Digital Missbrauch: Kartellamt geht gegen Facebook vor

15:52  03 januar  2018
15:52  03 januar  2018 Quelle:   ksta.de

Facebook, Twitter, YouTube : Gesetz gegen Hass im Netz greift ab Januar voll

  Facebook, Twitter, YouTube : Gesetz gegen Hass im Netz greift ab Januar voll Online-Netzwerke stehen ab 1. Januar unter stärkerem Druck, rechtswidrige Einträge mit Hass und Hetze schneller und konsequenter zu entfernen. Dienste wie Facebook, Twitter oder YouTube sollen klar strafbare Inhalte binnen 24 Stunden nach einem Hinweis löschen - und haben bei weniger eindeutigen Fällen eine Woche Zeit. Bei systematischen Verstößen dagegen drohen Strafen von bis zu 50 Millionen Euro. Dabei können den Online-Diensten auch wie bisher mutmaßliche Verstöße gegen deren Nutzungsregeln gemeldet werden. Für Beschwerden nach dem neuen sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetz wurde ein eigenes Verfahren geschaffen.

Doch mit einem Trick ist es anderen Menschen möglich, ganze Konversationen mitzulesen und die gesendeten Daten einzusehen. Wie das funktioniert und wie ihr euch davor schützen könnte, erklären wir euch jetzt. Missbrauch : Kartellamt geht gegen Facebook vor .

Im Begleit-Interview für die Ausgabe 'Sex & Love' gab sie zu, dass sie eine Weile gebraucht habe, um über die Trennung von Chris hinwegzukommen: Missbrauch : Kartellamt geht gegen Facebook vor .

KartellamtsChef Mundt: Kartellamts-Chef Mundt © dpa Kartellamts-Chef Mundt

Facebook sammelt Daten, wo auch immer möglich. Zum US-Konzern gehören der Messengerdienst Whatsapp ebenso wie die Fotoplattform Instagram. Drei der beliebtesten Apps sind miteinander verknüpft. Auch über andere Seiten, die auf Facebooks Schnittstellen zurückgreifen, können Daten abgefangen werden.

Dagegen will das Bundeskartellamt nun vorgehen. Nach eigenen Angaben bereitet es mögliche Sanktionen gegen Facebook vor, sollte das Unternehmen das Sammeln von Daten ohne Widerspruchsmöglichkeit der Nutzer nicht einstellen. "Wir kritisieren die Art und Weise, wie das Unternehmen persönliche Daten sammelt und verwertet, als möglichen Missbrauch von Marktmacht", sagte Kartellamts-Chef Andreas Mundt der "Rheinischen Post". Die Nutzer müssten hinnehmen, dass ihre Daten auch aus Drittquellen massenhaft gesammelt würden, obwohl sie davon wenig oder zumeist gar nichts wüssten. Dies habe man Facebook vor Weihnachten mitgeteilt, so Mundt.

Facebook könnte bei Eindämmung einer Epidemie helfen

  Facebook könnte bei Eindämmung einer Epidemie helfen Wer eine zentrale Rolle in Online-Netzwerken einnimmt, sollte vorrangig geimpft werden, meinen Forscher. Denn dann habe man meist auch viele soziale Kontakte. Daten über Nutzer von Online-Netzwerken wie Facebook könnten laut einer Studie entscheidend dazu beitragen, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten einzudämmen. Daten über Nutzer von Online-Netzwerken wie Facebook könnten laut einer Studie entscheidend dazu beitragen, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten einzudämmen. Bei Menschen, die in ihren sozialen Netzwerken eine "zentrale" Rolle spielten, sei es wahrscheinlicher, dass sie Krankheitserreger von einer Gruppe auf eine andere übertrügen.

Bundeskartellamt prüft, ob Facebook seine Marktposition missbraucht, um an Nutzerdaten zu kommen. Read more Ganzer Artikel HIER MMnews.

Missbrauch : Kartellamt geht gegen Facebook vor . Die Daten-Sammelwut von Facebook steht erneut in der Kritik und ruft jetzt das Kartellamt auf den Plan.Dagegen will das Bundeskartellamt nun vorgehen.

Entweder das US-Unternehmen schlage eine eigene Lösung vor - oder das Kartellamt müsse "das Sammeln und Verwerten von Daten aus Drittquellen ohne ausdrückliche Zustimmung der Nutzer" verbieten. Dank des sogenannten Auswirkungsprinzips sei das Kartellamt dem Konzern gegenüber nicht ohnmächtig. "Gegen einen Verstoß können wir wirksam vorgehen, soweit er sich in der Bundesrepublik auswirkt", erklärte Mundt. Dabei geht es vor allem um sogenannte Metadaten, zum Beispiel Standortdaten, Dauer der Verbindung oder Zeitpunkt der Kommunikation. Bei Whatsapp werden aber auch Telefonnummer, Profilbild oder Status gespeichert. Zudem kann der Messengerdienst auch auf die Kontakte im Telefonbuch zugreifen - und diese damit theoretisch auch an Facebook und Co. weitergeben - ohne dass man dem zugestimmt hat. Mit diesem "Profiling" versucht Facebook möglichst zielgerichtet Werbung zu schalten - also mit den Daten Geld zu verdienen.

Pietro Lombardi musste Konzert absagen

  Pietro Lombardi musste Konzert absagen Am 6. Januar hätte Sänger Pietro Lombardi eigentlich in Magdeburg auftreten sollen. Doch die Gesundheit machte dem sympathschen Musiker einen Strich durch die Rechnung. Auf Instagram entschuldigte sich der 25-Jährige bei seinen enttäuschten Fans.

Kartellamtspräsident Andreas Mundt mischt sich in die Diskussion um Facebook ein. Er geht davon aus, dass der Social-Media-Kanal im aktuellen Datenskandal seine Marktmacht ausgenutzt habe.

Kartellamt sieht missbräuchliche Datensammlung bei Facebook . Das Bundeskartellamt wirft Facebook den Missbrauch von Nutzerdaten vor. Die aktuellen Konjunkturprognosen für Deutschland. Wirtschaftsdaten: Wie geht es Europas Staaten?

Die Kartellbehörde geht in ihrer vorläufigen Einschätzung davon aus, dass Facebook auf dem deutschen Markt für soziale Netzwerke marktbeherrschend ist. Der Nutzer werde vor die Wahl gestellt, das "Gesamtpaket" zu akzeptieren oder auf die Nutzung des Dienstes zu verzichten. Facebook erklärte hingegen, die Einschätzung des Kartellamtes sei "ungenau". Die Bonner Behörde geht seit 2016 dem Verdacht nach, dass Facebook seine Stellung missbrauchen könnte. Eine abschließende Entscheidung wird nicht vor Frühsommer 2018 erwartet.

Erst im Juni 2017 hatte die EU-Kommission eine 110-Millionen-Euro-Strafe gegen Facebook verhängt, weil Mark Zuckerbergs Imperium nach der Übernahme von Whatsapp falsche Angaben über die Bündelung von Daten gemacht hatte. (mit afp)

Deutsche Industrie mit unerwartetem Auftragsschwund .
Die deutsche Industrie hat im November einen unerwarteten Auftragsrückgang erlitten. Bei den Unternehmen gingen 0,4 Prozent weniger Bestellungen ein als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das war der erste Rückgang nach zuvor drei Anstiegen in Folge. Von Reuters befragte Ökonomen waren von einem erneuten Plus von 0,5 Prozent ausgegangen.Die Nachfrage aus dem Inland schrumpfte um 0,4 Prozent. Die Aufträge aus dem Ausland sanken sogar um 0,5 Prozent.

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