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Finanzen Thyssen-Krupp-Chef - Hiesinger warnt vor Verbot des Verbrennungsmotors

17:31  07 september  2017
17:31  07 september  2017 Quelle:   handelsblatt.com

Putin warnt vor Ausweitung von Nordkorea-Konflikt

  Putin warnt vor Ausweitung von Nordkorea-Konflikt Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor einer Ausweitung des Nordkorea-Konflikts gewarnt. Militärischer Druck sei eine "Sackgasse", erklärte Putin am Freitag in Moskau. Nur durch einen vorbehaltlosen Dialog könne "ein Konflikt großen Ausmaßes" in der Region vermieden werden. Putin reagierte damit auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der am Mittwoch auf Twitter geschrieben hatte: "Reden ist nicht die Lösung". In den vergangenen Wochen hatte Trump zudem mehrfach mit einem militärischen Eingreifen gedroht."Provokationen, Druck und militärische und beleidigende Rhetorik sind eine Sackgasse", warnte Putin.

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„Wir halten nichts von einem einseitigen Verbot des Verbrennungsmotors“, sagt der Thyssenkrupp-Chef. Foto: Reuters: Thyssen-Krupp-Chef - Hiesinger warnt vor Verbot des Verbrennungsmotors © Reuters Thyssen-Krupp-Chef - Hiesinger warnt vor Verbot des Verbrennungsmotors

Thyssen-Krupp Chef Heinrich Hiesinger spricht sich gegen ein generelles Verbot des Verbrennungsmotors aus – vielmehr müssten verbindliche Schadstoffgrenzwerte gesetzt und die Elektromobilität gefördert werden.

Zehn Jahre hat der Industriekonzern Thyssen-Krupp einen Bogen um die weltgrößte Automobilschau der Welt gemacht. Diese selbst gewählte Abstinenz der IAA in Frankfurt findet nun in diesem Jahr ein Ende. „Die Autoindustrie befindet sich in einem extremen Wandel“, sagte Konzernchef Heinrich Hiesinger am Dienstagabend. „Wir wollen den richtigen Beitrag dazu leisten.“

Trump nominiert republikanischen Abgeordneten für Posten des Nasa-Chefs

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Als Antwort auf die Elektromobilität stellt Thyssen - Krupp seine Komponentensparte strategisch neu auf. Um sich zusätzliche Absatzmärkte jenseits des Verbrennungsmotors zu erschließen

Thyssen - Krupp - Chef Heinrich Hiesinger zeigt sich bodenständig. Manager sind skrupellos? Wer das sagt, kennt Heinrich Hiesinger nicht. Der Chef von Thyssen - Krupp mag es aufrichtig. So hat er es auf dem Bauernhof gelernt.

Für den Essener Traditionskonzern hat die Autoindustrie eine extrem hohe Bedeutung: Allein ein Viertel seiner Umsätze in Höhe von rund 40 Milliarden Euro macht Thyssen-Krupp mit VW & Co. Es sind nicht nur Bleche und Karosserieteile, die die Stahltochter produziert – rund die Hälfte ihres jährlichen Volumens von zwölf Millionen Tonnen geht direkt oder indirekt über Komponenten an die Autobranche. Thyssen-Krupp liefert zudem Produktionsanlagen über seinen Anlagenbau, unter anderem für die Batterieproduktion.

Der wichtigste Posten ist die eigene Komponentensparte, die sich auf Fahrwerkslösungen wie elektrische Lenkungssysteme, Federn oder aktive Dämpfer konzentriert. Rund sieben Milliarden Euro erwirtschaftet der Bereich, der zuletzt kräftig zulegen konnte. „Das ist für uns ganz klar eine Wachstumsmaschine“, sagte Hiesinger.

ThyssenKrupp: Der erste Befreiungsschlag

  ThyssenKrupp: Der erste Befreiungsschlag Einer der Hauptgründe für die geplante Stahlfusion bei ThyssenKrupp ist die schwache Finanzsituation. Mit dem Verkauf des brasilianischen Stahlwerks CSA an den Wettbewerber Ternium ist hier aber ein erster wichtiger Schritt gelungen. ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger will den Erlös von 1,5 Milliarden Euro für eine „signifikante“ Reduzierung der Nettoschulden verwenden. Aktuell belaufen sich diese auf 6,3 Milliarden Euro. Damit soll vor allem das wichtige Gearing – so wird das Verhältnis von Netto-Finanzschulden zum Eigenkapital bezeichnet – verbessert werden. Die Kennzahl hatte sich zuletzt von 175 Prozent auf 250 Prozent verschlechtert.

Beruflicher Werdegang: Von 1986 bis 1992 war Dr. Heinrich Hiesinger wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität München. Von Oktober 2010 bis Januar 2011 war Herr Dr. Hiesinger stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der thyssenkrupp AG.

