Finanzen Steuern, Zulagen, Haftung: Was sich zum 1. Januar ändert

11:21  07 dezember  2017
11:21  07 dezember  2017 Quelle:   dpa.de

Deutsche Industrie mit besten Exportaussichten seit Januar 2011

  Deutsche Industrie mit besten Exportaussichten seit Januar 2011 Die deutsche Industrie blickt laut Ifo-Institut so zuversichtlich auf ihr Exportgeschäft wie seit fast sieben Jahren nicht mehr. "Die Stimmung unter den Exporteuren der Branche ist hervorragend", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Dienstag zur Umfrage des Münchner Forschungsinstituts unter rund 2700 Betrieben im November. "Im Maschinenbau und bei den Herstellern von Metallerzeugnissen stiegen die Erwartungen auf ein neues Rekordhoch." Mehr als 40 Prozent der Maschinenbauer erwarten demnach, dass sie ihre Exporte in den kommenden Monaten steigern können.

Berlin (dpa/tmn) - Das neue Jahr beginnt nicht nur mit einer Reihe von guten Vorsätzen. Regelmäßig kündigen sich zum Jahreswechsel auch viele gesetzliche Neuerungen an. Was sich ab 1 . Januar 2018 für Anleger

Was sich ab 1 . Januar 2018 für Anleger, Bankkunden und Sparer ändert - ein Überblick: - Besteuerung von Investmentfonds Mutterschutz, Unterhalt, Verkehr - Was sich im Jahr 2018 noch alles ändert Seite 2. Das ändert sich bei Steuern , Zulagen , Haftung zum 1 . Januar 2018 Seite 3.

Bisher müssen Anleger die Erträge ihrer Fonds versteuern. Das ändert sich im kommenden Jahr: Ab dem 1. Januar 2018 werden die Fonds direkt besteuert. © Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Bisher müssen Anleger die Erträge ihrer Fonds versteuern. Das ändert sich im kommenden Jahr: Ab dem 1. Januar 2018 werden die Fonds direkt besteuert.

Das neue Jahr beginnt nicht nur mit einer Reihe von guten Vorsätzen. Regelmäßig kündigen sich zum Jahreswechsel auch viele gesetzliche Neuerungen an. Was sich ab 1. Januar 2018 für Anleger, Bankkunden und Sparer ändert - ein Überblick:

- Besteuerung von Investmentfonds: Ab dem 1. Januar gelten neue Regeln für die . Bisher mussten in Deutschland zugelassene Fonds auf Erträge keine Steuern zahlen. Das ändert sich. Künftig gilt für die Fonds ein Körperschaftssteuersatz von 15 Prozent, erklärt der Bundesverband deutscher Banken. Nur reine Rentenfonds sind von der neuen Regelung nicht betroffen. Um eine zu hohe Belastung der Anleger zu vermeiden, sind Ausschüttungen und Gewinne aus dem Verkauf von Fondsanteilen beim Anleger künftig teilweise freigestellt. Die Höhe des steuerfreien Anteils richtet sich nach der Art des Fonds. Der verbleibende Teil der Ausschüttungen und Gewinne unterliegt der Abgeltungsteuer.

Marcelo muss halbe Million Euro Steuern nachzahlen

  Marcelo muss halbe Million Euro Steuern nachzahlen Marcelo von Real Madrid wurde vom spanischen Fiskus zur Kasse gebeten. Marcelo gestand ein, im Jahr 2013 Einkommenssteuer im Umfang von 490.917 Euro für die Vermarktung seiner Bildrechte am Fiskus vorbeigeschleust zu haben, berichteten spanische Medien. Die Anhörung fand vor dem zuständigen Gericht in Alcobendas in der Nähe der spanischen Hauptstadt statt. Marcelo verließ das Gericht demnach bereits nach zehn Minuten wieder.

Was sich ab 1 . Januar 2018 für Anleger, Bankkunden und Sparer ändert - ein Überblick: - Besteuerung von Investmentfonds: Ab dem 1 . Januar gelten neue Regeln für die . Bisher mussten in Deutschland zugelassene Fonds auf Erträge keine Steuern zahlen.

