Panorama Über eigenes Tuch gestolpert: Bulle verletzt Torero tödlich

07:40  19 juni  2017
07:40  19 juni  2017 Quelle:   dpa

Scharapowa muss Wimbledon verletzt absagen

  Scharapowa muss Wimbledon verletzt absagen Maria Scharapowa hat ihre Teilnahme an Wimbledon (3. bis 16. Juli) wegen einer Verletzung abgesagt. "Nach einer weiteren Untersuchung ist klar, dass ich wegen des Muskelfaserrisses, den ich mir in Rom zugezogen habe, nicht bei den Rasenplatzveranstaltungen dieser Saison spielen kann", hieß es in einem Statement auf Facebook.Die 30-jährige Russin, die 2015 wegen Meldonium-Missbrauchs für 15 Monate gesperrt worden war, hätte bei dem wichtigsten Tennisturnier der Welt erst die Qualifikation spielen müssen.

Stierkämpfer Ivan Fandiño ist tot: Ein Stolpern kostet ihn das Leben. Er starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus: Stierkämpfer Ivan Fandiño wurde von einem Bullen tödlich verletzt . Sein eigenes Tuch wurde ihm zum Verhängnis.

Stierkämpfer Ivan Fandiño ist tot: Ein Stolpern kostet ihn das Leben. Er starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus: Stierkämpfer Ivan Fandiño wurde von einem Bullen tödlich verletzt . Sein eigenes Tuch wurde ihm zum Verhängnis.

Der spanische Stierkämpfer Ivan Fandino während eines Kampfes in Pamplona im Jahr 2016. © Bereitgestellt von dpa-infocom Der spanische Stierkämpfer Ivan Fandino während eines Kampfes in Pamplona im Jahr 2016.

Ein Bulle hat einen spanischen Stierkämpfer mit den Hörnern aufgespießt und tödlich verletzt. Der Vorfall ereignete sich Medienberichten zufolge am Samstag in der Stierkampfarena von Aire-sur-l'Adour im Südwesten Frankreichs.

Laut der Regionalzeitung «Sud Ouest» stolperte der 36-jährige Ivan Fandiño in der Arena über sein eigenes Tuch und wurde - im Staub liegend - zur leichten Beute für den verletzten Bullen. Der tödliche Unfall heizt die Kontroverse über den Stierkampf neu an, den Befürworter als Tradition und Gegner seit langem schlicht als Tierquälerei sehen.

Scharapowa muss Wimbledon verletzt absagen

  Scharapowa muss Wimbledon verletzt absagen Maria Scharapowa hat ihre Teilnahme an Wimbledon (3. bis 16. Juli) wegen einer Verletzung abgesagt. "Nach einer weiteren Untersuchung ist klar, dass ich wegen des Muskelfaserrisses, den ich mir in Rom zugezogen habe, nicht bei den Rasenplatzveranstaltungen dieser Saison spielen kann", hieß es in einem Statement auf Facebook.Die 30-jährige Russin, die 2015 wegen Meldonium-Missbrauchs für 15 Monate gesperrt worden war, hätte bei dem wichtigsten Tennisturnier der Welt erst die Qualifikation spielen müssen.

Aire-sur-l'Adour (dpa) - Ein spanischer Stierkämpfer ist von einem Bullen mit den Hörnern aufgespießt und tödlich verletzt worden. Laut der Regionalzeitung "Sud Ouest" stolperte der 36-jährige Ivan Fandiño in der Arena über sein eigenes Tuch und wurde - im Staub liegend - zur leichten Beute für

Stierkämpfer Ivan Fandiño ist tot: Ein Stolpern kostet ihn das Leben. Er starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus: Stierkämpfer Ivan Fandiño wurde von einem Bullen tödlich verletzt . Sein eigenes Tuch wurde ihm zum Verhängnis.

Nach dem Sturz des bekannten Matadors, der schon 2011 und 2014 bei Stierkämpfen schwer verletzt worden war, bohrten sich die Hörner des Stiers in seinen Oberkörper. Auf dem Weg ins rund 30 Kilometer entfernte Krankenhaus erlitt Fandiño laut der französischen Nachrichtenagentur AFP zwei Herzstillstände. Er starb noch vor der Ankunft in der Klinik. In Spanien starb zuletzt im vergangenen Jahr ein Torero in der Arena, in Frankreich wurde der bislang letzte Tod laut dem Sender France Info im Jahr 1921 verzeichnet.