Rund drei Millionen Tonnen verkauft Deutschlands größter Stahlhersteller mittlerweile direkt an die Autoindustrie, weitere Mengen landen zudem über Umwege in den Produkten, sei es über Stahlhändler oder Zulieferteile. Hiesinger warnt vor Verbot des Verbrennungsmotors .

Damit das so bleibt, hat der Konzern große Anstrengungen in den vergangenen Jahren unternommen. Rund eine Milliarde Euro investierte  das Unternehmen in Technologie und neue Werke. Derzeit sind weltweit allein sieben Fabriken in Bau. „Inzwischen finden sich in neun von zehn Premiummodellen Komponenten von Thyssen-Krupp“, sagte Hiesinger. Vor allem Dämpfer und elektrisch unterstützte Lenkungen haben zu diesem Erfolg beigetragen.

Die nächste Generation solcher Lenksysteme ist schon in der Testphase. Mit dem sogenannten „steer-by-wire“ gibt es erstmals keine mechanische Verbindung mehr zwischen Lenkrad und Rädern. Der Lenkeinschlag des Fahrers wird rein elektrisch übermittelt. Ein sogenannter Feedback-Aktuator erzeugt die Rückwirkung von der Straße auf das Lenkrad.

Obwohl er mechanisch abgekoppelt ist, hat der Fahrer trotzdem das Gefühl, im Kontakt mit der Straße zu stehen. Ob er nun kleine oder große Lenkausschläge bevorzugt, viel Widerstand oder wenig am Lenkrad spüren möchte, ist dann nur noch eine Frage der Softwareeinstellung.  

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Der Cybercrime- Chef des WEF Troels Oerting sieht Internetkriminalität als globale Herausforderung – auf die es nur eine globale Antwort geben kann. mehr…Thomas Mersch. Nun äußert auch Putin Kritik und warnt vor einer weiteren Destabilisierung. mehr…

Krise beim Stahlkonzern: ThyssenKrupp- Chef Hiesinger duldet keine Kritik an Cromme. 18. Dezember 2012 9 Kommentare. Solange die Eigentümerin von Tyssen- Krupp ncht noch Schadenersatz vom Staat velangt - und bekommt, rege ich mich nicht auf.

Was in großen Passagierflugzeugen bereits funktioniert, soll in wenigen Jahren auch serienmäßig in Fahrzeugen eingebaut werden. Ob die noch so aussehen und so ausgestattet sind wie die heutigen Autos, ist zweifelhaft. Die Elektro-Steuerung ist nach Ansicht Hiesingers durch den Wegfall der mechanischen Komponenten für die Zukunft des autonomen Fahrens und der Elektromobilität wie geschaffen. So entsteht eine höhere Flexibilität bei der Gestaltung des Bauraums. So kann bei autonom fahrenden Fahrzeugen beispielsweise das Lenkrad im Cockpit verschwinden, wenn der Autopilot die Steuerung übernimmt. Der Fahrer kann den freien Raum für andere Dinge nutzen.  

Auch wenn Thyssen-Krupp sich technologisch für Zukunftsthemen wie autonomes Fahren oder Elektromobilität gut gerüstet sieht – von einem Verbot des Verbrennungsmotors hält Hiesinger nichts. „Wir sind für die Förderung der E-Mobilität und wir akzeptieren auch die Rahmenbedingungen ohne wenn und aber“, sagte er.

Aber das Erreichen der Klimaschutzziele müsse technologieoffen erfolgen: Von vielen Politikern werde unterschätzt, was ein zu schneller Schwenk auf Elektrofahrzeuge für die betroffenen Konzerne und deren Zulieferer bedeute. „Es würde bei vielen Unternehmen am Tag der Entscheidung zu enormen Wertberichtigungen führen“, sagte Hiesinger.

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  Justizminister - AfD-Programm in Teilen verfassungswidrig Das Wahlprogramm der AfD verstößt nach Ansicht von Bundesjustizminister Heiko Maas in mehreren Punkten gegen das Grundgesetz. "Mit der AfD könnte erstmals seit 1949 eine Partei die 5-Prozent-Hürde überspringen, deren Programm in Teilen verfassungswidrig ist", schreibt der SPD-Politiker in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Rundschau" (Montagausgabe).

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Zusammenführung der Qualitätsstahl Flach-Bereiche von Krupp und Thyssen zur Thyssen Krupp Stahl AG. Der Ideenpark 2012 wird durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß und Dr. Heinrich Hiesinger , Vorstandsvorsitzender der

Viele Investitionen in Fabriken oder die Entwicklung von Produkten seien auf zehn, 20, oder 30 Jahre ausgelegt. Diese würden dann nicht mehr oder nicht mehr so lange benötigt - massive Abschreibungen seien die Folge. „Ich hoffe, dass wir aus der Energiewende gelernt haben“, sagte der Konzernchef.

