Finanzen «Finanztest»: Betriebsrente kann sich lohnen

14:20  19 juni  2017
14:20  19 juni  2017 Quelle:   dpa

Frist verpasst: Steuererklärung nicht rechtzeitig abgegeben – droht eine Strafe?

  Frist verpasst: Steuererklärung nicht rechtzeitig abgegeben – droht eine Strafe? Für die meisten Bundesländer endete mit dem 31. Mai die Frist zur Abgabe der Steuererklärung. In Nordrhein-Westfalen gibt es sogar eine verlängerte Abgabefrist für die Einkommenssteuererklärung: Wer sich bis Ende Mai beim Online-Portal Elster angemeldet hat, hat noch bis Ende Juli Zeit. Die Fristen gelten allerdings nur für diejenigen Steuerzahler, die dazu verpflichtet sind, die Erklärung abzugeben.Wer sie freiwillig abgibt, hat dafür bis zu vier Jahre Zeit. Das bedeutet: Sie können bis zum 31. Dezember 2017 noch eine freiwillige Einkommensteuererklärung für das Jahr 2013 nachreichen.

kann hier nachgelesen werden.

Share✖. Am Anfang ist es nur eine hässliche Torte. Doch 4 Min später kann ich nicht

Mit einer Betriebsrente lässt sich die Altersvorsorge aufbessern - allerdings fallen auch Steuern und Sozialabgaben an. © Foto: Marijan Murat/dpa Mit einer Betriebsrente lässt sich die Altersvorsorge aufbessern - allerdings fallen auch Steuern und Sozialabgaben an.

Eine Betriebsrente kann sich lohnen. Allerdings nur, wenn der Chef etwas dazu zahlt. Das berichtet die Zeitschrift «Finanztest» (Heft 7/2017).

Zahlen Arbeitnehmer über eine Entgeltumwandlung ihre Beiträge ein, sparen sie dadurch Steuern und Sozialabgaben. Der Haken: In der Rentenphase muss der Rentner seine Betriebsrente komplett mit dem Finanzamt abrechnen. Außerdem zahlt er volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge.

Und: Wer auf den Anteil seines Bruttolohns, der in eine betriebliche Altersvorsorge fließt, keine Rentenbeiträge zahlt, bekommt weniger gesetzliche Rente. Zahlt ein lediger Gutverdiener mit 58 000 Euro Jahresbruttogehalt jeden Monat 100 Euro in die Betriebsrente, bekommt er später im Monat rund 16 Euro weniger gesetzliche Rente.

Verkehrte (Finanz-)Welt - Zinswende und steigende Inflation durch Überalterung?

  Verkehrte (Finanz-)Welt - Zinswende und steigende Inflation durch Überalterung? Die Babyboomer gehen allmählich in Rente. Theoretisch könnte so der demografische Wandel anziehende Inflationsraten und sogar steigende Zinsen auslösen. Aber die Realität sieht anders aus. Vor gut dreißig Jahren formulierten die US-Ökonomen Gregory Mankiw und David Weil die sogenannte „Asset Meltdown“-Hypothese: Gemäß dieser Theorie werden die geburtenstarken Jahrgänge der 50er und 60er, die sogenannten „Baby-Boomer“ zwischen den Jahren 2020 und 2030 in einer ganzen Reihe von Industrieländern in den Ruhestand gehen und zur Sicherung ihres Lebensstandards ihre Vermögenswerte verkaufen.

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Grundsätzlich ist Betriebsrente in verschiedenen Formen möglich. Die Experten der Stiftung Warentest untersuchten 45 Direktversicherungs-Angebote von 26 Versicherern. Auf diese Verträge hat ein Arbeitnehmer Anspruch, wenn es in seiner Firma kein anderes Altersvorsorgeangebot gibt.

Der Modellkunde - ein 40-Jähriger Arbeitnehmer - zahlt 27 Jahre lang 100 Euro monatlich in den Vertrag ein. Je nach Tarif erhält er dafür eine garantierte monatliche Bruttorente, die zwischen 88 Euro und 113 Euro beträgt. Wer das beste Angebot abschließt und nach Rentenbeginn noch 20 Jahre lebt, kommt so im Vergleich auf insgesamt 6000 Euro mehr Rente.

Überschüsse können diese Rente zwar noch steigern. Ob es sie gibt und wie hoch sie ausfallen, hängt davon ab, wie gut der Versicherer für seine Kunden wirtschaftet. Zwischen dem besten und dem schlechtesten Angebot imliegen 25 Euro Unterschied.

Stiftung Warentest: Für wen sich eine Betriebsrente lohnt .
Das sind die Vor- und Nachteile, wenn der Chef etwas dazu zahlt. Das berichtet die Zeitschrift „Finanztest“ (Heft 7/2017). Zahlen Arbeitnehmer über eine Entgeltumwandlung ihre Beiträge ein, sparen sie dadurch Steuern und Sozialabgaben. Der Haken:In der Rentenphase muss der Rentner seine Betriebsrente komplett mit dem Finanzamt abrechnen. Außerdem zahlt er volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge.Und: Wer auf den Anteil seines Bruttolohns, der in eine betriebliche Altersvorsorge fließt, keine Rentenbeiträge zahlt, bekommt weniger gesetzliche Rente.

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