Kultur & Showbiz Pop-Neuerscheinungen: Das schlechteste Album des Jahres

13:40  14 september  2017
13:40  14 september  2017 Quelle:   ZEIT ONLINE

Foo Fighters: Justin Timberlake durfte ans Mikro

  Foo Fighters: Justin Timberlake durfte ans Mikro Die Foo Fighters haben Justin Timberlake (36) erlaubt zu singen. Die Band wird am 15. September dieses Jahres ihr neues Album 'Concrete and Gold' vorstellen. Die Platte wird mit einigen Stargästen gespickt sein, wie die Musiker bereits ankündigten. Paul McCartney (75, 'Hey Jude') ist beispielsweise auf einem Track am Schlagzeug zu hören – und auch Justin Timberlake wird im Hintergrund als Sänger zu hören sein. Dies verriet Frontmann Dave Grohl (48) im Interview mit dem 'Rolling Stone', indem er sich daran erinnerte, wie er und seine Kollegen Justin zufällig im Studio in Los Angeles getroffen haben: "Wir haben Whisky auf dem Parkplatz getrunken. Er war wirklich, wirklich cool. Am Abend vor dem letzten Aufnahmetag sagt er, 'Kann ich auf eurem Album singen? Ich will nicht zu sehr betteln, aber ich würde es gerne meinen Freunden erzählen.'" Für Dave Grohl stellte dies überhaupt kein Problem dar. Er brachte Justin mit und stellte ihn als Background-Vocalist vor ein Mikrofon. "Aus dem Jungen wird noch mal was", scherzte der Altrocker nun. Zuvor hatte Taylor Hawkins (45) bereits 'ET' verraten, dass Paul McCartney mit von der Partie ist: "Er ist ein Freund. Er hatte den Song vorher auch gar nicht gehört. Er kam ins Studio und Dave zeigte ihm kurz, wie der Song auf der akustischen Gitarre zu spielen ist. Dann hat sich Paul an sein ganz besonderes Drum-Set gesetzt, das sein Techniker für ihn aufgebaut hatte. Ich habe da gesessen und mit meinen Drumsticks dirigiert. Er hat zwei Takes gebraucht.

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Die Rock-'n'-Roll-Supergroup Prophets Of Rage ist leider supermies. Außerdem im Tonträger: die Prinzessinnen von Hip-Hop und Black Metal und Nostalgisches von Rostam.

  Pop-Neuerscheinungen: Das schlechteste Album des Jahres © Fantasy/Caroline/Universal

Prophets Of Rage – Prophets Of Rage (Fantasy / Caroline / Universal)

Harte Zeiten erfordern harte Maßnahmen, aber das hier kann wirklich niemand gewollt haben. Prophets Of Rage sind eine so genannte Supergroup der US-amerikanischen Rock- und Rapmusik, rekrutiert aus Mitgliedern von Public Enemy, Cypress Hill und Rage Against The Machine. Ihr unbetiteltes Debütalbum entspricht auf sensationell haarsträubende Weise allen Erwartungen, die man an diesen Satz knüpfen könnte. Es verbindet den Zorn eines grundlos schreienden Babys mit dessen politischem Differenzierungsvermögen und fügt den Groove eines künstlichen Hüftgelenks hinzu. Niemand hat sich bisher aussichtsreicher aufgedrängt für den Titel der schlechtesten Platte des Jahres.