KONTEXT

Die größten Stahlproduzenten in Deutschland

ESF Elbestahlwerke Feralpi

Der Stahlproduzent aus dem sächsischen Riesa wurde 1992 gegründet und produziert unter anderem Stranggussknüppel, Betonstabstahl und Walzdraht. 2016 produzierte Feralpi eine Million Tonnen Stahl.

Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl

Lech Stahlwerke

1970 wurde das Stahlwerk im bayrischen Meitingen gegründet. Das Unternehmen hat sich auf Betonstahl spezialisiert. Lech produzierte 2016 1,2 Millionen Tonnen Stahl.

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ThyssenKrupp- Chef Heinrich Hiesinger warnt vor Belastungen durch überlange Arbeitszeiten und den dauernden Verzicht auf Urlaub. "Ich war sogar fast schon einmal kurz vor dem Burn-out", bekannte der

Thyssen - Krupp „Streik, bis die Vorstandspläne vom Tisch sind”. Mit einer breiten Zustimmung der Belegschaft kann ThyssenKrupp- Chef Hiesinger die geplante Stahlfusion vorantreiben: 92,2 Prozent der Stahlkocher stimmten für einen entsprechenden Tarifvertrag.

Georgsmarienhütte

1,3 Millionen Tonnen Stahl produzierte das Stahlwerk 2016. Georgsmarienhütte wurde 1856 in der gleichnamigen Stadt in Osnabrück gegründet. Das Unternehmen produziert Stabstahl, Halbzeug und Blankstahl.

Riva

Der italienische Stahlkonzern hat mehrere Werke in Deutschland. 1954 wurde das Unternehmen von den Brüdern Emilio und Adriano Riva in Mailand gegründet. 2016 produzierte Riva in Deutschland 1,8 Millionen Tonnen Stahl.

ThyssenKrupp: Rückendeckung für Tata-Fusion

  ThyssenKrupp: Rückendeckung für Tata-Fusion Die Stahlfusion zwischen ThyssenKrupp und Tata Steel beschäftigt auch die Politik. Ein zweiter Fall Tengelmann droht aber nicht. Die Regierung von Nordrhein-Westfalen sieht keinen Grund, einen Zusammenschluss zu verhindern. Sie unterstützt vielmehr die Pläne von Konzernchef Heinrich Hiesinger. „Wir haben mit der möglichen Fusion mit Tata die Chance, mit einem starken Partner in Europa zusammengehen zu können“, erklärte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart von der FDP im Landtag. Ein Zusammenschluss biete viele Vorteile. Die Standorte würden sich ergänzen, so dass die Auslastung der Werke auch hierzulande besser wäre. „Das würde den Markt erweitern und insgesamt einen starken zweiten großen Player in Europa möglich machen.“ Die Pläne Hiesingers seien damit durchaus zukunftsträchtig. Die Koalition aus CDU und FDP brachten im Landtag einen Antrag durch, wonach es sich bei den Fusionsplänen um eine unternehmerische Entscheidung handele, auf die die Landespolitik nur bedingt Einfluss nehmen könne und sollte. „Natürlich sollten wir auch Alternativen prüfen, aber konkret geworden sind sie leider nicht“, bleibt Pinkwart offen für andere Vorschläge. Ein Antrag der SPD, dass sich die Landesregierung für einen Stopp der Tata-Verhandlungen einsetzen solle, wurde aber abgelehnt. Es bleibt spannend Am 24. September kommt der Aufsichtsrat zusammen. Dann könnte über die Tata-Fusion entschieden werden. Als Alternativen bleiben eine „Deutsche Stahl AG“ oder die radikale Zerschlagung des Konzerns. Egal, welche Lösung es wird: Die Werte der einzelnen Sparten von ThyssenKrupp dürften klarer zum Vorschein kommen. Die Aktie steht damit vor der Neubewertung. Kurse über 30 Euro sind weiter möglich.

Dillinger Hütte

Das Hüttenwerk (Anlage zur Erzeug von Stahl und Eisen aus Erzen) mit Sitz im saarländischen Dillingen produzierte 2016 2,2 Millionen Tonnen Stahl. Das Unternehmen wurde bereits 1685 gegründet.

Badische Stahlwerke

Der Stahlhersteller wurde 1955 im baden-württembergischen Kehl gegründet und produziert hauptsächlich für die Bauindustrie. 2016 konnte das Unternehmen 2,4 Millionen Tonnen Stahl produzieren.

Saarstahl

1989 wurde der Stahlproduzent im saarländischen Völklingen gegründet. 2016 produzierte er 2,5 Millionen Tonnen Stahl.

Salzgitter

Die Wurzeln der 1998 im niedersächsischen Salzgitter gegründeten Salzgitter AG gehen ins Jahr 1858 zurück. Rund sieben Millionen Tonnen Stahl produzierte das Unternehmen 2016.

