Panorama #hamburgraeumtauf: So bringen die Hamburger nach G20 ihren Kiez wieder in Ordnung

03:37  11 juli  2017
03:37  11 juli  2017 Quelle:   Berliner Zeitung

Lauda fordert härtere Strafe für Vettel

  Lauda fordert härtere Strafe für Vettel Sebastian Vettel blickt an seinem 30. Geburtstag mit Spannung nach Paris. Am Montag entscheidet dort der Motorsport-Weltverband (FIA) über eine mögliche Sperre für den viermaligen Weltmeister. Hintergrund ist seine Aktion beim Großen Preis von Aserbaidschan, als er Lewis Hamilton in einer Safety-Car-Phase zunächst ins Heck fuhr und anschließend von der Seite rammte. Vettel wurde dafür mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt. Für Niki Lauda fiel diese jedoch deutlich zu gering aus. Lauda fordert härtere Strafe "Die Strafe stand in keinem Verhältnis zu seiner unfairen, überzogen emotionalen Aktion", meinte der Mercedes-Aufsichtsratsvorsitzende in der Welt am Sonntag. Für den 68-Jährigen ist der Sachverhalt klar: "Lewis hat sich, das haben alle Daten ergeben, sehr korrekt verhalten." Vettel dagegen "war zu dicht hinter Lewis und hat so die Kollision verursacht, die er jetzt aber Lewis anlastet. Manche sprechen von einem Revanchefoul, aber das ist Unsinn, denn Lewis hat ja gar nicht gefoult." "Nicht in Ordnung" Lauda ermahnte Vettel zudem, seine Emotionen besser im Griff zu haben. "Niemand, der in einem Auto sitzt und es lenkt, sollte aus einer Emotion, aus einer Verärgerung heraus oder aus welchem Grund auch immer einem anderen Auto seitwärts einen Rammstoß verpassen, schon gar nicht in der Formel 1", forderte der Österreicher.

Unter dem Hashtag # HamburgRäumtAuf rufen sie zum Mitmachen auf. Hamburg - Mit einer besonderen Initiative wollen Hamburger Bürger ihre Stadt nach den heftigen Krawallen rund um den G 20 -Gipfel wieder auf Vordermann bringen .

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Mit Eimern, Mülltüten und Besen sind die Hamburger am Sonntagmittag losgezogen, um ihren Kiez wieder in Ordnung zu bringen. Drei aufeinanderfolgende Krawallnächte während des G20-Gipfels hatten ausgebrannte Autos, Spuren von Verwüstung, Müll und Scherben hinterlassen. (Hier geht es zu unserem Liveticker zum Nachlesen). So sauber sei die Schanze noch nie gewesen, schätzen einige der Augenzeugen – wer die Partymeile nach einem normalen Wochenende gesehen hat, wird den Scherzen zumindest zum Teil zustimmen können.

Wimbledon: Alexander Zverev zum Auftakt ohne Satzverlust

  Wimbledon: Alexander Zverev zum Auftakt ohne Satzverlust Alexander Zverev (20) ist in Wimbledon ohne Satzverlust in die zweite Runde eingezogen. Der an Position zehn gesetzte Hamburger gewann gegen den Russen Jewgeni Donskoi nach 1:50 Stunden 6:4, 7:6 (7:3), 6:3 und komplettierte damit ein deutsches Quintett unter den besten 64 Spielern im Herreneinzel. Bei den French Open Ende Mai waren noch alle Deutschen in ihren Auftaktmatches gescheitert. Für Zverev soll es aber im All England Club noch weiter gehen, möglichst in die zweite Woche, in die er bei den vier Grand-Slam-Turnieren bislang noch nicht eingezogen ist. Am Donnerstag trifft er zunächst entweder auf Frances Tiafoe (USA) oder Robin Haase (Niederlande).

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Dazu wehte an der Elbe oftmals eine steife Briese, die zusätzlich kalte Luft mit in die Hansestadt brachte . Nach einem schönen Sonntag kam dann am Montagnachmittag wieder das typische Hamburger Schmuddelwetter zum Einsatz.

In die positiven Reaktionen im Netz unter dem Hashtag #HamburgRaeumtAuf mischen sich die Kritik-Tweets in Richtung Olaf Scholz, obwohl es dafür eigentlich einen eigenen Sammelbegriff gibt: #ScholzRuecktritt. Der Bürgermeister soll beim Aufräumen anpacken, so die Forderung, und sicher nicht nur im wörtlichen Sinne.

Hamburgs Bürgermeister Scholz hatte im Vorfeld des Treffens der großen Wirtschaftsnationen den Standort Hamburg begrüßt und selbst nach den Protesten, die auch gewaltbereite Demonstranten, Schaulustige und Plünderer angezogen hatten, die Polizeistrategie gelobt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verteidigte die Wahl Hamburgs als Konferenzort für G20. (cba)

Hamburger Zoll präsentiert Kokain-Rekordfund .
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen will der Hamburger Zoll heute eine Rekordmenge sichergestelltes Kokain präsentieren. Nach Angaben der Generalzolldirektion geht es um 3,8 Tonnen. Das aus Südamerika stammende Rauschgift sei im Hamburger Hafen im Frühjahr bei drei Aktionen beschlagnahmt worden, sagte Zoll-Sprecher Stefan Kirsch. An der Pressekonferenz nehmen der Präsident der Generalzolldirektion, Uwe Schröder, und der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Werner Gatzer, teil. Den genauen Ort der Präsentation will der Zoll aus Sicherheitsgründen erst wenige Stunden vorher bekannt geben.

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