Panorama Betrug mit teuren Sportwagen: Razzia bei arabischer Großfamilie in Berlin

17:10  12 oktober  2017
17:10  12 oktober  2017 Quelle:   Berliner Kurier

Betrugsmasche am Telefon: Warum Sie nie rangehen sollten, wenn die 110 anruft

  Betrugsmasche am Telefon: Warum Sie nie rangehen sollten, wenn die 110 anruft Die Kriminellen geben sich als Polizisten aus.Tatsächlich rufen die Täter aber aus dem Ausland an. Die Polizei hingegen ruft niemals unter der Nummer 110 an und fordert auch niemals Geld, erläutert die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

Gi Group Deutschland GmbH / Berlin .

neuen Ableger in Berlin .

1495D80077F08919: Betrug mit teuren Sportwagen: Razzia bei arabischer Großfamilie in Berlin © dpa Betrug mit teuren Sportwagen: Razzia bei arabischer Großfamilie in Berlin

Die Polizei hat am Donnerstagmorgen fünf Wohnungen und ein Autohaus in Berlin durchsucht. Ab 6.30 Uhr hatten die Beamten in Charlottenburg, Neukölln, Treptow, Schöneberg und Steglitz Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.

Im Fokus der stadtweiten Razzia standen Mitglieder der arabischen Großfamilie A. Ihnen wird vorgeworfen, teure Sportwagen wie Lamborghinis und Ferraris durch Betrug illegal vermietet zu haben. Eine Festnahme gab es bisher nicht.

Dutzende Beamte von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten unter anderem die Autovermietung Upper Cars an der Lietzenburger Straße, ein Autohaus in Steglitz sowie Wohnungen von Mitarbeitern der Autohändler an der Cubièrestraße in Schöneberg und an der Fraunhofer Straße in Charlottenburg. Der Geschäftsführer der Autovermietung ist ein Mitglied der arabischen Großfamilie A. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich zu dem Einsatz und den Vorwürfen bisher nicht. 

Fluchtwagen für Straftaten

Die Autovermietung rückte immer wieder ins Visier der Ermittler, weil Mitglieder der arabische Großfamilie A. Fahrzeuge von dort als Fluchtwagen bei Straftaten genutzt haben sollen. Im Februar 2016 soll beispielsweise ein hochmotorisierter VW Phaeton von Upper Cars bei einem Juwelierraub in Kassel beteiligt gewesen sein.

Die Familie A. ist mit rund 300 Mitgliedern eine der größten arabischen Großfamilien in Berlin. Ihr Oberhaupt kam in den 80er Jahren aus dem Libanon in die Hauptstadt. Nicht alle Familienmitglieder sind kriminell. (lex./kop.)

Sachsen-CDU kritisiert Merkels Kurs .
In der sächsischen CDU gibt es nach der Rücktrittsankündigung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich Kritik am Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sollte die von ihm geforderte Kurswende im Bund nicht in einer Jamaika-Koalition von CDU, CSU, FDP und Grünen möglich sein, "dann muss man neu denken", sagte Kupfer. Er vertrat die Meinung, die CDU sei in den letzten Jahren generell politisch nach Links geschwenkt sei. Wenn die Partei wieder mehr in die Mitte kommen wolle, müsse sie daher logischerweise ein Stückchen nach Rechts rücken. Das gelte beispielsweise für die Themen innere Sicherheit und Wirtschaftspolitik.

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