Arcelor-Mittal

Der Konzern ging 2007 aus der Fusion der niederländischen Mittal und Arcelor aus Luxemburg hervor. Der Konzern hat mehrere Standorte in Deutschland und produzierte 2016 hierzulande 7,8 Millionen Tonnen Stahl.

ThyssenKrupp: Rückendeckung für Tata-Fusion

  ThyssenKrupp: Rückendeckung für Tata-Fusion Die Stahlfusion zwischen ThyssenKrupp und Tata Steel beschäftigt auch die Politik. Ein zweiter Fall Tengelmann droht aber nicht. Die Regierung von Nordrhein-Westfalen sieht keinen Grund, einen Zusammenschluss zu verhindern. Sie unterstützt vielmehr die Pläne von Konzernchef Heinrich Hiesinger. „Wir haben mit der möglichen Fusion mit Tata die Chance, mit einem starken Partner in Europa zusammengehen zu können“, erklärte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart von der FDP im Landtag. Ein Zusammenschluss biete viele Vorteile. Die Standorte würden sich ergänzen, so dass die Auslastung der Werke auch hierzulande besser wäre. „Das würde den Markt erweitern und insgesamt einen starken zweiten großen Player in Europa möglich machen.“ Die Pläne Hiesingers seien damit durchaus zukunftsträchtig. Die Koalition aus CDU und FDP brachten im Landtag einen Antrag durch, wonach es sich bei den Fusionsplänen um eine unternehmerische Entscheidung handele, auf die die Landespolitik nur bedingt Einfluss nehmen könne und sollte. „Natürlich sollten wir auch Alternativen prüfen, aber konkret geworden sind sie leider nicht“, bleibt Pinkwart offen für andere Vorschläge. Ein Antrag der SPD, dass sich die Landesregierung für einen Stopp der Tata-Verhandlungen einsetzen solle, wurde aber abgelehnt. Es bleibt spannend Am 24. September kommt der Aufsichtsrat zusammen. Dann könnte über die Tata-Fusion entschieden werden. Als Alternativen bleiben eine „Deutsche Stahl AG“ oder die radikale Zerschlagung des Konzerns. Egal, welche Lösung es wird: Die Werte der einzelnen Sparten von ThyssenKrupp dürften klarer zum Vorschein kommen. Die Aktie steht damit vor der Neubewertung. Kurse über 30 Euro sind weiter möglich.

Thyssen-Krupp

1999 wurden die Ruhrgebietskonzerne Krupp-Hoesch und Thyssen zusammengelegt. Deutschlandweit ist das Unternehmen mit Sitz in Essen der größte Stahlproduzent. Allein 2016 fertigte er 12,1 Millionen Tonnen Stahl.

ThyssenKrupp: Rückendeckung für Tata-Fusion .
Die Stahlfusion zwischen ThyssenKrupp und Tata Steel beschäftigt auch die Politik. Ein zweiter Fall Tengelmann droht aber nicht. Die Regierung von Nordrhein-Westfalen sieht keinen Grund, einen Zusammenschluss zu verhindern. Sie unterstützt vielmehr die Pläne von Konzernchef Heinrich Hiesinger. „Wir haben mit der möglichen Fusion mit Tata die Chance, mit einem starken Partner in Europa zusammengehen zu können“, erklärte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart von der FDP im Landtag. Ein Zusammenschluss biete viele Vorteile. Die Standorte würden sich ergänzen, so dass die Auslastung der Werke auch hierzulande besser wäre. „Das würde den Markt erweitern und insgesamt einen starken zweiten großen Player in Europa möglich machen.“ Die Pläne Hiesingers seien damit durchaus zukunftsträchtig. Die Koalition aus CDU und FDP brachten im Landtag einen Antrag durch, wonach es sich bei den Fusionsplänen um eine unternehmerische Entscheidung handele, auf die die Landespolitik nur bedingt Einfluss nehmen könne und sollte. „Natürlich sollten wir auch Alternativen prüfen, aber konkret geworden sind sie leider nicht“, bleibt Pinkwart offen für andere Vorschläge. Ein Antrag der SPD, dass sich die Landesregierung für einen Stopp der Tata-Verhandlungen einsetzen solle, wurde aber abgelehnt. Es bleibt spannend Am 24. September kommt der Aufsichtsrat zusammen. Dann könnte über die Tata-Fusion entschieden werden. Als Alternativen bleiben eine „Deutsche Stahl AG“ oder die radikale Zerschlagung des Konzerns. Egal, welche Lösung es wird: Die Werte der einzelnen Sparten von ThyssenKrupp dürften klarer zum Vorschein kommen. Die Aktie steht damit vor der Neubewertung. Kurse über 30 Euro sind weiter möglich.

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