Finanzen Plötzlich keine Milliardenerbin mehr

08:20  19 juni  2017
08:20  19 juni  2017 Quelle:   SZ.de

Rom: Zug fährt mit Kind aber ohne Mutter los – weil sie rauchen war

  Rom: Zug fährt mit Kind aber ohne Mutter los – weil sie rauchen war Die Mutter nutzte einen Halt des Schnellzugs in Rom um eine Zigarette zu rauchen.Die Frau war mit ihrem Kind in einem Schnellzug von Mailand nach Neapel unterwegs. Beim ersten Halt in Rom stieg sie aus, ließ die Sechsjährige aber im Waggon sitzen. Als sich die Türen des Zuges plötzlich schlossen, versuchte die Mutter die Türen noch in heller Aufregung zu öffnen, wie Polizisten am Bahnhof Tiburtina beobachteten. Das Mädchen konnte vom Zugpersonal schnell ausfindig gemacht werden. Eine Station später - am Hauptbahnhof in Rom - waren die beiden wieder beieinander.

Plötzlich keine Milliardenerbin mehr . SZ.de vor 8 Min. Bis heute ist Stroh davon fasziniert, "was es bedeutet, Geld zu haben, welche Privilegien es Dir verschafft, wie sehr es die Persönlichkeit des Menschen prägt - und wie schnell es plötzlich weg sein kann".

Plötzlich keine Milliardenerbin mehr . SZ.de vor 8 Min. Bis heute ist Stroh davon fasziniert, "was es bedeutet, Geld zu haben, welche Privilegien es Dir verschafft, wie sehr es die Persönlichkeit des Menschen prägt - und wie schnell es plötzlich weg sein kann".

Bis heute ist Frances Stroh davon fasziniert, © Teren Oddo Bis heute ist Frances Stroh davon fasziniert,

Als Kind genoss sie ein Leben in Saus und Braus - dann löste sich das Vermögen der Familie von Frances Stroh in Luft auf. Es war ein "Ritt auf der Rasierklinge", erzählt sie heute.

Als Frances Stroh zum ersten Mal die fertige Video-Installation betrachtete, die ihr schon seit Jahren im Kopf herum spukte und die sie jetzt endlich verwirklicht hatte, überkam die Künstlerin ein regelrechter Horror. Sechs Fernsehschirme zeigten sechs verschiedene Münder, die sechs völlig unterschiedliche Versionen vom wirtschaftlichen Aufstieg und Fall ein und derselben amerikanischen Familie erzählten - ihrer Familie. Erst in diesem Moment verstand sie, so erzählt sie im Interview, "wie unterschiedlich unsere Sichtweisen waren, wie jeder von uns das Leben der anderen verkorkst hatte, und wie sehr sich die ganze Familie immer noch der Wahrheit verweigerte".

Mysteriöse Trugbilder: Wie entsteht eine Fata Morgana?

  Mysteriöse Trugbilder: Wie entsteht eine Fata Morgana? Manch ein Wüstenreisender ist schon daran verzweifelt: Am Horizont erscheint die ersehnte Oase, doch beim Näherkommen löst sie sich in Luft auf. Doch wie entsteht eine solche Fata Morgana eigentlich? © iStock-prill 01_Trugbilder Ein kühler See, Bäume, vielleicht sogar ein paar Zelte: Wer in der Wüste unterwegs ist, hat oft das Gefühl, in der Ferne eine Oase zu erblicken, die sich bei näherem Hinsehen in Luft auflöst. Dahinter stecken keine Halluzinationen oder beginnenden Wahnvorstellungen, sondern ein erstaunliches Naturphänomen: die Fata Morgana.

Kluft zwischen Arm und Reich Ungleichheit kann auch etwas Gutes sein. Umwelt Hört endlich auf, nur den Diesel zu verteufeln! Frances Stroh Plötzlich keine Milliardenerbin mehr .

Bis heute ist Stroh davon fasziniert, "was es bedeutet, Geld zu haben, welche Privilegien es Dir verschafft, wie sehr es die Persönlichkeit des Menschen prägt - und wie schnell es plötzlich weg sein kann". Aber ob der Reichtum ihrer Familie mehr Fluch oder mehr Segen war?

Die Wahrheit - das ist die Geschichte des deutschen Auswanderers Bernhard Stroh, der 1850 mit nichts als 150 Dollar und einem Rezept in der Tasche nach Detroit kam, und dessen Nachkommen aus einem kleinen Bierbetrieb schließlich den drittgrößten Brauereikonzern der USA formten. Noch vor 30 Jahren zählte das Wirtschaftsmagazin Forbes die Strohs zu den reichsten Familien Amerikas. Geschätztes Vermögen, auf heutige Werte umgerechnet: neun Milliarden Dollar. Die Wahrheit - das ist aber auch, dass von dem Geld nur wenige Jahre später nichts mehr übrig war. Es hatte sich nach einer ganzen Kette von Fehlentscheidungen und Schicksalsschlägen buchstäblich in Luft aufgelöst.