Was sich zum 01.01.18 ändert , lesen Sie hier. Mutterschutz, Unterhalt, Verkehr - Was sich im Jahr 2018 noch alles ändert Seite 2. Das ändert sich bei Steuern , Zulagen , Haftung zum 1 . Januar 2018 Seite 3.

- Riester-Sparer bekommen mehr Förderung: Die Grundzulage steigt ab dem 1. Januar 2018 von 154 Euro auf 175 Euro pro Jahr, erklärt das . Die Zulagen für Kinder bleiben gleich: Für jedes Kind, das nach dem 31. Dezember 2007 geboren wurde, erhalten Sparer zusätzlich von 300 Euro pro Jahr und Kind, für davor geborene Kinder 185 Euro pro Jahr.

- Neue Regeln für Abfindung bei kleinen Riester-Renten: Ist der monatliche Rentenanspruch bei einem Riester-Vertrag gering, hat der Anbieter das Recht, diesen Rentenanspruch abzufinden - der Sparer bekommt in diesem Fall eine Einmalzahlung statt einer monatlichen Rente. Die Einmalzahlung ist im Jahr der Auszahlung voll steuerpflichtig. Ab dem Veranlagungszeitraum 2018 werden diese Einmalzahlungen aber nun ermäßigt besteuert, erklärt das Bundesfinanzministerium.

„Die Wollnys“: Neue Staffel startet im Januar

  „Die Wollnys“: Neue Staffel startet im Januar Das Warten hat ein Ende: Anfang nächsten Jahres gibt es endlich wieder Neues von Deutschlands wohl beliebtester Großfamilie. „Die Wollnys“ startet in die achte Staffel.Sechs neue Folgen wird RTL II im Januar und Februar 2018 zeigen, in denen wir die elfköpfige Familie in ihrem Alltag begleiten. Die neue Staffel verspricht gleich mit dem gewohnten Chaos und vielen Emotionen zu starten. Wie der Sender bereits vorab bekanntgab, unternehmen die Wollnys in der Folge vom dritten Januar eine Bootstour, die schnell zur Bewährungsprobe wird.

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Ab dem 1 . Januar gelten neue Regeln für die Besteuerung von Investmentfonds. Bisher mussten in Deutschland zugelassene Fonds auf Erträge wie Mieten, Dividenden sowie auf Gewinne aus dem Verkauf deutscher Immobilien keine Steuern zahlen. Das ändert sich jetzt.

- Keine Aufschläge mehr beim Zahlen per Kreditkarte: Für Kreditkartenzahlungen bei Buchungen etwa von Hotels sowie Einkäufen über das Internet dürfen Händler künftig keine gesonderten Gebühren mehr verlangen. Das wird durch die neue EU-Zahlungsdiensterichtlinie vorgegeben, die bis Mitte Januar in deutsches Recht umgesetzt sein muss, erklärt die Verbraucherzentrale NRW.

- Haftungsgrenze bei Kartenmissbrauch sinkt: Bei einem Missbrauch der Bank- oder Kreditkarte haften Kunden ab Januar 2018 nur noch mit einem Betrag von 50 Euro, solange sie die Karte oder das Online-Konto nicht gesperrt haben. Derzeit liegt die Haftungsgrenze für entstandene Schäden noch bei 150 Euro, erklärt der Bankenverband. Bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz haften Kunden weiterhin unbeschränkt. Hotels oder Autovermietungen reservieren bei Buchung oft einen bestimmten Betrag auf dem Kartenkonto des Kunden. Ab kommendem Jahr muss der Karteninhaber dem vorher zustimmen.

