Finanzen Krankenkassen mit Überschuss von 1,41 Milliarden Euro

01:00  10 september  2017
01:00  10 september  2017 Quelle:   Reuters

Bertelsmann schließt Halbjahr mit Plus ab

  Bertelsmann schließt Halbjahr mit Plus ab Dank seiner Digitalgeschäfte hat der Bertelsmann-Konzern das erste Halbjahr 2017 mit einem Umsatz- und Gewinnplus abgeschlossen. Dabei stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro und der Gewinn kletterte um 4,1 Prozent auf 502 Millionen Euro, wie der Konzern mit weltweit knapp 120.000 Mitarbeitern in Gütersloh mitteilte.Erstmals stieg der Anteil des Digitalgeschäfts in den Sparten TV, Zeitschriften, Musik, Dienstleistungen und Bildung auf einen Anteil von mehr als 30 Prozent am Gesamtumsatz. Laut Mitteilung gab es hier ein Plus von 9 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Halbjahr 2017 einen Überschuss von 1 , 41 Milliarden Euro erzielt. Damit stiegen die Finanzreserven der Kassen bis Mitte des Jahres auf rund 17,5 Milliarden Euro , wie das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Berlin (Reuters) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben das erste Halbjahr mit einem Überschuss von rund 1 , 41 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Finanzreserven der 113 Kassen stiegen damit auf rund 17,5 Milliarden Euro .

Krankenkassen mit Überschuss von 1,41 Milliarden Euro © REUTERS/Michaela Rehle (GERMANY) Krankenkassen mit Überschuss von 1,41 Milliarden Euro

Die gesetzlichen Krankenkassen haben das erste Halbjahr mit einem Überschuss von rund 1,41 Milliarden Euro abgeschlossen.

Der Überschuss des ersten Quartals in Höhe von 612 Millionen Euro habe sich damit mehr als verdoppelt, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Berlin mit. Einnahmen in Höhe von rund 116,4 Milliarden Euro standen demnach Ausgaben von rund 115 Milliarden Euro gegenüber. Die Finanzreserven der 113 Kassen stiegen damit auf rund 17,5 Milliarden Euro.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sagte, damit hätten die Kassen weiterhin gute Spielräume, um ihre Versicherten mit hochwertigen Leistungen bei attraktiven Beiträgen zu unterstützen. Dies sei eine gute Nachricht für alle gesetzlich Versicherten.

Beiträge: Deutsche schulden den Krankenkassen mehr als sieben Milliarden Euro

  Beiträge: Deutsche schulden den Krankenkassen mehr als sieben Milliarden Euro Ein Großteil des Schuldenbergs entfällt auf Selbständige.In Deutschland besteht seit  2007 eine Pflicht zur Krankenversicherung.  Wer seine Beiträge aus welchen Gründen auch immer nicht zahlt, gerät gegenüber seiner Versicherung in Zahlungsverzug. Das gilt für Mitglieder der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Für Versicherte, die im Verzug sind, übernimmt die Krankenkasse  nach einer gewissen Zeit nur noch die Notfall- und Schmerzbehandlung.

Im ersten Halbjahr erzielten die gesetzlichen Krankenkassen einen Überschuss von 1 , 41 Milliarden Euro . Damit hätten sie weiterhin gute Spielräume, sagt Gesundheitsminister Hermann Gröhe. Nur eine Kasse machte ein Minus .

Zeitungsinformationssystem ZEFYS: Staatsbibliothek zu Berlin - historische Zeitungen

Die Einnahmen der Kassen stiegen um 4,3 Prozent, die Ausgaben um 3,7 Prozent. 2016 hatten die Kassen im ersten Halbjahr einen Überschuss von 598 Millionen und im Gesamtjahr von 1,62 Milliarden Euro eingefahren. Es zeichnet sich ab, dass sie in diesem Jahr ihr Ergebnis von 2016 übertreffen werden.

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) verzeichneten einen Überschuss von rund 650 Millionen Euro, die Ersatzkassen von 456 Millionen Euro, Betriebskrankenkassen (BKK) von 111 Millionen Euro, die Innungskrankenkassen von 93 Millionen Euro und die Knappschaft-Bahn-See von 101 Millionen Euro. Lediglich die Landwirtschaftliche Krankenversicherung verbuchte ein Defizit von einer Million Euro.

Die Arzneimittelausgaben stiegen in den ersten sechs Monaten um 3,2 Prozent. Die Erlöse aus Rabattvereinbarungen der Kassen mit Pharmafirmen erhöhten sich dem Ministerium zufolge im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 um rund 7,6 Prozent auf 1,95 Milliarden Euro. Die Ausgaben für ärztliche Behandlungen stiegen um rund 5,1 Prozent, für Krankenhausbehandlungen um 2,5 Prozent.

Renault und Nissan wollen mit engerer Zusammenarbeit mehr sparen .
Nach 18 Jahren Partnerschaft wollen Renault und Nissan ihr Geschäft enger verzahnen und dabei mehr Kosten sparen. © REUTERS/Benoit Tessier Renault und Nissan wollen mit engerer Zusammenarbeit mehr sparen Durch eine tiefere Kooperation sollten 2022 zehn Milliarden Euro eingespart werden, teilten die Autobauer am Freitag mit. Im vergangenen Jahr brachte die Zusammenarbeit den VW-Rivalen eine Sparsumme von fünf Milliarden Euro.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

Das ist interessant!