Finanzen Strom im ersten Halbjahr teurer

16:00  19 juni  2017
16:00  19 juni  2017 Quelle:   dpa

Grüne wollen Kohlestrom mit CO2-Bepreisung teurer machen

  Grüne wollen Kohlestrom mit CO2-Bepreisung teurer machen Die Grünen wollen die 1999 unter Rot-Grün eingeführte Stromsteuer abschaffen und in eine CO2-Bepreisung umwandeln, die vor allem Kohlestrom teurer machen soll. Eine konkrete Zahl für den CO2-Preis in Deutschland wird in dem Antrag, dem die Delegierten am Samstag beim Programmparteitag in Berlin zustimmten, nicht genannt. Bei der Einführung der Stromsteuer habe der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland bei 4 Prozent gelesen, heute seien es deutlich mehr als 30 Prozent, sagte Fraktionsvize Oliver Krischer.

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Derzeit entfallen mehr als 55 Prozent des Strompreises auf Steuern und Abgaben. © Foto: Jens Kalaene Derzeit entfallen mehr als 55 Prozent des Strompreises auf Steuern und Abgaben.

Strom ist im ersten Halbjahr für Haushaltskunden teurer geworden. Der Preis erhöhte sich nach Angaben der Preisportale Check24 und Verivox von Januar bis Juni um durchschnittlich 2,5 bis 3 Prozent.

Umgerechnet auf 3500 Kilowattstunden Jahresverbrauch einer Durchschnittsfamilie stieg der Preis laut Verivox auf knapp 83 Euro im Monat. Check 24 kam auf 84 Euro für Sondervertragskunden und knapp 89 Euro für Kunden in der teureren Grundversorgung.

Weitere Preiserhöhungen seien zum neuen Jahr möglich, weil dann die Entgelte für den Betrieb und Ausbau des Stromnetzes steigen sollen, sagten die Preisportale voraus. Die Netzentgelte werden genauso wie die EEG-Umlage zur Förderung der Energiewende und weitere Lasten über den Strompreis abgedeckt.

Verbraucherschützer und Teile der Branche kritisieren dieses Modell schon länger und fordern eine Steuer- und Abgabenermäßigung auf den Strompreis. Derzeit entfallen mehr als 55 Prozent des Strompreises auf Steuern und Abgaben. Das entspricht für das Gesamtjahr 2017 voraussichtlich mehr als 20 Milliarden Euro.

Ziel: Eine Million Erdgasfahrzeuge bis 2025 .
Um die Emissionen zu senken, baut der VW-Konzern auf Erdgas. Denn es kann CO2-neutral produziert werden und ist deshalb gut für den Klimaschutz. Wir zeigen die CNG-Autos des Konzerns. Weniger CO2-Emissionen als bei TSI und TDIDie Erdgas-Initiative soll dem VW-Konzern bei der Neuausrichtung des Antriebsportfolios helfen. Der Konzern will im Jahr 2025 etwa 25 Prozent seiner Autos mit elektrischem Antrieb verkaufen. Die CO2-Emissionen könnten sich durch mehr CNG-Fahrzeuge weiter senken lassen, so VW.

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