Görges bereitet sich in Auckland und Sydney vor

  Görges bereitet sich in Auckland und Sydney vor Deutschlands Tennis-Star Julia Görges wird sich mit zwei Turnieren in Neuseeland und Australien intensiv auf das erste Grand-Slam-Turnier der neuen Saison in Melbourne vorbereiten. Bereits am zweiten Weihnachtstag geht es für die Weltranglisten-14. mit dem Flieger nach Auckland, wo sie ab dem 2. Januar ihr erstes Turnier des neuen Jahres spielt. Eine Woche später reist die 29-jährige Bad Oldesloerin weiter zum Turnier nach Sydney, bevor ab dem 16. Januar mit den Australian Open das erste Top-Event des Jahres ansteht.

Entweder Sie nutzen die Zulagen . Oder den Steuerbonus. Ihre Steuererklärung entscheidet was besser für Sie ist. SteuerSparTV: Einfach Steuern sparen. . Veröffentlicht am 1 . Januar 2016. 0.

Höhere Zulage Allen Riester-Sparern beschert das neue Jahr ein Plus von 21 Euro: Bei der Riester-Rente steigt die staatliche Grundzulage ab 1 . Januar 2018 von 154 auf 175 Euro. Neues Jahr, neue Gesetze: Was sich für Verbraucher 2018 ändert .

- Neue Vorgaben im Wertpapiergeschäft: Ab dem 3. Januar 2018 sind Bankberater zu einer umfassenderen Dokumentation verpflichtet. Dazu gehört auch, dass Gespräche zu Wertpapiergeschäften, die per Telefon oder Internet geführt werden, aufgezeichnet werden müssen, erklärt der Bankenverband.

- Restschuldversicherung von Kredit abkoppeln: Kredite werden oft zusammen mit einer Restschuldversicherung verkauft. Die Kosten für die Versicherung machen den Kredit aber oft teuer. Häufig entsteht zudem der Eindruck, dass der Kredit ohne diesen Abschluss gar nicht zu bekommen ist. Ab 2018 müssen Kunden deshalb darauf hingewiesen werden, dass der Abschluss der Versicherung auch separat möglich ist. Darüber hinaus wird das Widerrufsrecht ausgeweitet: Eine Woche nach seiner Vertragsunterschrift muss der Kunde vom Versicherer erneut in Textform über sein Widerrufsrecht belehrt werden.

- Weniger Belege für das Finanzamt: Mit der Steuererklärung für das Jahr 2018 müssen keine Belege eingereicht werden, erklärt die . Allerdings kann der Fiskus die Unterlagen anfordern - bis zu einem Jahr nach Bekanntgabe des Bescheids. So lange müssen sämtliche Belege sorgfältig aufbewahrt werden.

- Neue Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter: Kosten für beruflich genutzte Gegenstände können steuerlich geltend gemacht werden. Bisher gilt hier ein Betrag von 410 Euro als Grenze, erklärt der Bund der Steuerzahler. Teurere Gegenstände müssen jeweils über mehrere Jahre abgeschrieben werden. Ab Januar 2018 können Gegenstände bis zu einem Nettobetrag von 800 Euro (952 Euro brutto) direkt im Jahr des Kaufs beziehungsweise der Herstellung in voller Höhe in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.

- Kürzere Antragsfristen für rückwirkende Kindergeldanträge: Ab 2018 gelten kürzere Antragsfristen für rückwirkende Kindergeldanträge. Ab dem 1. Januar können Eltern Kindergeld lediglich noch sechs Monate rückwirkend erhalten, also höchstens bis Juli 2017, erklärt der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL). Grund ist eine Gesetzesänderung, die Betrugs- und Missbrauchsfälle verhindern soll.

Ausblick EZB-Sitzung - Ist Draghi für eine Überraschung gut? .
Die US-Notenbank hat den Leitzins erhöht, heute berät der Rat der Europäischen Zentralbank über den geldpolitischen Kurs. Mario Draghi könnte unter Druck geraten, sich auf ein Ende der Anleihekäufe im Herbst festzulegen. Wenn Mario Draghi eine Frage nicht beantworten will, dann lautet sein Standardantwort: „Wir haben nicht darüber diskutiert.“ Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass er diesen Satz auch auf seiner heutigen Pressekonferenz häufiger in den Mund nehmen wird.

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