Finanzen Tesla enttäuscht Kunden und Anleger - erneut

12:05  05 januar  2018
12:05  05 januar  2018 Quelle:   dw.com

Tesla-Aktie: Elektroautobauer enttäuscht mit Model 3-Zahlen

  Tesla-Aktie: Elektroautobauer enttäuscht mit Model 3-Zahlen Im vierten Quartal lieferte das Unternehmen 1550 Fahrzeuge aus. Analysten hatten mit 4100 gerechnet.  Mit dem Model 3 will Tesla, der Branchenpionier aus dem Silicon Valley, den Sprung aus der Nische eines Herstellers batteriebetriebener Luxusfahrzeuge in den Massenmarkt schaffen. Doch Tesla bekommt die Probleme bei dem Fahrzeug nicht in den Griff: Das Unternehmen musste abermals seine Produktionsziele verschieben. Die Fertigung des Model 3 könne erst am Ende des zweiten Quartals auf wöchentlich 5000 Fahrzeuge hochgefahren werden. Damit verliert Tesla wichtige Zeit. Denn die Konkurrenz sitzt dem Unternehmen bereits im Nacken.

Der US-Elektroautobauer Tesla hat mit den Absatzzahlen für seinen neuen Hoffnungsträger Model 3 enttäuscht . Im vierten Quartal lieferte das Unternehmen nach eigenen Angaben 1550 Fahrzeuge aus. Analysten hatten mit 4100 gerechnet.

Tesla enttäuscht Kunden und Anleger - erneut 04.01.2018. Der Elektroautobauer Tesla kommt mit seinem Hoffnungsträger Model 3 weiterhin nicht wie erhofft voran. Im vierten Quartal wurden lediglich 1550 Stück von Teslas erstem Mittelklassewagen ausgeliefert.

  Tesla enttäuscht Kunden und Anleger - erneut © Provided by Deutsche Welle

Der US-Elektroautobauer Tesla hat mit den Absatzzahlen für seinen neuen Hoffnungsträger Model 3 enttäuscht. Im vierten Quartal lieferte das Unternehmen nach eigenen Angaben 1550 Fahrzeuge aus. Analysten hatten mit 4100 gerechnet. Im nachbörslichen Handel fiel die Tesla-Aktie 1,7 Prozent. Mit dem Model 3 will der Branchenpionier aus dem Silicon Valley den Sprung aus der Nische eines Herstellers batteriebetriebener Luxusfahrzeuge in den Massenmarkt schaffen.

Doch Tesla bekommt die Probleme bei dem Fahrzeug nicht in den Griff: Das Unternehmen musste abermals seine Produktionsziele verschieben. Die Fertigung des Model 3 könne erst am Ende des zweiten Quartals auf wöchentlich 5000 Fahrzeuge hochgefahren werden. Damit verliert Tesla wichtige Zeit. Denn die Konkurrenz sitzt dem Unternehmen bereits im Nacken.

Chinesisches Start-up stellt sein "Auto der Zukunft" in Las Vegas vor

  Chinesisches Start-up stellt sein Das "fortschrittlichste Auto auf dem Markt" soll ab 2019 aus China kommen: Das Start-up Byton aus der Volksrepublik stellte auf der Elektronikmesse in Las Vegas einen Prototyp seines Elektroautos vor, das weltweit für umgerechnet 37.000 Euro erhältlich sein soll. Chef von Byton ist der ehemalige BMW-Manager Carsten Breitfeld; auch frühere Manager von Apple, Google und Tesla arbeiten für das chinesische Unternehmen, das Investoren mit mehr als 200 Millionen Dollar (160 Millionen Euro) ausgestattet haben. Beteiligt ist unter anderem der chinesische Internetkonzern Tencent. Der Name Byton rührt her von "Bytes on wheels" (Bytes auf Rädern).

Verlust und gesenkter AusblickTesla enttäuscht Anleger . Der Elektroautobauer Tesla bringt in den vergangenen drei Monaten mehr als 11.500 Autos an den Mann. So viel wie nie zuvor.

Tesla enttäuscht Kunden und Anleger - erneut 04.01.2018. Der Elektroautobauer Tesla kommt mit seinem Hoffnungsträger Model 3 weiterhin nicht wie erhofft voran. Im vierten Quartal wurden lediglich 1550 Stück von Teslas erstem Mittelklassewagen ausgeliefert.

Bereits im dritten Quartal waren statt der angepeilten 1500 E-Autos vom Typ Model 3 nur 260 Stück von den Bändern gelaufen. Als Achillesferse stellte sich die Produktion der Batterie-Module heraus, für die Tesla in der Wüste von Nevada eigens eine große Fabrik hochgezogen hat. Dort müssen die Fertigungsabläufe den Angaben zufolge teilweise überarbeitet werden.

Misserfolg verdeckt Erfolge

Tesla hat mit der Sportlimousine Model S und dem Geländewagen Model X der Konkurrenz das Fürchten gelehrt. Das Model 3 kostet mit 35.000 Dollar nur halb so viel wie das Flaggschiff Model S, wodurch sich der Druck auf die traditionellen Hersteller erhöht. Inzwischen haben alle großen Autokonzerne E-Autos angekündigt, die in den nächsten Jahren auf den Markt kommen sollen.

Für Tesla ist der Erfolg des Model 3 entscheidend. Mit dem ersten Mittelklassewagen soll der Durchbruch in den Massenmarkt gelingen, der das bislang chronisch defizitäre Unternehmen einmal profitabel machen soll.

Angesichts des Holperstarts wachsen aber Zweifel, ob dies gelingen kann. Insgesamt lieferte Tesla im Schlussquartal 29.870 Fahrzeuge aus, das entspricht dem Unternehmen zufolge einem neuen Bestwert und einem Anstieg von 27 Prozent im Jahresvergleich. Von der Luxus-Limousine Model S wurden 15.200 Stück an die Kundschaft gebracht, vom neueren Elektro-SUV Model X 13.120 Stück. Produziert wurden nach Angaben von Tesla 24.565 Wagen, davon 2425 Model 3.

hb/se (dpa, rtr)

Lauda nimmt neuen Anlauf zu Rückkauf seiner früheren Airline Niki .
Der österreichische Luftfahrtunternehmer Niki Lauda will erneut versuchen, seine frühere Airline Niki zurückzukaufen. "Ich werde selbstverständlich ein Angebot bis zum 19. Januar für Niki abgeben", sagte Lauda dem Düsseldorfer "Handelsblatt". Ob er sein Angebot im Vergleich zu früheren Offerten erhöhen werde, ließ Lauda offen. Er hatte die heute insolvente Fluggesellschaft Niki 2003 gegründet. Niki war im Rahmen der Insolvenz seiner Muttergesellschaft Air Berlin in die Pleite geraten.

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