Digital Microsoft kündigt noch härteres Vorgehen gehen Fake-Optimierungstools an

17:51  01 februar  2018
17:51  01 februar  2018 Quelle:   MSN

Neue Privatsphäre-Tools für Windows 10

  Neue Privatsphäre-Tools für Windows 10 Mehr Transparenz bei der Sammlung von Telemetriedaten und die Möglichkeit Diagnosedaten von Windows 10 zu löschen sollen die neuen Funktionen ermöglichen. Microsoft arbeitet offenbar an neuen Privatsphäre-Tools für Windows 10. Die Vermutung legen zumindest zwei neue Einträge in den Datenschutzeinstellungen nahe, die Microsoft in die Einstellungen-App der aktuellen Vorschauversion eingebaut hat. Sie sollen mehr Einblicke in die von Microsoft gesammelten Diagnosedaten geben.

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  Microsoft kündigt noch härteres Vorgehen gehen Fake-Optimierungstools an © Bereitgestellt von Martin Geuss (Blog Dr. Windows)

Vermutlich hat jeder PC-Nutzer damit schon Bekanntschaft gemacht – wenn nicht am eigenen PC, dann im Familien- und Freundeskreis: Es wurde ein vermeintlich nützliches Programm installiert, welches vorgaukelt, das System optimieren zu können. Die kostenlose Überprüfung findet dann auch tatsächlich jede Menge hochkritischer Fehler, die unbedingt sofort behoben werden müssen. Das funktioniert allerdings nur, wenn man die kostenpflichtige Premium-Version des Programms kauft.

Natürlich sind die Probleme, die dem Nutzer angezeigt werden, nicht wirklich kritisch, oder sie wurden gar per Zufallsgenerator während des System-Scans erfunden, um den größtmöglichen Schrecken zu erzeugen, damit die anschließende Abzocke bessere Chance hat. Oft werden diese Fake-Tools auch aggressiv beworben, in dem angebliche Systemfehler schon innerhalb der Werbebanner angezeigt werden (auch bei uns taucht dieser Schrott gelegentlich auf und das tut mir leid, man kann das aber leider nicht vernünftig aussteuern).

Microsoft regt Debatte um Künstliche Intelligenz an

  Microsoft regt Debatte um Künstliche Intelligenz an Angesichts der rapiden Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz regt Microsoft eine globale Diskussion über die ethischen und rechtlichen Folgen an. «Wir sollten nicht überlegen, was Computer tun könnten, sondern was sie tun sollten», sagte Microsofts Chefjustiziar Brad Smith in Berlin. Durch die heute verfügbare Rechen-Power eröffne Künstliche Intelligenz in allen gesellschaftlichen Bereichen riesige Möglichkeiten. Doch es brauche Menschen, die für Entwicklung und Einsatz die ethischen Prinzipien und rechtlichen Rahmenbedingungen klärten.

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Ihre persönlichen Sturmwarnungen per SMS und E-Mail

Microsoft bekämpft diese Programme schon seit Jahren. Im Februar 2016 setzte man eine Regel in Kraft, die es entsprechenden Hilfsprogrammen vorschrieb, den Nutzer genau darüber zu informieren, was sie tun, ansonsten würden sie an der Ausführung gehindert.

Zum 1. März 2018 wird man diese Regelung nochmals deutlich verschärfen. Programme, die den Nutzer mit Alarmen sowie penetranten und auffälligen Hinweisen zum Kauf drängen sollen, werden vom Windows Defender und allen anderen Microsoft-Schutzprogrammen nicht nur blockiert, sondern automatisch vom System entfernt.

Die Regeln für „potenziell unerwünschte Software“ wurden entsprechend verschärft:

  • Programme dürfen keine Warnhinweise, Alarm-Meldungen oder andere irreführenden Inhalte anzeigen, um den Nutzer dazu zubewegen, für zusätzliche Dienstleistungen zu bezahlen oder andere überflüssige Aktionen durchzuführen.
  • Folgende Aktionen sind unzulässig: Das Programm meldet „in übertriebener Weise“ Fehler im System des Nutzers und fordert für deren Behebung eine Gegenleistung, z.B. Zahlung eines Geldbetrags, Teilnahme an einer Umfrage, Anmeldung zu einem Newsletter, Download zusätzlicher Dateien etc.
  • Programme dürfen nicht behaupten, dass keine anderen Maßnahmen möglich sind, um die Fehler oder Probleme zu beheben.
  • Programme dürfen den Benutzer nicht auffordern, innerhalb eines begrenzten Zeitraums zu handeln, um das angebliche Problem zu lösen.

Die Regeln, nach denen Microsoft eine Software als „potenziell unerwünscht“ einstuft, sind transparent und können öffentlich eingesehen werden. Die neuen Regeln sind dort bereits hinterlegt.

Deutsche AfD will künftig eigene Nachrichten machen .
Deutsche AfD will künftig eigene Nachrichten machen"Solange die AfD von vielen Medien ignoriert oder mit Fake News gezielt schlechtgemacht wird, kann es nur diesen Weg geben", sagte Weidel. Wie "Focus" unter Berufung auf Fraktionskreise berichtete, sollen neben der klassischen Pressestelle rund 20 weitere Mitarbeiter für die Kommunikation zuständig sein. Die Arbeitsweise des "Newsrooms" werde der in journalistischen Redaktionen ähneln. Der Schwerpunkt soll auf der Verbreitung der AfD-Inhalte in den sozialen Medien liegen. Starten soll der "Newsroom" demnach im April.

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