Foo Fighters: Justin Timberlake durfte ans Mikro

  Foo Fighters: Justin Timberlake durfte ans Mikro Die Foo Fighters haben Justin Timberlake (36) erlaubt zu singen. Die Band wird am 15. September dieses Jahres ihr neues Album 'Concrete and Gold' vorstellen. Die Platte wird mit einigen Stargästen gespickt sein, wie die Musiker bereits ankündigten. Paul McCartney (75, 'Hey Jude') ist beispielsweise auf einem Track am Schlagzeug zu hören – und auch Justin Timberlake wird im Hintergrund als Sänger zu hören sein. Dies verriet Frontmann Dave Grohl (48) im Interview mit dem 'Rolling Stone', indem er sich daran erinnerte, wie er und seine Kollegen Justin zufällig im Studio in Los Angeles getroffen haben: "Wir haben Whisky auf dem Parkplatz getrunken. Er war wirklich, wirklich cool. Am Abend vor dem letzten Aufnahmetag sagt er, 'Kann ich auf eurem Album singen? Ich will nicht zu sehr betteln, aber ich würde es gerne meinen Freunden erzählen.'" Für Dave Grohl stellte dies überhaupt kein Problem dar. Er brachte Justin mit und stellte ihn als Background-Vocalist vor ein Mikrofon. "Aus dem Jungen wird noch mal was", scherzte der Altrocker nun. Zuvor hatte Taylor Hawkins (45) bereits 'ET' verraten, dass Paul McCartney mit von der Partie ist: "Er ist ein Freund. Er hatte den Song vorher auch gar nicht gehört. Er kam ins Studio und Dave zeigte ihm kurz, wie der Song auf der akustischen Gitarre zu spielen ist. Dann hat sich Paul an sein ganz besonderes Drum-Set gesetzt, das sein Techniker für ihn aufgebaut hatte. Ich habe da gesessen und mit meinen Drumsticks dirigiert. Er hat zwei Takes gebraucht.

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Wohlwollend könnte man sagen: Durch die Verbannung aller kompositorischen und inhaltlichen Nuancen aus ihren Songs bemühen sich Prophets Of Rage um eine Zuspitzung aktueller weltpolitischer Diskurse auf die wesentlichsten Probleme – Trump und wie man ihn loswird. Was aber gibt es da noch zuzuspitzen? Und wieso überhaupt wohlwollend sein? Prophets Of Rage enthält nicht ein originelles Gitarrenriff, keinen einzigen klugen Slogan. Selbst den Titel ihrer Single Unfuck The World hat die Band von der Folkmusikerin Angel Olsen geklaut. Kaufen Sie dieses Album nicht. Starren Sie lieber 40 Minuten lang auf ein Che-Guevara-Poster. Das bringt denselben Erkenntnisgewinn.

  Pop-Neuerscheinungen: Das schlechteste Album des Jahres © Rough Trade/Beggars/Indigo

Princess Nokia – 1992 Deluxe (Rough Trade / Beggars / Indigo)

Princess Nokia ist der Rapstar, der nicht sein soll. Immer wieder hat die New Yorker Künstlerin in den vergangenen fünf Jahren ein eigenwilliges Hip-Hop-Verständnis offenbart: Ihre besten Tracks klangen, als sei der Club-Rap-Exzentriker Lil Wayne zum zehnten Mitglied des traditions- und verdienstreichen Wu-Tang Clans aufgestiegen. Princess Nokias Texte pflegen einen offensiven Umgang mit queerness und brownness, ihr Flow ist beispiellos mühelos. In die Charts hat sie es aber noch nicht geschafft.

Kesha: Tour endet in London

  Kesha: Tour endet in London Keshas erste Tour seit dem Rechtsstreit mit Dr. Luke endet in London. Die 'Praying'-Interpretin hat angekündigt, dass sie am 14. November ein besonderes Konzert im Londoner 'Electric Brixton' spielen wird. Die Show wird Teil ihrer 'Rainbow'-Tour, passend zum gleichnamigen Album, die Ende des Monats in Nordamerika beginnen wird. In einem Statement sagte Kesha: "Mein neues Album 'Rainbow' ist meinen Fans gewidmet. Ich freue mich so sehr, euch alle einzuladen, mit mir auf der 'Rainbow Tour' zu tanzen. Ich hätte es ohne meine Animals nicht bis zu diesem Punkt geschafft, also kommt raus und feiert mit mir." Erst kürzlich hatte Kesha erklärt, dass ihre neue Platte ihr das Leben gerettet habe. "Dieses Album hat mir wortwörtlich das Leben gerettet. Ich denke, Farben symbolisieren Hoffnung. Ich habe die Hoffnung immer nur in den hellen Farben gefunden und ich wollte mehr davon in mein tägliches Leben bringen", erzählt die Sängerin in der Talkshow 'Good Morning America'. Nach ihrem nervenaufreibenden Gerichtskrieg gegen den Produzenten Dr. Luke sei sie zunächst in ein dunkles Loch gefallen.

