Finanzen Ausstieg aus dem Job - Wieso die Frührente keine Verheißung ist

15:15  16 april  2018
15:15  16 april  2018 Quelle:   Wirtschaftswoche

Wieso das denn?: „Let's Dance“ ist ab heute 45 Minuten kürzer

  Wieso das denn?: „Let's Dance“ ist ab heute 45 Minuten kürzer Wieso das denn?: „Let's Dance“ ist ab heute 45 Minuten kürzerDoch die nächsten Shows werden jetzt kürzer.

Doch der Ausstieg aus dem Job bedeutet auch eine große Herausforderung – nicht nur finanziell. WiWo-Redakteur Georg Buschmann bei der Diskussion über Frührente auf der Invest in Stuttgart.

Das Auto war geparkt und seine Eltern waren nicht da. Auf dem Parkplatz war eine Toilette. Dirk ist ausgestiegen und auf die Toilette gegangen. Dann ist er zurückgekommen und das Auto war weg .

Nie mehr arbeiten? Traum oder Albtraum? Foto: Getty Images: Ausstieg aus dem Job - Wieso die Frührente keine Verheißung ist © Getty Images Ausstieg aus dem Job - Wieso die Frührente keine Verheißung ist

Viele Menschen wünschen sich ein Leben ohne lästige Arbeit. Doch der Ausstieg aus dem Job bedeutet auch eine große Herausforderung – nicht nur finanziell.

Das Schönste an seinem Leben als Privatier, meint Lars Hattwig, sei die Freiheit, sich seine Zeit selbst einteilen zu können. Der gelernte Metereologe stieg vor drei Jahren im Alter von 44 Jahren aus dem Beruf aus. Das Wetter ist ihm aber auch heute noch wichtig. „Wenn ich sehe, dass es am Montag schön wird, setze ich mich aufs Rad“, erzählt er. Seinem Hobby, das an die Stelle des Jobs getreten ist, dem Bloggen, widme er sich dann eben am Sonntag, wenn andere frei haben – und es regnet.

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25. Wieso bist du eigendich jeden Morgen so schlechter ___? ist a weinen b verschlechtern c verbinden d schließen e schwitzen f abnehmen g verbieten h nehmen i ausziehen j ausziehen k aussteigen 1 ankommen m zumachen n ausmachen 0 beenden P annehmen q verlieren r Sterben.

Irgendwann kehrte sie zurück in ihren Job ? in ihre Redaktion.

Wie der frühzeitige Ausstieg aus dem Job gelingen kann, darüber diskutierte Hattwig am Freitag in Stuttgart auf der Anlegermesse Invest mit WiWo-Redakteur Georg Buschmann. Außerdem auf der Bühne stand Vermögensberater Michael Huber vom VZ Vermögenszentrum. Zu ihm kommen viele Menschen mit dem Wunsch, nicht mehr arbeiten gehen zu müssen. Solche Klienten, meint Huber, arbeiteten meist hart, verdienten gut und seien in der Regel in ihren Vierzigern. Doch wenn sie Huber zum Beratungsgespräch treffen, hat er oft eine ernüchternde Einschätzung für sie.

Das Leben ohne Geldsorgen sei nicht die Verheißung, die sich viele darunter vorstellen, weiß er. „Die meisten Menschen überschätzen das Glück, das man dadurch erreicht, nicht mehr arbeiten zu müssen“.

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Hieraus ergibt sich, dass … Autor zieht aus der Untersuchung das Fazit, dass … … ist eine lohnenswerte Aufgabe für zukünftige Untersuchungen. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass …

Übung 1. Fülle die Lücken mit dem richtigen Infinitiv aus! 1. Möchtest du etwas ……… , Nic? 2. Niemand darf mein Fahrrad ……… 3. Das ist eine Klapp-Couch. Du kannst hier ……… 4. Nic, du kannst ihm ja Deutsch-Unterricht ……… 5. Kannst du 50 Kilometer mit dem Fahrrad ……..? 6. Sam

Enttäuschungen seien oft vorprogrammiert. Viele fallen in ein Loch, wenn der durch den Arbeitgeber vorgegebene Tagesrhythmus plötzlich selbst gestaltet werden muss. „Ich vergleiche Frührentner gerne mit Auswanderern“, erzählt Huber. „Die meisten kommen enttäuscht zurück, weil sie im Ausland merken, dass nicht der Ort das Problem ist, sondern Sie selbst.“ Wer mit seiner Lebenssituation unzufrieden sei, helfe sich nicht dadurch, dass er die möglicherweise ungeliebte Arbeit hinter sich lasse.

