Finanzen Daimler soll gemieteten Tesla ramponiert haben

13:06  04 dezember  2017
13:06  04 dezember  2017 Quelle:   SZ.de

Siemens: Asoziales Verhalten – die Kritik wird schärfer

  Siemens: Asoziales Verhalten – die Kritik wird schärfer Der Konzernumbau bei Siemens polarisiert. Arbeitnehmervertreter und Politik äußern scharfe Kritik an den geplanten Sparmaßnahmen des Konzerns. Für Siemens-Chef Joe Kaeser ist das ein Dilemma: Einerseits soll das Image des Konzerns nicht ramponiert werden, andererseits ist eine Restrukturierung der Problemsparten aus wirtschaftlicher Sicht unumgänglich. Der Konzernumbau bei Siemens polarisiert. Arbeitnehmervertreter und Politik äußern scharfe Kritik an den geplanten Sparmaßnahmen des Konzerns.

Der Autobauer Daimler soll einen gemieteten Tesla unter extremen Bedingungen geprüft und auseinander gebaut haben. Ein Ehepaar aus Bayern lieh dem Autovermieter Sixt einen Tesla - und bekam den Wagen ramponiert zurück.

Ein Ehepaar aus Bayern lieh dem Autovermieter Sixt einen Tesla - und bekam den Wagen ramponiert zurück. Der Grund dafür sind offenbar Testfahrten des Tesla -Konkurrenten Daimler , wie der Spiegel berichtet.

Daimler soll gemieteten Tesla ramponiert haben © Reuters Daimler soll gemieteten Tesla ramponiert haben

Der Autobauer habe das Fahrzeug unter extremen Bedingungen geprüft und auseinandergebaut, heißt es in einem Medienbericht. Der Schaden belaufe sich auf eine fünfstellige Summe.

Ein Ehepaar aus Bayern lieh dem Autovermieter Sixt einen Tesla - und bekam den Wagen ramponiert zurück. Der Schaden belaufe sich laut einem Gutachter auf rund 18 000 Euro. Der Grund dafür sind offenbar Testfahrten des Tesla-Konkurrenten Daimler, wie der Spiegel berichtet.

Die Besitzer waren den Testfahrten über die Ortungsfunktion des Tesla Model X auf die Spur gekommen. Sie lokalisierten es unter anderem auf Teststrecken nahe Barcelona. Dort soll der Wagen dann Extrembedingungen ausgesetzt worden sein - unter anderem fuhr er bei Hitze und auf einer Rüttelstrecke. Zudem wurde der Wagen offenbar auseinandergebaut und wiederzusammengeschraubt. Im Handschuhfach habe bei der Rückgabe noch ein Zettel gelegen, der auf eine Verbindung zu Daimler hinwies.

Im ursprünglichen Mietvertrag mit Sixt waren sowohl das Auseinanderbauen als auch die Nutzung auf Teststrecken ausgeschlossen. Sixt teilte mit, man habe die gutachterlich festgestellten Schäden, die Wertminderung und die Gutachterkosten beglichen. Sixt hatte Daimler nicht als Kunden genannt.

Daimler war für eine Anfrage am Samstag nicht zu erreichen. Dem Magazin teilte der Autokonzern mit, dass die Anmietung von Fahrzeugen zu "Vergleichsfahrten" ein "in der Automobilbranche üblicher Vorgang" sei.

VW-Chef: Steuervorteile für Dieselkraftstoff «hinterfragen» .
VW-Konzernchef Matthias Müller zieht die bestehenden Steuervorteile für Dieselsprit in Zweifel. «Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass wir Sinn und Zweck der Dieselsubventionen hinterfragen sollten», sagte der Manager dem «Handelsblatt». «Wenn der Umstieg auf umweltschonende E-Autos gelingen soll, kann der Verbrennungsmotor Diesel nicht auf alle Zeiten weiter wie bisher subventioniert werden.» Fachleute und Umweltexperten hatten sich ebenfalls gegen dieses Diesel-Privileg gewandt.Konkret schlug Müller eine schrittweise Umschichtung der Steuererleichterungen vor.

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