Finanzen Gewinn-Ranking - Porsche, Ferrari, BMW – So viel verdienen die Premiumhersteller mit jedem Auto

15:20  09 august  2018
15:20  09 august  2018 Quelle:   handelsblatt.com

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Das Rennen der großen Premiumhersteller ist eng – zumindest, wenn es um die Profitabilität geht. Doch mit jedem Auto verdient BMW immer noch 3.057 Euro. Von den 91.309 Euro, die Porsche mit jedem verkauften Fahrzeug umsetzt, bleiben ein operativer Gewinn von 18,4 Prozent oder

Mercedes, BMW und Audi liegen mit Durchschnittspreisen zwischen 33.000 und 38.000 Euro pro Auto und gut 3000 Euro Gewinn vor Zinsen und Steuern gut im Rennen. Mehr: Ferrari Porsche Tesla BMW .

Die Marke Ingolstadt arbeitet in ihrer Preisklasse schon sehr profitabel und liegt auf Augenhöhe mit BMW und Daimler. Foto: Reuters © Reuters Die Marke Ingolstadt arbeitet in ihrer Preisklasse schon sehr profitabel und liegt auf Augenhöhe mit BMW und Daimler. Foto: Reuters

Premiumautos werfen auch Premium-Gewinne ab – in der Regel. Doch längst nicht alle Hersteller der Oberklasse arbeiten profitabel. Eine Übersicht.

Das Rennen der großen Premiumhersteller ist eng – zumindest, wenn es um die Profitabilität geht. Eine zweistellige Rendite erwirtschaften aber nur wenige Luxushersteller. Manche fahren sogar einen Verlust ein, zeigt ein Vergleich des Center of Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen.

BMW gibt seit Jahren das gleiche Ziel aus: Zwischen acht und zehn Prozent operativen Gewinn wollen die Bayern erwirtschaften. Im erstenHalbjahr lag die operative Rendite bei 9,2 Prozent. Das war zwar deutlich schlechter als viele erwartet hatten, aber immer noch besser als die direkte Konkurrenz.

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Gewinn - Ranking : Porsche , Ferrari , BMW – So viel verdienen die Premiumhersteller mit jedem Auto (Handelsblatt).

Mit teuren Autos lässt sich sehr viel Gewinn machen, wie Ferrari seit Jahren beweist. Das wiederum zeigt Bentley. Was die Hersteller an ihren Autos verdienen , erfahren Sie hier. Porsche ist dem Papier zufolge doppelt so profitabel wie Mercedes, Audi und BMW und damit "in einer anderen Liga"

Mit 1,2 Millionen verkauften Autos – Mini und Rolls-Royce eingeschlossen – sind die Bayern auch der größte Premiumhersteller der Welt. Der Umsatz von durchschnittlich 33.401 Euro pro Auto ist zwar niedriger als bei den meisten anderen Konkurrenten. Doch mit jedem Auto verdient BMW immer noch 3.057 Euro.

Auch Audi erzielt mit 8,9 Prozent eine solide Rendite – und das trotz Dieselkrise. Neben der Audi-Produktion kümmert sich das Unternehmen auch noch um die Luxusmarke Lamborghini, liefert Teile nach China und verkauft Motoren. Der Umsatz pro Fahrzeug ist mit 37.851 Euro hoch, der Gewinn pro Fahrzeug mit 3.347 Euro sogar noch höher als bei den beiden Konkurrenten BMW und Mercedes.

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Porsche ist der Studie des CAR-Instituts von Ferdinand Dudenhöffer zur Folge doppelt so profitabel wie Mercedes, Audi und BMW und fährt damit "in einer anderen Liga": Pro Auto machte Porsche knapp 17 000 Euro Gewinn . Am besten verdient Ferrari . Die Autos kosten im Schnitt 280.000 Euro.

Doch wie viel verdienen sie am Ende wirklich mit einem Wagen? 69.000 EURO. So viel Betriebsgewinn bleiben für Ferrari bei jedem verkauften Auto Platz 2 ist schon abgeschlagen, Porsche macht mit jedem Auto 17.000 Euro Gewinn , danach folgt Maserati mit 4.889 Euro Gewinn .


Auch für die zuletzt erfolgsverwöhnten Schwaben ist das erste Halbjahr nicht ideal verlaufen. 8,7 Prozent operativer Gewinn reicht Daimler nur noch für Platz drei hinter Audi und BMW. Dabei erwirtschaftet Mercedes pro Fahrzeug 38.458 Euro, obwohl die Kleinstwagen von Smart den Schnitt drücken. Ein Gewinn von 3.343 Euro pro Fahrzeug ist allerdings immer noch üppig.

