Panorama Schmidts Wehrmachtsfoto wieder in Universität aufgehängt

14:10  15 juni  2017
14:10  15 juni  2017 Quelle:   dpa

Neue Studie: 327 Todesopfer an innerdeutscher Grenze

  Neue Studie: 327 Todesopfer an innerdeutscher Grenze An der einstigen deutsch-deutschen Grenze sind neuen Erkenntnissen zufolge insgesamt 327 Menschen aus Ost und West ums Leben gekommen. Nach rund fünfjährigen Recherchen stellte der Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin heute seine Ergebnisse vor. Damit sei die Aufarbeitung der Todesfälle an der innerdeutschen Grenze zwischen 1949 und 1989 abgeschlossen, erklärten die Wissenschaftler.Das jüngste Opfer des DDR-Grenzregimes war sechs Monate alt, das älteste 81 Jahre.

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Sie haben die maximale Seitenabruf-Frequenz ueberschritten. Quatsch-Studie der Universität Leipzig zu Rechtsextremismus.

Helmut Schmidt im Frühjahr 1940 als Leutnant der Luftwaffe. © Bereitgestellt von dpa-infocom Helmut Schmidt im Frühjahr 1940 als Leutnant der Luftwaffe.

Das Mitte Mai an der Bundeswehr-Universität in Hamburg entfernte Foto von Altkanzler Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform ist wieder aufgehängt worden. Das bestätigte ein Sprecher der Helmut-Schmidt-Universität der Deutschen Presse-Agentur.

Das Bild wurde demnach von den Studenten im selben Flur des Wohnheims der Universität angebracht, jedoch an einer Wand gegenüber vom ursprünglichen Ort. Das Foto ist nun mit der Erläuterung versehen, dass Schmidt bereits als junger Reserveoffizier durch kritische Bemerkungen zur NS-Führung auffiel.

Finanzministerium: 875 Millionen Schaden durch Schwarzarbeit

  Finanzministerium: 875 Millionen Schaden durch Schwarzarbeit Dem Fiskus sind im vergangenen Jahr durch Schwarzarbeit 875 Millionen Euro Schaden entstanden. Das sind rund 20 Millionen Euro mehr als 2015 und rund 50 Millionen mehr als 2014. Dies geht aus dem Bericht des Bundesfinanzministeriums zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung hervor, den das Kabinett verabschiedete.Nach der Erfahrung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) in den vergangenen Jahren agieren «bestimmte Tätergruppen im Bereich der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung immer häufiger in organisierten Strukturen über die Grenzen Deutschlands hinweg».

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40 Jahre Universität Bremen – Feierstunde im Rathaus.

Daneben hängen nun Auszüge aus einer Rede Schmidts beim Feierlichen Gelöbnis 2008 vor dem Reichstag, in der er sich zu seiner Erfahrung als Soldat in der NS-Zeit äußert. Als drittes wurde nach Angaben des Sprechers ein Foto angebracht, das Schmidt in seinem Arbeitszimmer zeigt. «In der nun gewählten Darstellungsart entspricht es nach unserer Bewertung den Bestimmungen des Traditionserlasses der Bundeswehr», sagte der Sprecher.

Im Zuge der Affäre des unter Terrorverdacht stehenden mutmaßlich rechtsextremen Oberleutnants Franco A. hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Kasernen nach Andenken an die Wehrmacht durchsuchen lassen. In diesem Zusammenhang ließ die Bundeswehr-Universität das Bild des 2015 gestorbenen SPD-Politikers entfernen und löste damit Diskussion aus. Das Verteidigungsministerium betonte dann, das Foto hätte nicht unbedingt abgehängt werden müssen.

Verteidigungsministerin eröffnet Zentrum Cyber-Sicherheit .
Die Bundeswehr rüstet sich für die steigende Zahl von Cyber-Angriffen. Dazu entsteht auf dem Gelände der Bundeswehr-Universität in Neubiberg bei München Deutschlands derzeit wohl modernstes Forschungszentrum für Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik. Zur Eröffnung besucht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) heute die Hochschule. Bei der Cyber-Abwehr hinkt Deutschland den USA, China und Russland hinterher. Teil des sogenannten Cyber-Clusters ist ein neuer internationaler Master-Studiengang «Cyber-Sicherheit», der im Januar 2018 mit zunächst 70 Studierenden starten soll. Dafür wurde ein Dutzend Professuren ausgeschrieben.

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