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Warum das so ist, bleibt auch nach 1992 Deluxe schleierhaft. Die zum Debütalbum aufgepäppelte Neuveröffentlichung eines letztjährigen Gratis-Mixtapes spielt alle Stärken von Princess Nokia aus: grimmige Geschichten aus der Bronx über das Leben unterhalb aller Armutsgrenzen, feierliche Songs über die eigenen Aufstiegschancen und puerto-ricanisch-nigerianischen Wurzeln – und mit Tomboy sogar ein stolzer Hit über den eigenen Körperbau. Vielleicht sind es zu viele verschiedene Stühle, zwischen die sich Princess Nokia mit ihrer Musik setzt. Vielleicht geht den Entscheidungsträgern bei Spotify, Apple und Co. auch einfach ihr Künstlername auf die Nerven.

  Pop-Neuerscheinungen: Das schlechteste Album des Jahres © Relapse/Rough Trade

Myrkur – Mareridt (Relapse / Rough Trade)

Das Letzte, was die Black-Metal-Gemeinde braucht, ist ein Poster-Girl. Denkt sie zumindest selbst. Trotzdem wird Amalie Bruun alias Myrkur von ihrer Plattenfirma seit drei Jahren als solches angepriesen. Eine junge Frau aus Dänemark, getrennt nur durch ein paar Liter Nordsee vom Black-Metal-Heimatland Norwegen. Dem Genre gibt sie nicht nur ein neues Antlitz, abseits von Kriegsbemalung und Erdmännchen-Chic, sondern auch eine neue musikalische Perspektive. Weniger Highspeed-Gebretter, mehr Game of Thrones-Schlachtenromantik. Keine Überraschung: Das Feuilleton horchte auf, die Gemeinde winkte ab.

Kesha: Tour endet in London

  Kesha: Tour endet in London Keshas erste Tour seit dem Rechtsstreit mit Dr. Luke endet in London. Die 'Praying'-Interpretin hat angekündigt, dass sie am 14. November ein besonderes Konzert im Londoner 'Electric Brixton' spielen wird. Die Show wird Teil ihrer 'Rainbow'-Tour, passend zum gleichnamigen Album, die Ende des Monats in Nordamerika beginnen wird. In einem Statement sagte Kesha: "Mein neues Album 'Rainbow' ist meinen Fans gewidmet. Ich freue mich so sehr, euch alle einzuladen, mit mir auf der 'Rainbow Tour' zu tanzen. Ich hätte es ohne meine Animals nicht bis zu diesem Punkt geschafft, also kommt raus und feiert mit mir." Erst kürzlich hatte Kesha erklärt, dass ihre neue Platte ihr das Leben gerettet habe. "Dieses Album hat mir wortwörtlich das Leben gerettet. Ich denke, Farben symbolisieren Hoffnung. Ich habe die Hoffnung immer nur in den hellen Farben gefunden und ich wollte mehr davon in mein tägliches Leben bringen", erzählt die Sängerin in der Talkshow 'Good Morning America'. Nach ihrem nervenaufreibenden Gerichtskrieg gegen den Produzenten Dr. Luke sei sie zunächst in ein dunkles Loch gefallen.

