Panorama Mehr als 20 Tote bei den Bränden in Kalifornien

15:20  12 oktober  2017
15:20  12 oktober  2017 Quelle:   dpa

Zivilschutz: Mindestens 27 Tote bei Waldbränden in Portugal

  Zivilschutz: Mindestens 27 Tote bei Waldbränden in Portugal Bei Waldbränden in Portugal sind nach jüngsten Angaben mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Wegen anhaltender Trockenheit und Hitze besteht in Portugal weiterhin erhöhte Waldbrandgefahr. In dem südeuropäischen Land wüten insbesondere in den Sommermonaten immer wieder Waldbrände, in diesem Jahr waren sie besonders verheerend. Mitte Juni starben 64 Menschen bei schweren Bränden im Zentrum des Landes, mehr als 250 weitere wurden verletzt. Bis Ende September wurden bereits fast 216.000 Hektar Wald zerstört.

San Francisco (dpa) - Die Zahl der Toten bei den schweren Bränden im Norden Kaliforniens ist auf mindestens 21 angestiegen. Das gaben die Behörden des US-Bundesstaates bekannt. Nach Schätzungen sind mindestens 3500 Häuser zerstört worden.

Die Zahl der Toten bei den schweren Bränden im Norden Kaliforniens ist auf mindestens 21 Opfer angestiegen. Dies gaben die Behörden des Bundesstaates an der US-Westküste am Mittwoch bekannt.

Ein Buschbrand wütet in Napa County in der Nähe der Weinberge. Die Zahl der Toten in Kalifornien steigt. © Bereitgestellt von dpa-infocom Ein Buschbrand wütet in Napa County in der Nähe der Weinberge. Die Zahl der Toten in Kalifornien steigt.

Trotz des unermüdlichen Einsatzes Tausender Feuerwehrleute breiten sich die Brände in Nordkalifornien immer stärker aus. Am Mittwoch (Ortszeit) ordnete die Polizei weitere Evakuierungen an. So mussten die Einwohner der Ortschaft Calistoga rasch ihre Häuser verlassen.

Die Zahl der Toten bei den verheerenden Bränden stieg derweil auf mindestens 23. Nach Schätzungen sind mehr als 3500 Häuser zerstört. Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown sprach von einem der größten und gefährlichsten Feuer. Es werde den US-Bundesstaat viele Milliarden Dollar kosten.

Feuerwehr meldet erste Fortschritte im Kampf gegen Kaliforniens Waldbrände

  Feuerwehr meldet erste Fortschritte im Kampf gegen Kaliforniens Waldbrände Der Kampf gegen die verheerenden Waldbrände in Kalifornien kommt langsam voran. Im Kampf gegen 15 Großfeuer seien "gute Fortschritte" gemacht worden, teilte die Feuerwehr am Sonntag mit, tausende Menschen dürften nun wieder in ihre Häuser zurückkehren. Für 75.000 weitere Einwohner gelte die Evakuierungsanordnung aber weiterhin. Insgesamt kämpften knapp 11.000 Feuerwehrleute aus allen Teilen der USA gegen die seit einer Woche wütenden Brände an. Den von heftigen Winden immer wieder angefachten Feuerwalzen fielen nach jüngsten Angaben 40 Menschen zum Opfer, mehr als 200 Menschen galten als vermisst.

San Francisco (dpa) - Die Zahl der Toten bei den schweren Bränden im Norden Kaliforniens ist auf mindestens 21 angestiegen. Das gaben die Behörden des US-Bundesstaates bekannt. Nach Schätzungen sind mindestens 3500 Häuser zerstört worden.

San Francisco - Die Zahl der Toten bei den schweren Bränden im Norden Kaliforniens ist auf mindestens 21 angestiegen. Das gaben die Behörden des US-Bundesstaates bekannt. Nach Schätzungen sind mindestens 3500 Häuser zerstört worden.

Mehr als 8000 Feuerwehrleute kämpften in der Region nördlich der Metropole San Francisco gegen zahlreiche große Buschbrände. Betroffen war eine Fläche von rund 680 Quadratkilometern, also fast so groß wie Hamburg. In ganz Kalifornien gibt es derzeit mehr als 22 Großfeuer.

Die Sicherheitskräfte fürchteten weitere Todesopfer, denn mehrere hundert Menschen sind als vermisst gemeldet. Viele Gebiete sind ohne Strom und Telefonnetz, was das Auffinden von Angehörigen schwierig macht.

Allein 13 Menschen sind in dem sogenannten Tubbs-Feuer im Bezirk Sonoma County ums Leben gekommen. Unter den Opfern ist auch eine 27-jährige Frau, die im Rollstuhl saß, wie der «San Francisco Chronicle» berichtete. Ihr Haus in Santa Rosa war in dem Inferno in der Nacht zum Montag abgebrannt.

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Die Zahl der Toten bei den schweren Bränden im Norden Kaliforniens ist auf mindestens 21 angestiegen. Das gaben die Behörden des US-Bundesstaates bekannt. A 20 rutscht ab | 10.10.2017 Tribsees » 6 Bilder ansehen.

San Francisco (dpa) - Die Zahl der Toten bei den schweren Bränden im Norden Kaliforniens ist auf mindestens 21 angestiegen. Das gaben die Behörden des US-Bundesstaates bekannt. Nach Schätzungen sind mindestens 3500 Häuser zerstört worden.

Die Brände hatten sich bei starken Winden rasch ausgebreitet. Kalifornien leide immer noch an den Folgen einer fünfjährigen Dürre, sagte Feuerwehrchef Ken Pimlott am Mittwoch. Die Flammen würden sich schnell durch die trockene Vegetation fressen.

Pimlott rief die Anwohner auf, den Evakuierungsbefehlen Folge zu leisten. Die Lage sei weiterhin extrem gefährlich, weitere Gebiete müssten geräumt werden.

Der Rauch aus den Feuergebieten hat sich in weiten Teilen Kaliforniens ausgebreitet. Im knapp 90 Kilometer entfernten San Francisco wurden am Mittwoch wegen schlechter Sicht Dutzende Flüge gestrichen. In vielen Regionen warnten die Behörden vor einer gesundheitsschädlichen Luftbelastung für anfällige Menschen.

Die genaue Ursache der zahlreichen Feuer ist weiter ungeklärt. Möglicherweise seien einige Brände in dem Windsturm am Wochenende durch umgestürzte Stromleitungen ausgelöst worden, hieß es.

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