Finanzen Bankgebühren - Wo das Geldabheben in der Mittagspause mehr kostet

11:40  13 april  2017
11:40  13 april  2017 Quelle:   Handelsblatt

„Vorbild“ Sparkasse: Weitere Banken verlangen jetzt auch Gebühren fürs Geldabheben

  „Vorbild“ Sparkasse: Weitere Banken verlangen jetzt auch Gebühren fürs Geldabheben Zusätzliche Wucher-Preise für Kontoführungsgebühren.Auch das noch: Nachdem die Sparkasse Gebühren fürs Geldabheben eingeführt hat (wir berichteten), ziehen jetzt weitere Banken nach!

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Gebühren für Barabhebungen gibt es bei vielen Sparkassen und Volksbanken – zumindest in einem Kontomodell. Doch bei einigen Genossenschaftsbanken kostet das Geldabheben nach Feierabend oder in der Mittagspause extra.

Kunden stehen in Berlin an Bankautomaten: Gebühren für Barabhebungen gibt es bei vielen Sparkassen und Volksbanken – zumindest in einem Kontomodell. Foto: dpa © dpa Kunden stehen in Berlin an Bankautomaten: Gebühren für Barabhebungen gibt es bei vielen Sparkassen und Volksbanken – zumindest in einem Kontomodell. Foto: dpa

Bankdienstleistungen werden teuer. Viele private und genossenschaftliche Geldhäuser sowie Sparkassen haben in den vergangenen Monaten Gebühren für Girokonten angehoben. Mitunter verlangen sie auch Preise für einzelne Dienstleistungen, teils gibt es solche Kontomodelle schon seit 15 oder 20 Jahren.

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Oft dabei: Gebühren für Barabhebungen am Automaten des eigenen Kreditinstituts. Wie häufig das vorkommt, hat das Verbraucherportal Biallo.de ermittelt: Gut 40 der bundesweit knapp 400 Sparkassen verlangen bei zumindest einem ihrer Kontomodelle eine Gebühr für Barabhebungen. Ähnliches gilt für mehr als 150 der knapp 1000 Volks- und Raiffeisenbanken mit einem Kontomodell, bei dem Barabhebungen unter Umständen kosten.

Das Besondere bei einigen der Genossenschaftsbanken: Sie kassieren für Abhebungen am Automaten zu ganz bestimmten Zeiten, beispielsweise in ihrer Mittagspause – wenn also der Schalter geschlossen ist – oder ab Feierabend bis zum nächsten Morgen.

Die „Frankfurter Neue Presse“ hat drei solcher Beispiele in und in der Nähe Frankfurts entdeckt: Die Frankfurter Volksbank verlangt im Kontomodell „Einzelabrechnung“ 0,35 Euro je Abhebung zwischen 18 und 8 Uhr. Die Bank begründet das Vorgehen damit, dass sie außerhalb der Öffnungszeiten der Filialen einen höheren Sicherheitsaufwand habe, unter anderem für Alarmeinstellungen und Sicherheitsdienste. Die Gebühr gibt es bereits seit den 90er Jahren. Sie wird Kunden, die nach 18 Uhr Bares aus dem Automaten ziehen, auch nicht extra angezeigt. Vielmehr sei die Kondition Teil des Vertrags, den ein Kunde bei Kontoeröffnung mit der Bank abgeschlossen habe, so ein Sprecher der Frankfurter Volksbank.

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Das Konto kostet drei Euro pro Monat, zudem müssen Kunden für einzelne Leistungen – im Branchenjargon „Buchungsposten“ – zahlen, etwa für eine Online-Überweisung acht Cent, für Dauerüberweisungen und Gutschriften je 35 Cent. Die meisten Kunden haben sich für eine andere Kontovariante der Frankfurter Volksbank entschieden, für das Pauschal- oder das Onlinekonto.

Die Volksbank Oberursel kassiert im VR-Privatkonto außerhalb der Filialgeschäftszeiten 0,35 Euro, die Raiffeisenbank Offenbach/Bieber im VR-Privatkonto außerhalb der Öffnungszeiten – also auch in der Mittagspause zwischen 13 und 14 Uhr oder am Freitagnachmittag – sogar 0,40 Euro.