Spanien würdigte den Stierkämpfer am Sonntag. «Unsere tiefe Ehrerbietung und unser Gedenken für Ivan Fandiño, eine große Figur des Stierkampfes», reagierte das Königshaus. «Mein tiefstes Beileid an die Familie und die Freunde von Iván Fandiño», schrieb Ministerpräsident Mariano Rajoy. Auch Fußball-Nationalspieler und Real-Madrid-Abwehrmann Nacho, würdigten den Torero. «Ruhe in Frieden, Maestro!», schrieb Nacho auf Twitter.

Unterföhring: Polizistin schwebt weiterhin in Lebensgefahr

  Unterföhring: Polizistin schwebt weiterhin in Lebensgefahr Am S-Bahnhof Unterföhring hatte ein Mann am Dienstag um sich geschossen.Die Frau war am Dienstag von einem Schuss in den Kopf getroffen worden. Ein 37 Jahre alter Randalierer hatte am S-Bahnhof Unterföhring bei einer Rangelei mit einem Polizisten die Dienstwaffe des Streifenbeamten an sich gerissen und geschossen.

Aire-sur-l'Adour (dpa) - Ein spanischer Stierkämpfer ist von einem Bullen mit den Hörnern aufgespießt und tödlich verletzt worden. Der bekannte Matador Ivan Fandiño sei über sein eigenes Tuch gestolpert , berichtete die Regionalzeitung «Sud Ouest», und wurde so - am Boden liegend - zur

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Gerade im französischen Baskenland und in Spanien wird seit Jahren über die Stierkampftradition gestritten. Für viele ist die «Corrida» eine Kunst und ein Nationalsymbol. Für Gegner des Brauchtums ist das umstrittene Spektakel brutale Tierquälerei, bei der die Stiere oft zu Tode gefoltert werden. Vor wenigen Wochen protestierten Tausende Menschen in Spanien für ein landesweites Verbot von Stierkämpfen und eine Verschärfung der Tierschutzgesetze.

Auch in Frankreich gab es harsche Reaktionen in den sozialen Medien auf das Todesdrama in der Arena. «Wo ist das Drama? Er hat gespielt. Er hat verloren. Ist es ein Drama, wenn ein Stierkämpfer verliert?», hieß es in einer Reaktion auf Twitter. «Das Drama ist nicht, dass ein Torero gestorben ist, sondern dass dieser Blödsinn im Jahr 2017 noch immer nicht verboten ist», meinte ein weiterer. Andere jedoch äußerten sich empört über die zynischen Kommentare. Mit Marie Sara kandidierte in Südfrankreich am Sonntag auch eine ehemalige Stierkämpferin für einen Sitz in der Nationalversammlung.

Zwar geraten Stierkämpfer immer wieder in dramatische Situationen und verletzen sich schwer, Todesfälle aber sind selten. Zuletzt wurde in Spanien 2016 der Stierkämpfer Víctor Barrio von einem gut 500 Kilogramm schweren Bullen zu Boden gestoßen und aufgespießt. Zu einem spektakulären Unfall kam es im vergangenen Jahr im spanischen Saragossa: Torero-Legende Juan José Padilla, der bei einem Auftritt 2011 sein linkes Auge verloren hatte, wurde vom einem Bullen mit einem Horn an der Augenklappe getroffen und unter dem Aufschrei der Zuschauer zu Boden gerissen. Er kam mit leichten Verletzungen davon.

Drei Festnahmen nach tödlichem Autorennen in Mönchengladbach .
Nach einem illegalen Autorennen mit einem getöteten 38-jährigen Fußgänger in Mönchengladbach haben die Ermittler drei mutmaßliche Raser festgenommen. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um den 28-jährigen Unfallfahrer sowie zwei Fahrer im Alter von 22 und 25 Jahren, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilten. Die Tat vom späten Freitagabend bewerten die Ermittler demnach als Mord. Die drei Verdächtigen wurden den Angaben zufolge am Sonntagabend festgenommen. Die Ermittler prüften am Montag, ob die Beschuldigten einem Haftrichter vorgeführt werden.

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