Finanzen Nach Untreuefall - Sparkasse Oberhessen verspricht Aufklärung

10:46  20 april  2017
10:46  20 april  2017 Quelle:   Handelsblatt

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Eine Reihe an Sparkassen sind in jüngster Zeit durch kriminelle Mitarbeiter geschädigt worden. Foto: dpa © dpa Eine Reihe an Sparkassen sind in jüngster Zeit durch kriminelle Mitarbeiter geschädigt worden. Foto: dpa

Im Fall der durch einen Mitarbeiter veruntreuten vier Millionen Euro hat sich die Sparkasse Oberhessen nun erstmals geäußert. Der Mann habe mit hoher krimineller Energie gehandelt, Kunden seien nicht geschädigt worden.

Der Fall hatte vergangene Woche für Aufsehen gesorgt: Ein Mitarbeiter der Sparkasse Oberhessen soll über zehn Jahre hinweg rund vier Millionen Euro beiseite geschafft und auf sein eigenes Konto gebucht haben. Die Staatsanwalt Gießen ermittelt, nun hat sich die Sparkasse erstmals ausführlich geäußert.

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Im Fall der durch einen Mitarbeiter veruntreuten vier Millionen Euro hat sich die Sparkasse Oberhessen nun erstmals geäußert. Nachdem der Untreuefall durch vorhandene Sicherungssysteme aufgedeckt worden sei, habe der Vorstand sofort Anzeige bei der

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„Der Fall hat uns alle, Vorstand und Mitarbeiterschaft, geschockt, er ist für uns bitter und bedrückend, aber wir werden alles unternehmen, um den Vorgang aufzuarbeiten“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Günter Sedlak. „Es ist getan worden, was getan werden konnte“, versicherte er.

Nachdem der Untreuefall durch vorhandene Sicherungssysteme aufgedeckt worden sei, habe der Vorstand sofort Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen den betroffenen Mitarbeiter gestellt. Informiert wurden demnach auch die Aufsichtsbehörden, darunter die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die Deutsche Bundesbank und das Regierungspräsidium Darmstadt. Der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen wurde mit einer Sonderprüfung beauftragt. Der Mitarbeiter erhielt eine fristlose Kündigung. Er habe Sicherungssysteme „mit hoher krimineller Energie ausgehebelt“.

Der Vorstandschef hielt an der bisherigen Aussage fasst, dass keine Kunden und deren Konten geschädigt worden seien – der Mitarbeiter also die Sparkasse selbst geschädigt haben muss. Auch der Verwaltungsrat der Sparkasse mit Hauptsitz im hessischen Friedberg versprach eine vollumfängliche Aufklärung. Der Vorstand habe richtig gehandelt. Seit Anfang April ermittelt die Staatsanwaltschaft Gießen gegen den 44-jährigen ehemaligen Sparkassenmitarbeiter. In jüngster Zeit sind eine Reihe an Sparkassen durch kriminelle Angestellte geschädigt worden.

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