Mangelnde Transparenz der Geldhäuser

Anders als bei den Sparkassen hat Biallo nicht die gesamte Liste der mehr als 150 Volks- und Raiffeisenbanken veröffentlicht. Er nennt stattdessen einige spezielle Fälle: So ist es bei der Raiffeisenbank Gotha egal, ob Kunden sich für das günstige Giro-Flex für 1,99 Euro oder das teure Giro-Fix für 6,99 Euro Monatsgebühr entscheiden: „Nach fünf Abhebungen werden 50 Cent für jede Abhebung fällig. Auch fürs Jugendkonto, obwohl Jugendliche eher dazu neigen, öfter im Monat eher kleinere Beträge abzuheben“, berichtet Biallo.

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Bei der Volks- und Raiffeisenbank Muldental werden demnach nach zwei Freiposten pro Monat 60 Cent bei Barabhebungen fällig. Also auch beim relativ teuren Privatkonto Plus für 6,50 Euro im Monat.

Was Biallo grundsätzlich mit Blick auf die Genossenschaftsbanken kritisiert: mangelnde Transparenz. Rund ein Drittel aller der Geldhäuser habe kein Preisverzeichnis im Internet veröffentlicht. Der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken BVR entgegnet, dass es seiner Auffassung nach, keine gesetzliche Pflicht gebe, die Angaben auf der Homepage zur Verfügung zu stellen.

Der BVR verteidigt seine Mitglieder: Jede der selbstständigen Banken habe ihre eigene Preispolitik. „Für Kunden, die sich bewusst für ein preiswertes Kontomodell entschieden haben, das zum Beispiel ein monatliches Limit an Freiabhebungen am Geldautomaten vorsieht, kann diese Entscheidung durchaus lohnend sein.“ Knapp 19.000 Automaten gibt es in der Gruppe. „In der Regel haben unsere Mitgliedsbanken wenigstens ein Kontomodell im Angebot, bei dem die Verfügung am eigenen Geldautomaten kostenfrei ist.“

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KONTEXT

Die profitabelsten und unprofitabelsten Sparkassen-Regionen 2016

Sparkassen-Verbände

Die mehr als 400 Sparkassen in Deutschland sind in 12 regionalen Verbänden organisiert. Eine viel beachtete Messgröße für die Profitabilität der Sparkassen ist das Betriebsergebnis vor Ergebnis im Verhältnis zur Bilanzsumme. Der Sparkassenverband Westfalen-Lippe hat über die erwarteten Gewinne im Jahr 2016 diverser Verbände informiert.

Platz 1

Ostdeutscher Sparkassenverband

Bilanzsumme 2015:112 Milliarden Euro

Erwartetes Betriebsergebnis 2016 gemessen an der durchschnittlichen Bilanzsumme:1,04 Prozent (Vorjahr: 1,15 Prozent)

Quelle: SVWL, OSV

Platz 2

Sparkassenverband Westfalen-Lippe

Bilanzsumme der Mitglieder 30.6.2016:126 Milliarden Euro

Erwartetes Betriebsergebnis 2016 gemessen an der durchschnittlichen Bilanzsumme:0,95 Prozent (Vorjahr: 1,08 Prozent)

Quelle: SVWL

Platz 3

Sparkassenverband Schleswig-Holstein

Bilanzsumme der Mitglieder 2015:37,6 Milliarden Euro

Erwartetes Betriebsergebnis 2016 gemessen an der durchschnittlichen Bilanzsumme:0,88 Prozent (2014: 0,89 Prozent)

Quelle: SVWL, SGVSH

Platz 4

Sparkassenverband Baden-Württemberg

Bilanzsumme der Mitglieder 2015:178,6 Milliarden Euro

Erwartetes Betriebsergebnis 2016 gemessen an der durchschnittlichen Bilanzsumme:0,84 Prozent (2015: 0,97 Prozent)

