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Finanzen Dax legt zu - Erleichterung über 'Irma' - Thyssenkrupp-Aktie steigt

17:50  11 september  2017
17:50  11 september  2017 Quelle:   boerse-online.de

ThyssenKrupp: Der erste Befreiungsschlag

  ThyssenKrupp: Der erste Befreiungsschlag Einer der Hauptgründe für die geplante Stahlfusion bei ThyssenKrupp ist die schwache Finanzsituation. Mit dem Verkauf des brasilianischen Stahlwerks CSA an den Wettbewerber Ternium ist hier aber ein erster wichtiger Schritt gelungen. ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger will den Erlös von 1,5 Milliarden Euro für eine „signifikante“ Reduzierung der Nettoschulden verwenden. Aktuell belaufen sich diese auf 6,3 Milliarden Euro. Damit soll vor allem das wichtige Gearing – so wird das Verhältnis von Netto-Finanzschulden zum Eigenkapital bezeichnet – verbessert werden. Die Kennzahl hatte sich zuletzt von 175 Prozent auf 250 Prozent verschlechtert.

Der X- Dax signalisiert als vorbörslicher Indikator für den Dax ein Plus von 0,10 Prozent auf 12 855 Punkte. Tags zuvor war der deutsche Leitindex noch bis in den Bereich um 12 950 Punkte gestiegen , der Vorbörslich legte die Aktien auf der Handelsplattform Tradegate um 0,5 Prozent zu.

Die Aktien von ThyssenKrupp legten zu . Die Aktien von ThyssenKrupp kletterten zeitweise um fünf Prozent und zählten damit zu den Spitzenreitern im Dax . Mit einem Kurs über 20 Euro notieren die Papiere aktuell wieder auf dem Niveau von Anfang Dezember.

  Dax legt zu - Erleichterung über 'Irma' - Thyssenkrupp-Aktie steigt © Ralph Orlowski/Reuters   Dax legt zu - Erleichterung über 'Irma' - Thyssenkrupp-Aktie steigt © Bereitgestellt von Börse Online

Dax und EuroStoxx50 stiegen daraufhin um jeweils ein Prozent auf 12.429 und 3483 Punkte. Der MSCI-Weltindex markierte mit 481,31 Zählern sogar ein Rekordhoch. "Die Investoren holen nun Aktienkäufe nach, die sie vor dem unsicheren Wochenende aufgeschoben hatten", sagte Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. Die "Antikrisen-Währung" Gold warfen sie dagegen aus ihren Depots. Das Edelmetall verbilligte sich um 0,8 Prozent auf 1335,16 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).

Unterstützung erhielten die europäischen Aktienbörsen zudem vom Euro, dessen Kursverfall Waren heimischer Firmen auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger machte. Die Währung verbilligte sich unter anderem wegen Spekulationen auf eine anhaltend lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) um einen knappen halben US-Cent auf 1,1997 Dollar. Dem EZB-Direktor Benoit Coeure zufolge wird es wohl länger dauern, bis die Notenbank ihr Inflationsziel von knapp zwei Prozent erreicht.

«Schiessen Sie nicht auf Irma»

  «Schiessen Sie nicht auf Irma» Ein 22-Jähriger hat auf Facebook zur Veranstaltung «Schiessen gegen Irma» aufgerufen. Was als Scherz gedacht war, könnte «gefährliche Nebenwirkungen haben», so Sheriff Nocco.

Der europäische Bankenindex Stoxx Europe 600 Banks stieg zum Wochenstart an der Spitze des Dax startet verhalten - Anleger warten auf Fed-Zinsentscheid. Anleihen. Hilfe für Spanien: Erst Erleichterung , dann Skepsis. Lufthansa- Aktie Aktuell Lufthansa legt deutliche 4,1 Prozent zu.

Die Anteile von thyssenkrupp stiegen um 1,7 Prozent. Mit dem Rückenwind von Fraport legten auch die Aktien der Lufthansa um 3,6 Prozent zu und waren damit Spitzenwert im Dax .

"IRMA"-SCHÄDEN GERINGER ALS GEDACHT - VERSICHERER GEFRAGT

Am Wochenende traf der Karibiksturm "Irma" in Florida auf das nordamerikanische Festland. "Die gute Nachricht ist, dass das Auge des Hurrikans westlich an Miami vorbeigezogen ist und der Sturm sich abgeschwächt hat", sagte Anlagestratege Chris Scicluna vom Brokerhaus Daiwa. "Dadurch sind die Schäden zwar immer noch sehr groß, aber nicht so katastrophal wie noch vergangene Woche befürchtet."