Der Brexit wird für Jaguar Land Rover zunehmend zum Problem. Mit einer operativen Rendite von nur 1,7 Prozent im ersten Halbjahr haben die Briten den Anschluss an die deutsche Konkurrenz verloren. Mit ihren318.000 produzierten Fahrzeugen erwirtschafteten sie im Schnitt einen Umsatz von 45.652 Euro, davon bleiben allerdings nur 779 Euro hängen. Denn auch im hochlukrativen China-Geschäft kommt Jaguar Land Rover nur schleppend voran.

Besser läuft es bei Volvo: Die Schweden sind mit 318.000 Verkäufen im ersten Halbjahr zwar immer noch vergleichsweise klein und erwirtschaften auch nur einen Umsatz von 30.739 Euro pro Fahrzeug. Doch ein Gewinn von 2.425 Euro pro Fahrzeug entsprechen einer operativen Rendite von 7,9 Prozent Gewinn – nur knapp weniger als die Deutschen.

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Ferrari , Porsche , BMW & Co. werfen große Gewinne ab. ‘Handelsblatt.com’ hat eine Übersicht zur Profitabilität der Premiumhersteller herausgegeben. BMW soll fast hunderttausend Autos in Deutschland zurückrufen.

Ferrari machte im ersten Halbjahr mit jedem verkauften Auto stolze 69 000 Euro Betriebsgewinn. ▶︎ Auf Ferrari , den Gewinner in diesem Ranking , folgt Porsche mit knapp 17 000 Euro pro Auch wenn Porsche und Ferrari pro Fahrzeug ordentlich Gewinn machen, an die drei großen Zum Vergleich: Bei VW sind es 5,5 Millionen, bei BMW 1,2 Millionen und bei Mercedes knapp 1,1 Millionen.

Porsche gehört im ersten Halbjahr wieder einmal zu den Gewinnmaschinen der Oberklasse. Von den 91.309 Euro, die Porsche mit jedem verkauften Fahrzeug umsetzt, bleiben ein operativer Gewinn von 18,4 Prozent oder 16.780 Euro. Dabei sind die Zuffenhausener für dieses Jahr ausverkauft. Wer jetzt einen Cayenne oder Panamera kauft, muss mindestens bis März 2019 warten.


Der Elektropionier Tesla ist bisher noch genauso visionär wie unrentabel. Mit 71.000 Fahrzeugen ist der Absatz im ersten Halbjahr zwar rasant gewachsen. Doch ebenso stark wächst der Verlust. Tesla setzt mit 66.510 Euro zwar fast doppelt so viel pro Fahrzeug um wie die Deutschen, macht aber einen Verlust von 11.000 Euro pro Fahrzeug, was einen operativen Verlust von 16,4 Prozent entspricht.

Und diese Zahlen sind sogar noch durch staatliche Hilfe geschönt: Tesla erhielt im ersten Halbjahr 50 Millionen US-Dollar ZEV(Zero Emission Vehicles)-Gutschrift in den USA. Damit honorieren US-Bundesstaaten – also in Teslas Fall Kalifornien – emissionsarme Fahrzeuge.


Mit 18.000 verkauften Fahrzeugen war Maserati im ersten Halbjahr nur ein Nischenanbieter. Doch die Italiener arbeiten solide profitabel. Von den 73.444 Euro, die Maserati im Schnitt mit jedem Auto umsetzt, bleiben 4.889 Euro beim Hersteller hängen. Das ist eine operative Rendite von 6,7 Prozent Gewinn.

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In der Formel 1 fährt Ferrari hinter Mercedes her. Beim Profit sind die feuerroten Sportwagen aus Italien unschlagbar. Mit 24,6 Prozent operativer Rendite ist Ferrari absoluter Spitzenreiter der Premium- und Luxushersteller. Den Absatz hielt Ferrari im ersten Halbjahr mit 5000 Autos bewusst niedrig. Doch mit jedem verkauften Auto, das im Schnitt 279.978 Euro Umsatz erwirtschaftet, bleibt ein Gewinn von rund 69.000 Euro hängen.

Doch längst nicht alle Hersteller der Luxusklasse sind Gewinnmaschinen. Die britische VW-Tochter Bentley hat im ersten Halbjahr zwar 164.888 Euro pro Fahrzeug umgesetzt. Doch mit jedem Auto verlieren die Briten 17.425 Euro, also noch deutlich mehr als Tesla. Der operative Verlust beläuft sich damit auf 10,6 Prozent.

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