Verbraucherschützer klagen wegen Geldautomaten-Gebühr

  Verbraucherschützer klagen wegen Geldautomaten-Gebühr Verbraucherschützer ziehen gegen Kreditinstitute wegen Gebühren fürs Geldabheben am Automaten vor Gericht. «Wir haben klare Belege, dass drei Institute ihre Kunden vorher nicht ausreichend über die Preisänderung informiert haben», sagte Finanzmarktwächter Kay Görner von der Verbraucherzentrale Sachsen der Deutschen Presse-Agentur. «Ein Verfahren gegen eine Berliner Genossenschaftsbank läuft bereits vor dem Landgericht Halle.»Görner zufolge müssen Banken und Sparkassen ihre Kunden zwei Monate vor geplanten Preisänderungen informieren und sie auf ihr Kündigungsrecht aufmerksam machen.

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Quelle: SVWL, SVBW

Platz 5

Bayerischer Sparkassenverband

Bilanzsumme der Mitglieder 2015:193 Milliarden Euro

Erwartetes Betriebsergebnis 2016 gemessen an der durchschnittlichen Bilanzsumme:0,82 Prozent (2015: 0,95 Prozent)

Quelle: SVWL, SVB

Platz 11

Rheinischer Sparkassen- und Giroverband

Bilanzsumme der Mitglieder 2015:154 Milliarden Euro

Erwartetes Betriebsergebnis 2016 gemessen an der durchschnittlichen Bilanzsumme:0,69 Prozent

Quelle: SVWL, SVB

Platz 12

Hanseatischer Sparkassen- und Giroverband

Bilanzsumme der Mitglieder 2015:54 Milliarden Euro

Erwartetes Betriebsergebnis 2016 gemessen an der durchschnittlichen Bilanzsumme:0,65 Prozent

Quelle: SVWL, DSGV

KONTEXT

Kontowechsel

Zahlungskompetenzgesetz

Seit dem 18. September 2016 ist es erheblich leichter geworden, das Girokonto zu wechseln. Die alte Bank ist verpflichtet, innerhalb von 14 Tagen sämtliche Daueraufträge und Lastschriften auf die neue Bank zu übertragen. Häufig arbeiten Banken mit Technologieunternehmen zusammen, die den Wechsel unkompliziert gestalten sollen.

Zahlungskonto

Mit dem neuen Gesetz hat jeder Verbraucher unabhängig von seiner Bonität das Recht auf ein Zahlungskonto mit grundlegenden Funktionen. Angesprochen sind damit insbesondere Menschen ohne festen Wohnsitz oder Flüchtlinge. Eine vorhergehende freiwillige Selbstverpflichtung der Kreditwirtschaft führte nicht zum Erfolg.

Transparenz

Noch fehlt der Durchblick bei den Bankgebühren. Künftig soll der Kunde jedoch transparentere Entgeltinformationen über die Bankdienstleistungen erhalten. Vergleichswebsites sollen den Verbrauchern helfen, das für sie günstigste Angebot zu finden. Zudem sind die Kreditinstitute gehalten, ihren Kunden einmal im Jahr eine Auflistung über sämtliche Gebühren zur Verfügung zu stellen.

Mit knapp 35.000 Euro sind Sie dabei .
Ein BMW i3 schafft 300 Kilometer, ein Renault Zoe 400 Kilometer, der Ampera-e liegt bei über 500 Kilometer. Auch die über 200 PS des Opel können sich sehen lassen. Und der Preis ist im Vergleich gar nicht mal so abgehoben. Zunächst nur als NobelversionDie ganze Wahrheit ist wie immer etwas komplizierter. Denn wer zu den ersten Ampera-e-Besitzern gehören möchte, zahlt rund 5.000 Euro mehr. Zunächst ist der Wagen nämlich nur als voll ausgestattete First Edition verfügbar. Zur Ausrüstung gehören hier eine Metallic-Lackierung, eine Menge elektronische Assistenten, eine Lederausstattung, Lenkrad- und Sitzheizung, Aluräder und ein Bose-Audiosystem. Der Listenpreis liegt bei 44.

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