Finanzen Nordkorea, Irma, Euro - DAX vor schwieriger Handelswoche

11:15  11 september  2017
11:15  11 september  2017 Quelle:   Der Aktionär

Putin warnt vor Ausweitung von Nordkorea-Konflikt

  Putin warnt vor Ausweitung von Nordkorea-Konflikt Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor einer Ausweitung des Nordkorea-Konflikts gewarnt. Militärischer Druck sei eine "Sackgasse", erklärte Putin am Freitag in Moskau. Nur durch einen vorbehaltlosen Dialog könne "ein Konflikt großen Ausmaßes" in der Region vermieden werden. Putin reagierte damit auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der am Mittwoch auf Twitter geschrieben hatte: "Reden ist nicht die Lösung". In den vergangenen Wochen hatte Trump zudem mehrfach mit einem militärischen Eingreifen gedroht."Provokationen, Druck und militärische und beleidigende Rhetorik sind eine Sackgasse", warnte Putin.

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Nordkorea, Irma, Euro - DAX vor schwieriger Handelswoche © Bereitgestellt von Der Aktionär Nordkorea, Irma, Euro - DAX vor schwieriger Handelswoche

Am Wochenende hat sich Nordkorea zum 69. Staatsgründungstag als "unbesiegbare Atommacht" gefeiert und zugleich indirekt mit weiteren Waffentests gedroht. Hurrikan "Irma" wird womöglich noch schlimmer als sein Vorgänger "Harvey" und der Euro hält sich weiter über 1,20 Dollar. Dies alles wird die Anleger in der nächsten Woche auf Trab halten.

Nordkorea-Konflikt im Fokus

Entgegen Befürchtungen der südkoreanischen Regierung, Diktator Kim Jong-un könne den Feiertag zum Anlass nehmen, militärische Stärke zu zeigen und weitere Raketen zu testen, blieb es zunächst ruhig. Doch sicher fühlen kann man sich deswegen noch lange nicht.

«Schiessen Sie nicht auf Irma»

  «Schiessen Sie nicht auf Irma» Ein 22-Jähriger hat auf Facebook zur Veranstaltung «Schiessen gegen Irma» aufgerufen. Was als Scherz gedacht war, könnte «gefährliche Nebenwirkungen haben», so Sheriff Nocco.

Die Wahl des Studienfachs ist schwieriger geworden. Im Zweifel ist es das

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In Süden der USA bahnt sich Monster-Hurrikan "Irma" seinen Weg. 1,5 Millionen Menschen sind bereits ohne Strom, die Schäden werden gigantisch sein. Die Auswirkungen werden auch in der Wirtschaftsleistung des Landes zu spüren sein und den Druck auf den Dollar erhöhen.

Zurzeit müssen 1,2035 Dollar pro Euro auf den Tisch gelegt werden. Damit ist der Greenback etwas stärker als noch am Freitag, als er auf ein neues 2,5-Jahrestief gefallen war.

DAX am Widerstand

Das alles muss der DAX in der kommenden Woche verarbeiten. Technisch betrachtet schloss er am Freitag mit 12.303 Punkten exakt auf einer horizontalen Widerstandslinie (auf Schlusskursbasis). Damit wird diese Hürde noch ein Stückchen höher.

Voraussetzung für einen aus Anlegersicht schöneren Herbst wäre ein Anstieg über die Intraday-Hochs bei 12.340 Punkten beziehungsweise das alte Hoch bei 12.391 Zählern. Dann besteht die Möglichkeit, das Verlaufshoch im Bereich von 12.700 Punkten anzupeilen.

DER AKTIONÄR beobachtet die Situation zurzeit von der Seitenlinie aus, nachdem der DAX-Short mit der WKN DD0NJP mit einem kleinen Gewinn ausgestoppt wurde. Mehr zum DAX täglich bei DER AKTIONÄR TV sowie regelmäßig an dieser Stelle.

Munich Re-Aktie nach der Gewinnwarnung: Was Anleger wissen müssen .
Nun also doch. Nachdem noch am vergangenen Wochenende die Risiken durch Irma für das eigene Unternehmen herunter gespielt wurden, kappt Munich Re nun um die Gewinnziele für 2017. Die paradoxe Hoffnung, die Wirbelstürme könnten den Rückversicherern im Preiskampf sogar helfen, hat sich damit vorerst zerschlagen. Von Peer LeugermannMunich Re kündigte am Mittwochabend an, dass wegen der erheblichen Schäden durch die Tropenfesterem Harvey und Irma in den USA hohe versicherte Schäden zu erwarten seien. Daher sei das Gewinnziel von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro in Gefahr. Im laufenden Quartal rechnet der größte Rückversicherer der Welt sogar damit in die roten Zahlen zu rutschen.

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