"Ich habe dieses alte Leben komplett los gelassen"

Zum Interview im "Caffe Trieste" in San Francisco erscheint Frances Stroh in Jeans, grauem T-Shirt und grau-grüner Lederjacke, ihre Augen blitzen, ihr Lachen ist ansteckend. Der Ort, den sie für das Treffen gewählt hat, ist wahrlich geschichtsträchtig: Hunderte Fotos an den in Rot und Ocker gestrichenen Wänden zeugen davon, dass hier bis heute Schriftsteller, Maler und andere Künstler ein und ausgehen. In den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war das italienische Café so eine Art Hauptquartier der "Beat-Bewegung" um Autoren wie Allen Ginsberg, Bob Kaufmann und Kenneth Rexroth. Francis Ford Coppola, der berühmte Regisseur, schrieb in dem Lokal einen Großteil des Drehbuchs zu seinem Meisterwerk "Der Pate".

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  Die Chronologie der Ronaldo-Wechsel-Saga – wie ein Gerücht plötzlich Fakt wurde Cristiano Ronaldos angeblicher Wechselwunsch entpuppt sich als schmieriges Sommer-Theater.Die Meldung von «A Bola» verbreitete sich am vergangenen Freitag wie ein Lauffeuer: Cristiano Ronaldo wolle Real Madrid verlassen. Das wusste die Zeitung «aus sicherer Quelle». Aus dem Gerücht wurde schnell ein Fakt – auch weil sich die Hauptperson nie dagegen gewehrt hat.

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Wenn man Frances Stroh so sieht und ihr zuhört, nimmt man ihr ab, dass sie den Verlust des Milliardenvermögens mittlerweile verarbeitet hat - vor allem aber all die Familiendramen, die sie als Kind, als Jugendliche und junge Erwachsene durchleben musste. "Wenn ich heute über meine Familiengeschichte spreche, dann habe ich oft das Gefühl, als seien das gar nicht wir gewesen", sagt die 50-Jährige. "Ich habe dieses alte Leben komplett los gelassen."

Als Kind genoss sie ein Leben in Saus und Braus - und doch war es kein unbeschwertes. Die Mutter hatte trotz des Reichtums Angst zu verarmen, ihr Vater trank, und immer wieder musste Frances mit ihm ein Spiel spielen, das sie abgrundtief hasste und das den Titel trug: Wie ich verhindere, dass ich entführt werde. Als junge Frau experimentierte sie mit LSD und Kokain, nur um zu erleben, dass der zweitälteste ihrer drei Brüder im Drogenrausch starb. Ihre Eltern trennten sich, der Vater heiratete eine ihrer Klassenkameradinnen.

Bis heute ist Stroh davon fasziniert, "was es bedeutet, Geld zu haben, welche Privilegien es Dir verschafft, wie sehr es die Persönlichkeit des Menschen prägt - und wie schnell es plötzlich weg sein kann". Aber ob der Reichtum ihrer Familie mehr Fluch oder mehr Segen war? "Ich weiß nicht. Es war ein ständiges Hin und Her - ein Ritt auf der Rasierklinge."

Ohne jeden Grund: Jugendlicher attackiert junge Frau mit Reizgas .
Plötzlich steht der Jugendliche neben ihr und besprüht sie mit Reizgas – völlig grundlos! Die junge Frau (25) ist laut „Berliner Kurier” zusammen mit ihrem Freund gerade im Berliner U-Bahnhof Alexanderplatz in die Bahn gestiegen, da tritt der Halbstarke an das Pärchen heran. Und sprüht der Frau das Reizmittel direkt ins Gesicht. Opfer reagiert instinktiv richtig Diese reagiert glücklicherweise instinktiv richtig, dreht ihr Gesicht zur Seite und hält ihren rechten Arm schützend davor. Sie wird leicht verletzt. Ihr Freund springt daraufhin auf und versucht den 17-jährigen Jugendlichen festzuhalten. Der Angreifer kann jedoch in Richtung Karl-Liebknecht-Straße, die direkt am Alexanderplatz entlangführt, flüchten. Dort wird er dann von mittlerweile alarmierten Polizisten gestellt und festgenommen. Das 25-jährige Pärchen kann den Festgenommenen eindeutig als Tatverdächtigen identifizieren. Nach Feststellung der Personalien wird er anschließend zu seiner Unterkunft gebracht und dort seinem Vater übergeben.

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