Kultur & Showbiz Das Budget von Martin Scorseses Netflix-Film "The Irishman" soll inzwischen bei 140 Millionen Dollar liegen

18:20  12 februar  2018
18:20  12 februar  2018 Quelle:   Filmstarts

Arnold Schwarzenegger wird zum Serien-Helden

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Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Rechte an Martin Scorseses neuen Film „ The Irishman “ zu Netflix wandern sollen . Doch ganz so einfach ist es nicht, denn nun droht ein großer Rechtsstreit. Warner Bros.

Der Film soll voraussichtlich im Jahr 2019 auf Netflix veröffentlicht werden.[2]. Inhaltsverzeichnis. 1 Handlung. ↑ Tobias Mayer: „ The Irishman “: Martin Scorseses lang erwarteter Mafiafilm mit Robert De Niro und Al Pacino soll nun endlich gedreht werden.

Das Budget von Martin Scorseses Netflix-Film 'The Irishman' soll inzwischen bei 140 Millionen Dollar liegen © Warner Bros. France Das Budget von Martin Scorseses Netflix-Film 'The Irishman' soll inzwischen bei 140 Millionen Dollar liegen

Als im vergangenen Dezember David Ayers „Bright“ auf Netflix veröffentlicht wurde, markierte das nicht weniger als eine Zeitenwende – immerhin kostete der Fantasy-Actioner mit „Suicide Squad“-Superstar Will Smith stolze 90 Millionen Dollar. Vorher war es absolut undenkbar, dass ein potentieller Blockbuster dieser Preiskategorie nicht für die große Leinwand, sondern ganz bewusst für die Auswertung auf einem Streaming-Portal produziert wird.

Aber das ist offenbar nur der Anfang einer neuen Ära: Denn nachdem sich kein klassisches Hollywoodstudio an den hochbudgetierten Mafia-Thriller „The Irishman“ mit dem Traum-Quartett Robert De Niro, Al Pacino, Harvey Keitel und Joe Pesci herangetraut hat, sprang eben auch hier Netflix ein, um die anvisierten Kosten von 125 Millionen Dollar für das Prestigeprojekt zu stemmen. (Dass die Studios nach dem finanziellen Flop von „Silence“ nicht mehr neunstellige Summen für einen Scorsese-Film raushauen wollen, ist zumindest wirtschaftlich sogar durchaus nachvollziehbar). Nun scheint sich allerdings auch der Streaming-Gigant mit einem Problem herumschlagen zu müssen, dass die klassischen Hollywoodstudios schon seit jeher plagt (und mitunter sogar an den Rand des Untergangs oder darüber hinaus gedrängt hat): explodierende Budgets!

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100 Millionen Dollar soll die Produktion angeblich kosten, was bereits zu einigen Spekulationen über den Grund für diese Summe führt. Al Pacino gibt Update zu " The Irishman " von Martin Scorsese: Mafia-Killer-Biopic ist noch geplant und weiterer Neuzugang.

The Irishman bringt Scorsese aber auch mit zwei weiteren seiner Lieblingsschauspieler wieder zusammen. Harvey Keitel und der heutzutage nur noch selten aktive Joe Pesci sollen ebenfalls Rollen in dem Film übernehmen. Keitel gab sein Schauspieldebüt in Martin Scorseses allererstem Film

Die wohl teuerste Verjüngungskur aller Zeiten

Dass der Film mit seiner historischen Ausstattung und bestimmt nicht gerade geringen Gagen für die Schauspieler und Scorsese selbst (der Regisseur soll persönlich 10 – 15 Millionen Dollar erhalten) nicht billig werden würde, ist klar. Aber dass die Kosten jetzt wohl noch deutlich höher ausfallen, hat einen ganz anderen Grund, an den man zunächst gar nicht denkt: Die Altstars verkörpern nämlich über weite Strecken des Films Rollen, die sehr viel jünger sind als sie selbst – und deshalb werden sie nachträglich mit Hilfe von Computereffekten zum Teil deutlich verjüngt. Man kennt diese Technik aus „Der seltsame Fall des Benjamin Button“, „Blade Runner 2049“, „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ und einer Szene mit Robert De Niro aus „Joy – Alles außer gewöhnlich“.

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Schon, aber "Bright" ist mit einem Budget von knapp 100 Millionen Dollar auch nicht gerade ein gewöhnlicher Fernsehfilm. Und natürlich der Film , den Freunde von Gangsterthrillern schon seit Jahren herbeisehnen: " The Irishman " von Martin Scorsese, mit Al Pacino und Robert de Niro in den

2019 folgt zudem die 100 Millionen Dollar teure Produktion „ The Irishman “ von Martin Scorsese mit Robert De Niro. “House of Cards”-Umbau und andere Projekte: Kevin Spacey-Verzicht kostet Netflix 39 Millionen Dollar .

Wie das Branchenmagazin Deadline nun in einem Artikel enthüllt hat, gestalten sich aber gerade diese Effekte als sehr viel aufwändiger und damit natürlich auch teurer als gedacht. So soll sich das Budget schon jetzt auf 140 Millionen Dollar erhöht haben und die Postproduktion hat noch nicht mal richtig angefangen. Die Chancen stehen also sehr „gut“, dass der endgültige Preis eher bei 150 Millionen Dollar oder sogar noch mehr liegen wird. Zudem könnten Verzögerungen bei der Effektarbeit dazu führen, dass der geplante Starttermin im Dezember 2018 nicht mehr gehalten werden kann. Nun ist es für Netflix natürlich eigentlich schnuppe, ob sie ein paar Tage früher oder später auf den – in unserer Vorstellung großen roten - Release-Knopf drücken. Nur ist „The Irishman“ eigentlich als der erste ganz große Oscar-Kandidat von Netflix geplant – und eine Verschiebung ins nächste Jahr würde diesen Award-Plänen einen ganz dicken Strich durch die Rechnung machen.

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Solidarität mit Missbrauchsopfern : "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" räumt Bafta-Filmpreise abDer Film "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" des britischen Regisseurs Martin McDonagh hat bei der Verleihung am Sonntag in London gleich fünffach abgeräumt: Es wurde unter anderem als bester Film ausgezeichnet, Hauptdarstellerin Frances McDormand zur besten Darstellerin gekürt, Sam Rockwell als bester männlicher Nebendarsteller geehrt. Der Film wurde auch für das beste Drehbuch und als bester britischer Film ausgezeichnet. Er setzte sich unter anderem gegen den zweiten großen Favoriten, "The Shape of Water" von Guillermo del Toro, durch.

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