Panorama Medien: Tunesier mit Rizin-Bestellung aufgefallen

11:45  14 juni  2018
11:45  14 juni  2018 Quelle:   msn.com

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Köln (dpa) - Auf den in Köln lebenden Tunesier mit hochgiftigem Rizin in seiner Wohnung sind die Sicherheitsbehörden laut Medien wegen auffälliger Interneteinkäufe gestoßen.

Medien . Im Fall des mit hochgiftigem Rizin gefassten Tunesiers in Köln hält es Verfassungsschutzpräsident Maaßen für „sehr wahrscheinlich“, dass ein Terrorakt verhindert wurde.

In Köln-Chorweiler stürmte die Polizei wegen des Verdachs auf Umgang mit giftigen Stoffen die Wohnung eines Mannes. © Bereitgestellt von dpa-infocom In Köln-Chorweiler stürmte die Polizei wegen des Verdachs auf Umgang mit giftigen Stoffen die Wohnung eines Mannes.

Auf den in Köln lebenden Tunesier mit hochgiftigem Rizin in seiner Wohnung sind die Sicherheitsbehörden laut Medienberichten wegen auffälliger Interneteinkäufe gestoßen. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der 29-Jährige auch Zutaten für einen Sprengsatz bestellt haben. Es gebe in Ermittlerkreisen die Vermutung, dass der in Köln lebende junge Mann eine Rizin-Bombe bauen wollte.

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71473- medien - tunesier - mit - rizin - bestellung - aufgefallen /. Festnahme in Köln: Tunesier soll in Wohnung extrem giftiges Rizin - www.welt.de. Medien . In der Wohnung des in Köln festgenommenen Tunesiers haben die Ermittler Berichten zufolge die hochgiftige Substanz Rizin gefunden.

Tunesier soll Biowaffen hergestellt haben 14.06.2018. Der Tunesier , in dessen Kölner Wohnung hochgiftiges Rizin gefunden wurde, hat nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft vorsätzlich biologische Waffen hergestellt. Der Mann war durch Online-Einkäufe aufgefallen .

Der Tipp an die deutschen Sicherheitsbehörden sei vom US-Geheimdienst CIA gekommen, der den Interneteinkauf von Rizinussamen bemerkt habe, berichtete die «Bild» am Donnerstag. Als der 29-Jährige auch noch Chemikalien gekauft habe, die zur Gewinnung des Giftes notwendig seien, sei am Dienstagabend der Zugriff in der Kölner Wohnung des Mannes erfolgt.

Der Bundesgerichtshof hatte am Mittwochabend Haftbefehl gegen den 29-jährigen Tunesier erlassen. Es bestehe der dringende Verdacht des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, sagte ein Sprecher des Generalbundesanwaltes. Bei dem gefundenen Gift handele es sich um eine Rizin-haltige Substanz. Die Behörde ermittele außerdem weiter auch wegen des Anfangsverdachts einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Hier bestehe aber kein dringender Tatverdacht, hieß es.

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In der Wohnung des in Köln verhafteten Tunesiers , wurden neben Rizin auch Metallteile und Angelhacken gefunden. Diese hätten in einer Rizinbombe platziert

Bei dem Rizinfund in Köln wurden am 12. Juni 2018 in einer Wohnung im Kölner Stadtteil Chorweiler bis zu eintausend toxische Dosen des Giftstoffs Rizin sichergestellt. Der Tunesier Sief Allah H. wurde unter dem dringenden Verdacht festgenommen

«Er war den Sicherheitsbehörden bisher nicht aufgefallen. Sie hatten ihn nicht auf dem Radar», sagte auch ARD-Terrorismus-Experte Michael Götschenberg am Donnerstag im Morgenmagazin von ARD und ZDF. Das habe sich geändert, als er online versucht habe, in großer Menge Rizinussamen zu bestellen. «Und das hat das Bundesamt für Verfassungsschutz auf ihn aufmerksam gemacht», schilderte er.

Das angesehene Robert Koch-Institut (RKI) stuft das leicht erhältliche Rizin aus dem Samen des Wunderbaums als «potenziellen biologischen Kampfstoff» ein. Handel und Umgang mit der Reinsubstanz seien nach dem Chemiewaffen-Übereinkommen von 1997 beschränkt. Schon in geringer Konzentration kann Rizin tödlich sein. Sollte das Gift gespritzt werden, wirkt es nach RKI-Angaben binnen 36 bis 48 Stunden tödlich.

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„Anschlag neuer Dimension mit Biobombe geplant“Gegen der Mann hatte der Bundesgerichtshof vor einer Woche Haftbefehl erlassen. Er hatte Münch zufolge bereits damit begonnen, das hochgiftige Rizin herzustellen. Es lässt sich aus Rizinussamen gewinnen. Es seien auch Utensilien für die Herstellung eines Sprengsatzes gefunden worden, so der BKA-Präsident. Ein ausländischer Partnerdienst hatte dem RBB zufolge dem Bundesamt für Verfassungsschutz gemeldet, dass der Tunesier im Internet Bestandteile zum Bau eines Sprengsatzes geordert hatte.

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