Diese Erfahrung musste auch Lars Hattwig machen. „Die ersten Wochen nach dem Schritt ins Privatiersleben waren toll, wie Urlaub.“ Nach zwei, drei Monaten aber sei ihm die Decke auf den Kopf gefallen. Auch das soziale Umfeld habe sich verändert. „Mit manchen Bekannten und früheren Kollegen verliert man einfach die gemeinsamen Themen“, sagt Hattwig. Andere seien neidisch, dass er nicht mehr arbeiten müsse. Und wieder andere zögen daraus die falschen Schlüsse. „Eine Bekannte“, erzählt der Privatier, „hat mich gebeten, auf ihre Katzen aufzupassen, ich hätte ja schließlich Zeit.“

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13. Was, du, zeichnen? 14. Der Räuber, verletzen, der Kaufmann. 15. Wer, das Bier, holen, aus dem Keller?

Man benutzt auch im Sport und in den Medien vit Englisch. Die Modeund Kosmetikbranche, das Reisegeschäft un die Werbung scheinen ohne Anleihen aus dem Englischen scho lange nicht mehr auszukommen4.

Doch nicht mehr abhängig beschäftigt zu sein, hieß für Hattwig nicht, nur noch zu faulenzen. Er baute sein Interesse an Finanzthemen aus, rief ein Blog über das Investieren ins Leben, schrieb Bücher und schuf sich ein neues soziales Umfeld aus Gleichgesinnten. Auch die Metereologie blieb ihm erhalten, nun eben als Hobby und nicht mehr als Erwerbsquelle. Dass er schon so früh aufhören konnte, des Geldes wegen zu arbeiten, verdankt er diszipliniertem Sparen und Investieren.


Mit Aktien Gewinne einfahren

Als Hattwig Anfang dreißig war, steckte er sein Geld mal in Aktien, experimentierte mit Zertifikaten und zahlte auch Anleger-Lehrgeld. „Ich habe zum Beispiel eine Aktienposition für 50 Euro gekauft“; sagt er. Bei so geringen Beträgen fressen die Gebühren auch noch so große Gewinne auf. Anfangs setzte er zudem auf Aktien mit optisch hohen Dividendenrenditen – ein weiterer Kardinalfehler beim Anlegen. (Worauf Anleger beim Aussuchen solcher Werte stattdessen achten sollten, lesen Sie im großen WirtschaftsWoche-Bericht.)

Doch Hattwig lernte und systematisierte seine Strategie. Nun setzte er vor allem auf Qualitätsaktien und ausschüttungsstarke ETFs. Die weltweite Börsenrally nach der Finanzkrise zog sein Depot kräftig nach oben. Zudem konnte er immer mehr zurücklegen, weil sein Gehalt stieg und auch sein Finanzblog begann, Erträge abzuwerfen. Hattwig half außerdem ein sparsamer Lebensstil. Zeitweise, sagt er, habe er es damit aber übertrieben. „Ich habe zum Beispiel sehr darauf geachtet, dass nirgendwo überflüssigerweise das Licht brannte.“ So sklavisch spart er heute nicht mehr.

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Man darf nicht Papier und Abfälle auf die Straßen werfen, geschützte Pflanzen pflücken, das Wasser aus dem Wasserhahn laufen lassen. . (Relativpronomen). , . Das Wasser, das aus dem Wasserhahn läuft, ist sauber.–

Für Ihre gesetzliche Rente bedeutet dies: Ihre Versicherungszeiten aus dem Ausland werden in der deutschen Rentenversicherung berücksichtigt, als hätten Sie diese in Deutschland zurückgelegt. Folgende Voraussetzungen müssen Sie erfül­ len

Hattwig unterhält zwei Mietwohnungen und lebt gut, aber nicht ausschweifend. Alles zu entbehren, sagt auch Vermögensberater Huber, könne nicht der richtige Weg in die finanzielle Unabhängigkeit sein: „Zu sagen, ich verzichte heute auf alles, um dann irgendwann zu leben, ist Quatsch.“ Schon allein deswegen, weil niemand wisse, ob er oder sie später gesundheitlich noch dazu in der Lage sein wird, vom dicken Sparschwein zu profitieren.

Zumal das Ziel, mit 50 oder gar 40 schon in „Rente“ zu gehen ohnehin nur sehr schwer erreichbar ist. Wer heute 30 Jahre alt sei, mit 50 aufhören und dann mindestens 40 Jahre lang monatlich 2500 Euro zur Verfügung haben wolle, der müsse mindestens einen siebenstelligen Betrag als Kapital einkalkulieren, meint Huber. Das sei, gerade für Familien mit Kindern, kaum zu leisten. Die Fälle der beiden Diskutanten bestätigen das. Hattwig konnte auch deswegen seine Festanstellung so früh aufgeben, weil seine Partnerin einer Arbeit nachgeht und die beiden keine Kinder haben.

Huber hingegen hat zwei Sprösslinge zu Hause. Aufhören zu arbeiten käme für ihn aktuell nicht infrage. Macht auch nichts, sagt Huber: „Ich arbeite sehr gerne.“ Mit der eigenen Lebenssituation zufrieden zu sein, das ist sowohl für Huber als auch für Privatier Hattwig das Wichtigste. Ob mit oder ohne abhängige Beschäftigung, spielt dabei nicht die wichtigste Rolle.

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