Finanzen Deutsche Bank tut sich mit Geldwäsche-Kontrollen schwer - Banken

00:00  05 august  2018
00:00  05 august  2018 Quelle:   handelsblatt.com

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  Eine Bank fürs Smartphone: Fintechs wie N26 optimieren Girokonto und Co. für das Handy Eine Bank fürs Smartphone: Fintechs wie N26 optimieren Girokonto und Co. für das HandyN26 steht mit einer eigenen Banklizenz damit als direkter Konkurrent Sparkasse, Volksbank und Co. gegenüber – auch wenn der Geschäftsstamm noch um einiges kleiner ist: Über eine Million Menschen hat das Start-up seit Marktstart 2015 als Kunden gewonnen. In 17 Ländern ist das Unternehmen aktiv.

Die Kontrollprozesse der Bank sind noch zu umständlich und kompliziert, zeigen interne Berichte des Instituts. Das ist seit langem ein Problem.

Datenbanken zur Kontrolle der Geldwäsche werden angelegt und gepflegt. Nagel: Geldwäsche – wer es tut und wie es geht. In: Die Welt, 7. Februar 2016. ↑ Berliner Morgenpost - Berlin: Verdacht der Geldwäsche gegen mehrere deutsche Banken . (morgenpost.de [abgerufen am 9. November

Reuters © Reuters Reuters

Die Kontrollsysteme der Deutschen Bank gleichen einem Augiasstall: Wie bei dem stark verdreckten Rinderstall aus der griechischen Sagenwelt sind die IT-Systeme des Geldhauses ein großes Durcheinander. Und die Aufräumarbeiten wollen nie enden.

Unterlagen, die der Nachrichtenagentur Reuters zugespielt wurden, zeigen, dass die Bank allen Verbesserungen zum Trotz noch viel zu tun hat. In einem Bericht, der auch den Aufsehern bei der Europäischen Zentralbank (EZB) bekannt ist, räumt die Deutsche Bank ein, dass es unter anderem Schwierigkeiten bei der Identifikation von neuen Kunden der Firmenkunden- und Investmentbanking-Sparte gegeben hat. Darunter seien auch russische Kunden gewesen.

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Это видео недоступно. Lasche interne Kontrollen : Deutsche Bank zahlt halbe Milliarde wegen Geldwäsche - economy. Sie habe einen Nachlass von 30 Prozent erhalten, so die größte deutsche Bank , weil sie sich so schnell auf die Beilegung der Affäre geeinigt habe.

Die Deutsche Bank muss erneut mehr als eine halbe Milliarde Euro zahlen: Sie soll zu wenig getan haben, um Geldwäsche mit russischen Rubeln zu verhindern. Zumindest ist ein weiterer dicker Brocken vom Tisch.

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Zu komplex, zu wenig automatisiert, so lauten die immer wiederkehrenden Kritikpunkte der Aufseher. Nachlässige Kontrollen haben der Deutschen Bank immer wieder saftige Geldstrafen beschert, etwa wegen umstrittener Aktiengeschäfte in Russland. Auch bei diversen Stresstests in den USA ist das Institut deswegen durchgefallen. Seit einigen Jahren kämpft die Deutschen Bank damit, ihre Kontrollsysteme zu modernisieren und hat ihre Geldwäsche-Abteilung kräftig ausgebaut.

Dem Vernehmen nach hat das Institut vor allem Probleme damit gehabt, seine Prozesse zu automatisieren. Dort, wo die IT-Systeme versagten, erledigten Mitarbeiter die nötige Arbeit - händisch. Das ist aufwändig und teuer.

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Die Deutsche Bank hat mit Effizienzmängeln in ihren technischen Abläufen und Systemen zu kämpfen, mit denen sie Firmenkunden rund um die Welt im Verdacht auf Geldwäsche und Sanktionsbrüche prüft.

Geldwäscher sollen nicht durch die Kontrollen gerutscht sein. Die Deutsche Bank betont, dass sie keine aufsichtlichen Vorgaben verfehlt hat: „Wir haben keine Probleme bei unseren Verfahren, die Geldwäsche und andere Formen der Finanzkriminalität verhindern sollen. Im Gegenteil: Unsere Verfahren, um Geldwäsche- und KYC-Risiken zu erkennen, sind wirksam“, betonte ein Sprecher der Bank. Die Dokumente zeigten jedoch, dass die Prozesse der Bank „noch zu kompliziert“ seien. Es gehe nicht um die Wirksamkeit, sondern um die Effizienz dieser Prozesse.

Das bedeutet aber nicht, dass die Bankenaufseher mit dem bisher Erreichten zufrieden wären. „Keiner spricht der Deutschen Bank ab, dass sie sich Mühe gibt, es gibt aber noch viel zu tun“, heißt es in europäischen Aufseherkreisen. Das ist auch der Deutschen Bank bewusst. „Wir müssen uns bezüglich unserer internen Prozesse weiter verbessern“, sagte ein Sprecher.

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Ein großes Problemfeld, mit dem die Bank zu kämpfen hat, ist die korrekte Identifizierung von Kunden, im Fachjargon „Know Your Customer“ (KYC) genannt. Banken sind dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass sie nicht mit sanktionierten Personen Geschäfte machen und sich keine Kriminellen unter falscher Identität in den Kundenstamm schmuggeln.

Steigende Anforderungen

Die Anforderungen der Bankenaufseher an die Kontrollsysteme sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Seither dauert es bei fast allen Banken deutlich länger, bis sie einen Kunden fachgerecht identifiziert haben und mit ihm Geschäfte machen dürfen.

Bislang gelingt es der Deutschen Bank nicht, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. In seinen Berichten geht das Geldhaus auf Probleme in Russland ein. Dort konnten ihre Systeme bei einzelnen Kunden nicht ausreichend nachvollziehen, ob sie überhaupt existierten oder ob es sich bei ihnen um politisch exponierte Personen gehandelt habe, die anders als Normalbürger zu behandeln wären.

In einem Bericht vom Juli betrug die Quote der Anforderungen, die bei den Kontrollen erfüllt wurden, die sogenannte „Pass Rate“, 67 Prozent. Das war gegenüber den Vormonaten ein Fortschritt, liegt aber noch deutlich hinter dem Ziel von 95 Prozent. Dieser Wert ist üblich bei internationalen Großbanken, wie Hui Chen, eine ehemalige Compliance-Expertin des US-Justizministeriums und frühere Leiterin der Geldwäsche- und Korruptionsbekämpfung bei Standard Chartered, Reuters sagte.

Nicht allein die Deutsche Bank hat mit Problemen auf diesem Gebiet zu kämpfen. Die Commerzbank etwa holte sich im vergangenen Jahr einen Rüffel bei der britischen Bankenaufsicht FCA, weil sie in diesem sehr sensiblen Feld nicht sorgfältig genug gearbeitet hatte.

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