Finanzen Bitcoin und Co. - Südkorea will Handel mit Kryptowährungen verbieten

08:20  12 januar  2018
08:20  12 januar  2018 Quelle:   Handelsblatt

Nordkorea: Kim Jong Un will Kommunikationskanal mit Südkorea wiederherstellen

  Nordkorea: Kim Jong Un will Kommunikationskanal mit Südkorea wiederherstellen Die Kommunikationsleitung soll wiederhergestellt werden.Hintergrund ist ein Gesprächsangebot des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un vom Montag. Südkorea hatte daraufhin vorgeschlagen, in der nächsten Woche ein Treffen auf hoher Ebene in Panmunjom abzuhalten. Es soll dabei um eine Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar und die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen gehen.

Der Grund: Südkoreas Regierung will den Handel mit Kryptowährungen stark einschränken. Sie brachte sogar Börsenschließungen ins Gespräch. Play. Iota, Bitcoin , Ether und Co .: Bitcoin nicht gleich Iota – die Unterschiede von Kryptowährungen .

Südkorea will strenger gegen spekulative Handelsgeschäfte mit Kryptowährungen vorgehen. Die Regierung kündigte dazu am Donnerstag zusätzliche Schritte an. So soll die Öffnung anonymer Konten für Cyberwährungen verboten werden.

Südkorea sind Kryptowährungen suspekt: Zuletzt wurden mehrere Handelsplattformen wegen des Verdachts auf kriminelle Aktivitäten durchsucht. Nun will das Land den Handel mit digitalen Währungen ganz verbieten.

Südkorea plant ein Verbot des Handels mit digitalen Währungen. Foto: Reuters © Reuters Südkorea plant ein Verbot des Handels mit digitalen Währungen. Foto: Reuters

Südkoreas Justizminister hat am Donnerstag ein Verbot des Börsenhandels von Kryptowährungen angekündigt. Ein entsprechendes Gesetz sei in Vorbereitung, sagte Park Sang Ki vor Journalisten. Es gebe große Bedenken hinsichtlich der virtuellen Währungen und daher bereite das Ministerium ein Verbot des Handels über entsprechende Börsen vor. Details zu den Planungen nannte der Minister nicht.

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Betreiber von Handelsplätzen für Kryptowährungen in Südkorea berichteten von Ermittlungen und Durchsuchungen durch Polizei und Steuerbehörden. Sie hätten dies mit dem Verdacht der Steuerhinterziehung und anderer krimineller Aktivitäten begründet.

Die Nachricht erreicht den Markt für Kryptowährungen zur Unzeit. Seit Anfang dieser Woche befinden sich die Kurse praktisch aller wichtigen Kryptowährungen auf Sinkflug. Südkorea gilt neben China und Japan als wichtigster Markt im Krypto-Reich. Nach dem Beschluss der chinesischen Aufsicht, die großen Kryptobörsen auf dem Festland zu schließen, hatte sich ein Teil des ostasiatischen Handels auf die zahlreichen südkoreanischen Börsen verlagert.

Deren Leumund hat zuletzt jedoch deutlich gelitten. Im Dezember musste die Börse Youbit Konkurs anmelden. Hacker raubten zuvor 17 Prozent der Einlagen. Kurz darauf hob die Staatsanwaltschaft der südkoreanischen Stadt Incheon einen globalen Betrug durch ein in den USA gemeldetes Unternehmen aus, das den Bitcoin-Rivalen Ethereum produziert. Die Ermittler werfen der amerikanisch-koreanischen Ethereum-Mine Mining Max vor, seit September 2016 insgesamt 270 Millionen US-Dollar von weltweit 18.000 Investoren eingeworben und veruntreut zu haben. Gedeckt wurde der Schwindel mit einem aggressiven Schneeballsystem.

Kodak profitiert vom Krypto-Hype

  Kodak profitiert vom Krypto-Hype Vor Weihnachten fügte eine Tee-Firma das aus der Bitcoin-Technik bekannte Wort «Blockchain» ihrem Namen hinzu – und die Aktie ging durch die Decke. Jetzt reicht es, dass Kodak einen eigenen «Coin» erfindet, damit Investoren-Herzen höher schlagen. (sda/dpa) Alles, was mit Digitalgeld zu tun hat, löst bei Anlegern einen Kaufreflex aus: Kaum hat Kodak eine eigene Kryptowährung für Fotografen angekündigt, hat sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt. Mit dem KodakCoin und der dazugehörigen Plattform KodakOne sollen Fotografen ihre Autorenrechte absichern und die Bilder vermarkten können, wie das Unternehmen am Dienstag ankündigte.

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Seit Tagen gibt es Gerüchte, dass Südkorea nach dem Verbot des Bitcoin Future Handels , zum nächsten Schlag gegen die aufstrebenden Kryptowährungen ausholen will. Im Gespräch ist ein Verbot aller Kryptowährungs Transaktionen.

Seit dem Herbst 2017 zieht die südkoreanische Regierung die Daumenschrauben für das Krypto-Business an. Den südkoreanischen Banken ist der Handel mit Bitcoin und Co. schon seit längerem verboten.

Im Dezember hatte die Regierung den Krypto-Börsen dann angedroht, man könne Finanzinstituten und Ausländern den Handel verbieten. Daraufhin hatte sich der Verband der 14 Währungsbörsen Südkoreas nach einer Dringlichkeitssitzung mit der Regierung bereiterklärt, härtere Kontrollen einzuführen. Wie sich jetzt zeigt, hat diese Selbstverpflichtung offenbar nichts genutzt.

Seit dieser Woche haben die südkoreanischen Behörden außerdem den Kampf gegen Geldwäsche verstärkt: Inspiziert werden derzeit sechs Banken, die Konten für Krypto-Firmen führen. In Singapur haben die Banken solche Geschäftsbeziehungen bereits beendet.

Bitcoin stabilisiert sich nach 25-prozentigem Einbruch .
Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin hat sich am Mittwoch nach ihrem heftigen Absturz am Dienstag stabilisiert. Am Mittwochmorgen kostete ein Bitcoin auf der großen Handelsplattform Bitstamp etwa 11 300 US-Dollar. Am Dienstag war der Kurs um etwa 25 Prozent von rund 14 000 Dollar auf weniger als 11 000 Dollar eingebrochen. Auch viele andere Kryptowährungen verloren deutlich an Wert, darunter die zunehmend beliebten Bitcoin-Alternativen Ether und Ripple.Wesentlicher Grund für den Kurseinbruch waren Befürchtungen, dass der noch weitgehend unkontrollierte Handel mit Kryptowährungen reguliert werden könnte. Zuletzt waren derartige Regierungsvorhaben etwa in der Bitcoin-Hochburg Südkorea bekannt geworden.

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