Finanzen ThyssenKrupp: Rückendeckung für Tata-Fusion

12:10  14 september  2017
12:10  14 september  2017 Quelle:   Der Aktionär

ThyssenKrupp: Der erste Befreiungsschlag

  ThyssenKrupp: Der erste Befreiungsschlag Einer der Hauptgründe für die geplante Stahlfusion bei ThyssenKrupp ist die schwache Finanzsituation. Mit dem Verkauf des brasilianischen Stahlwerks CSA an den Wettbewerber Ternium ist hier aber ein erster wichtiger Schritt gelungen. ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger will den Erlös von 1,5 Milliarden Euro für eine „signifikante“ Reduzierung der Nettoschulden verwenden. Aktuell belaufen sich diese auf 6,3 Milliarden Euro. Damit soll vor allem das wichtige Gearing – so wird das Verhältnis von Netto-Finanzschulden zum Eigenkapital bezeichnet – verbessert werden. Die Kennzahl hatte sich zuletzt von 175 Prozent auf 250 Prozent verschlechtert.

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Thyssen Krupp Produktion von Nickellegierungen 20110707 © Bereitgestellt von Der Aktionär Thyssen Krupp Produktion von Nickellegierungen 20110707

Die Stahlfusion zwischen ThyssenKrupp und Tata Steel beschäftigt auch die Politik. Ein zweiter Fall Tengelmann droht aber nicht. Die Regierung von Nordrhein-Westfalen sieht keinen Grund, einen Zusammenschluss zu verhindern. Sie unterstützt vielmehr die Pläne von Konzernchef Heinrich Hiesinger.

„Wir haben mit der möglichen Fusion mit Tata die Chance, mit einem starken Partner in Europa zusammengehen zu können“, erklärte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart von der FDP im Landtag. Ein Zusammenschluss biete viele Vorteile. Die Standorte würden sich ergänzen, so dass die Auslastung der Werke auch hierzulande besser wäre. „Das würde den Markt erweitern und insgesamt einen starken zweiten großen Player in Europa möglich machen.“ Die Pläne Hiesingers seien damit durchaus zukunftsträchtig.

ThyssenKrupp: Der erste Befreiungsschlag

  ThyssenKrupp: Der erste Befreiungsschlag Einer der Hauptgründe für die geplante Stahlfusion bei ThyssenKrupp ist die schwache Finanzsituation. Mit dem Verkauf des brasilianischen Stahlwerks CSA an den Wettbewerber Ternium ist hier aber ein erster wichtiger Schritt gelungen. ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger will den Erlös von 1,5 Milliarden Euro für eine „signifikante“ Reduzierung der Nettoschulden verwenden. Aktuell belaufen sich diese auf 6,3 Milliarden Euro. Damit soll vor allem das wichtige Gearing – so wird das Verhältnis von Netto-Finanzschulden zum Eigenkapital bezeichnet – verbessert werden. Die Kennzahl hatte sich zuletzt von 175 Prozent auf 250 Prozent verschlechtert.

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Die Koalition aus CDU und FDP brachten im Landtag einen Antrag durch, wonach es sich bei den Fusionsplänen um eine unternehmerische Entscheidung handele, auf die die Landespolitik nur bedingt Einfluss nehmen könne und sollte. „Natürlich sollten wir auch Alternativen prüfen, aber konkret geworden sind sie leider nicht“, bleibt Pinkwart offen für andere Vorschläge. Ein Antrag der SPD, dass sich die Landesregierung für einen Stopp der Tata-Verhandlungen einsetzen solle, wurde aber abgelehnt.

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Es bleibt spannend

Am 24. September kommt der Aufsichtsrat zusammen. Dann könnte über die Tata-Fusion entschieden werden. Als Alternativen bleiben eine „Deutsche Stahl AG“ oder die radikale Zerschlagung des Konzerns. Egal, welche Lösung es wird: Die Werte der einzelnen Sparten von ThyssenKrupp dürften klarer zum Vorschein kommen. Die Aktie steht damit vor der Neubewertung. Kurse über 30 Euro sind weiter möglich.

Stahlkocher demonstrieren gegen Thyssenkrupp-Fusionspläne .
Betriebsrat und IG Metall haben ain Bochum zu einer Großdemonstration gegen die Stahl-Fusionspläne von Thyssenkrupp aufgerufen. Die Veranstalter rechnen mit mindestens 5000 Teilnehmern. Zu der Kundgebung werden Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), der nordrhein-westfälische Chef der IG Metall, Knut Giesler, sowie die Konzern- und Stahl-Betriebsratsvorsitzenden Willi Segerath und Günter Back erwartet. Vor der Demonstration wollen die Beschäftigten die Stahl-Produktion des Unternehmens weitgehend zum Erliegen bringen. Die Anlagen sollen mit Beginn der Frühschicht heruntergefahren werden.

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