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Black Metal ist komplizierte Musik. Es gibt viele Regeln und wenig Toleranz für Abweichler oder nach innen gerichtete Provokationen. Myrkurs Problem ist jedoch nicht die vermeintliche eigene Perspektive, sondern die Ehrfurcht vor dem Regelwerk. Um bloß nichts falsch zu machen, macht sie es doch lieber wie die meisten Black-Metal-Bands. Tremolo-Gitarren und tackerndes Schlagzeug, epische Spannungsbögen, die Stimme erst lieblich, dann laut und schmerzverzerrt. Ihr zweites Album Mareridt findet mehr Zeit für Folk und Pathos, bleibt jedoch eine Pflichtübung im Dazugehören. Wer echte Skandale will, hört weiterhin Liturgy.

  Pop-Neuerscheinungen: Das schlechteste Album des Jahres © Nonesuch/Warner

Rostam – Half Light (Nonesuch / Warner)

Das erste Soloalbum von Rostam Batmanglij beginnt, als hätte Panda Bear einen Song von Vampire Weekend produziert. Vor zehn Jahren wäre dieser Satz in New Yorker Indiepop-Kreisen eine Sensation gewesen. Heute bedeutet er selbst für viele besser Informierte so viel wie: "Wer hat was gemacht?!" Der Wind weht längst aus einer anderen Richtung, er hat den Artschool-Pop aus der Stadt geblasen. Rostam aber tut so, als hätte er davon nichts mitbekommen. Half-Light ist 2007 for life: eine Datenbank der unmodernen Songs, Sounds und Studiotricks.

Bis er Vampire Weekend vor anderthalb Jahren verließ, war Rostam die Allzweckwaffe der Band, verantwortlich für Arrangements, ungewöhnliche Instrumente und alles, was aus Laptops und Synthesizern kommt. Seine eigenen Songs bewahren sich das Neunmalkluge und Wolke-sieben-Verträumte der alten Combo, blicken aber mit bisher ungekannter Nostalgie auf vergangene Szenen, Sommer und Affären zurück. Die barocke Instrumentierung aus Cembalo, Flöten und Streichern bestärkt dieses Gefühl, doch sie kann auch für trügerische Sicherheit stehen. Den größten Spaß nämlich hat Rostam, wenn er seine Feinarbeit mit allerlei Küchengeschirr-Schlagzeug wieder kaputtkloppt.

Zara Larsson hat ein sexy Album .
Das zweite Album von Zara Larsson soll besonders "sexy" werden. Die 'I Would Like'-Interpretin hat Anfang des Jahres ihr Debut 'So Good' veröffentlicht. Nun arbeitet sie bereits am Nachfolger der ersten LP. Unterstützung erhält sie dabei von MNEK, mit dem sie bereits zwei Songs verfasst hat. Ob diese später auch tatsächlich auf dem Album landen, weiß Zara jedoch noch nicht. Sie verriet der 'Official Charts Company': "Ich habe vor zweieinhalb Monaten mit MNEK angefangen und wir haben zwei großartige Songs geschrieben. Ich bin noch nicht sicher, ob sie aufs Album kommen, aber ich liebe es, mit ihm zu arbeiten. Es ist so eine Wohltat, mit ihm zu arbeiten. Seit dieser Session läuft es super gut. Es ist noch sehr früh, aber bis jetzt ist es etwas mysteriös und sexy, aber natürlich immer noch Pop." Doch nicht nur musikalisch läuft es rund für die Schwedin. Zara ist außerdem seit Mai stolze Designerin einer Modelinie. Gemeinsam mit dem Fashion-Riesen H&M entwarf sie einige Kleidungsstücke, die ihre eigene Persönlichkeit widerspiegeln sollten. "Ich freue mich wirklich sehr, gemeinsam mit H&M meine Modelinie zu zeigen. Ich hatte so viel Spaß beim Designen der Kleidungsstücke und dabei, eine Kollektion zu entwerfen, die meiner Persönlichkeit entspricht", freute sich Zara vor Veröffentlichung der Kollektion.

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