon ab, was Eltern und Schule ihnen sonst noch so auf ihren Lebensweg mitgeben.

„Lebensborn“ vermittelte Kinder an reichsdeutsche Eltern

Im konkreten Fall hatte ein Mann im November 2015 eine einmalige Beihilfe beantragt, weil er 1942 in Polen als Kind wegen seines „arischen“ Aussehens von der SS verschleppt worden war, wie das Gericht erklärte. In der NS-Zeit wurden Kinder ihren Eltern weggenommen und unter Verschleierung ihrer wahren Identität in sogenannten Lebensborn-Heimen untergebracht und später in deutsche Familien vermittelt. Die Organisation Lebensborn vermittelte den Kläger den Angaben zufolge einem reichsdeutschen Ehepaar.

Die Bundesrepublik lehnte den Antrag mit der Begründung ab, der Kläger sei nicht wegen seines Verhaltens oder wegen besonderer Eigenschaften angefeindet worden. Das Gericht stellte zwar eine Ungleichbehandlung fest. Ein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch auf Entschädigung besteht nach Auffassung des Gerichts nicht, da die Bundesrepublik ihre Verwaltungspraxis gleichmäßig ausgeübt und die Richtlinie gleichmäßig angewandt habe. Gegen das Urteil kann noch Berufung beim Oberverwaltungsgericht eingelegt werden.

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