Die Erleichterung hierüber spiegelte sich in den Aktienkursen der Versicherer wider: Der europäische Branchenindex stieg um zwei Prozent. Zu den größten Gewinnern zählten hier die Rückversicherer Münchener Rück, Hannover Rück und Swiss Re mit einem Kursplus von jeweils etwa vier Prozent.

Nordkorea, Irma, Euro - DAX vor schwieriger Handelswoche

  Nordkorea, Irma, Euro - DAX vor schwieriger Handelswoche Am Wochenende hat sich Nordkorea zum 69. Staatsgründungstag als "unbesiegbare Atommacht" gefeiert und zugleich indirekt mit weiteren Waffentests gedroht. Hurrikan "Irma" wird womöglich noch schlimmer als sein Vorgänger "Harvey" und der Euro hält sich weiter über 1,20 Dollar. Am Wochenende hat sich Nordkorea zum 69. Staatsgründungstag als "unbesiegbare Atommacht" gefeiert und zugleich indirekt mit weiteren Waffentests gedroht. Hurrikan "Irma" wird womöglich noch schlimmer als sein Vorgänger "Harvey" und der Euro hält sich weiter über 1,20 Dollar. Dies alles wird die Anleger in der nächsten Woche auf Trab halten.

Die Anteile von thyssenkrupp stiegen um 1,93 Prozent. Mit dem Rückenwind von Fraport legten auch die Aktien der Lufthansa um 3,25 Prozent zu und waren damit Spitzenwert im Dax .

Der X- Dax signalisiert als vorbörslicher Indikator für den Dax ( DAX 30 ) ein Plus von 0,10 Prozent auf 12 855 Punkte. Tags zuvor war der deutsche Leitindex noch bis in den Bereich um 12 950 Punkte gestiegen , der Vorbörslich legte die Aktien auf der Handelsplattform Tradegate um 0,5 Prozent zu.

"RATIOPHARM"-MUTTER TEVA MIT KURSSPRUNG - ABFOODS IM MINUS

Gefragt waren auch die Aktien von Thyssenkrupp, die sich um 2,9 Prozent verteuerten. Dem "Manager Magazin" zufolge stehen deutsche Konzern und sein indischer Konkurrent Tata offenbar kurz vor dem Zusammenschluss ihrer Stahlsparten. Einem Thyssen-Sprecher zufolge sind die Verhandlungen "auf der Zielgeraden". Eine Einigung sei noch in diesem Monat möglich.

Die Papiere des weltweit führenden Generika-Herstellers Teva stiegen an der Börse Tel Aviv sogar um bis zu 14 Prozent und steuerten auf den größten Tagesgewinn seit 19 Jahren zu. Die "Ratiopharm"-Mutter warb ihren neuen Chef Kare Schultz von Lundbeck ab. Die Titel des dänischen Teva-Rivalen brachen daraufhin zeitweise um mehr als 13 Prozent ein.

Lange Gesichter gab es auch bei ABFoods, obwohl der britische Lebensmittelkonzern seine Gesamtjahresprognose anhob. Der Anbieter von "Mazola"-Speiseöl stellte für seine Bekleidungstochter "Primark" ein Umsatzplus von 13 Prozent in Aussicht. Die Gewinnmarge werde oberhalb der Marke von zehn Prozent aus dem ersten Halbjahr liegen. ABFoods-Aktien, die zu Monatsbeginn ein Eineinhalb-Jahres-Hoch markiert hatten, fielen aber unter anderem wegen Spekulationen auf einen harten Preiskampf am britischen Brot-Markt um 3,2 Prozent.

rtr

Frankreichs Finanzminister für Vertiefung der Eurozone .
Angesichts der wirtschaftlichen Erholung in Europa hat Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire für eine Vertiefung und Ausweitung der Eurozone plädiert: «Wir haben eine einzigartige Gelegenheit, mit der Integration der Eurozone voranzuschreiten». «Wir haben einen neuen französischen Präsidenten, wir werden eine neue Mehrheit in Deutschland [...] haben», sagte Le Maire am Freitag beim Treffen der Euro-Finanzminister in Tallinn. Durch neue Mehrheitsverhältnisse in den zwei wichtigsten Staaten der Eurozone biete sich die Möglichkeit, Impulse zu geben.

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