Gesundheit Krebserregend: Schädliche Stoffe in vielen Kamillen- und Kräutertees gefunden

13:47  13 februar  2018
13:47  13 februar  2018 Quelle:   gala.de

Zistrose: Das Naturheilmittel schützt zuverlässig vor Grippe und Erkältung

  Zistrose: Das Naturheilmittel schützt zuverlässig vor Grippe und Erkältung Schüßler-Salze, Globuli – es gibt so einige homöopathische Mittel, die zum Vorbeugen oder zur Bekämpfung von Erkältungen oder grippalen Infekten empfohlen werden. In der Zistrose, einem alten Kraut aus dem Mittelmeerraum, wollen Forscher nach jahrelanger Suche nun endlich die pflanzliche Alternative zu herkömmlichen Medikamenten gefunden haben, die besser helfen soll, als jemals zu erwarten war. 

In vier von sechs Kräutertees aus dem Supermarkt wurden krebserregende Pflanzengifte, die sogenannten "Pyrrolizidinalkaloide" gefunden . Wie gefährlich die Stoffe wirklich sind und wie sie in den Tee geraten, seht ihr im Video.

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Tee / Symbolbild © Getty Images Tee / Symbolbild

Kräutertees sollen vor allem in der Erkältungszeit besonders wohltuend wirken, doch nun kam heraus, dass einige von ihnen alles andere als gesund sind

Das Verbraucherportal "Markt" machte nun eine schockierende Entdeckung. Sie ließen mehrere Teesorten unter die Lupe nehmen und fanden in vielen Produkten schädliche Stoffe.

Verunreinigung durch Pflanzengift

Insgesamt standen sechs Sorten auf dem Prüfstand, von denen vier mit Pyrrolizidinalkaloide - kurz "PA" - versetzt waren. Diese können Leberschäden und Leberkrebs verursachen. Gegenüber dem NDR verriet Edmund Maser, Professor am Institut für Toxikologie der Uni Kiel: "Es besteht die Möglichkeit, dass geringste Mengen ausreichen, um Krebs zu verursachen."

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Sanft, verträglich, wenn nicht gar gesundheitsförderlich: Kräutertees haben einen guten Ruf. Nun hat das Bundesinstitut für Risikobewertung krebserregende Stoffe in einigen Proben nachgewiesen. "Fenchel, Kamille und die anderen Kräuter sind eigentlich unverdächtig", sagt Lampen.

viele Bilder.

Keine Regelung der Grenzwerte

In Deutschland gibt es bisher kein Gesetz zur Grenze von PA in Lebensmitteln und das obwohl schon geringe Mengen große Schäden verursachen können. Das Bundesinstitut für Risikobewertung errechnete eine Höchstaufnahmemenge von 0,42 Mikrogramm bei Erwachsenen pro Tag. 

Erschreckende Zahlen

Die höchste Menge an PA fand man beim Pfefferminztee von Rewe. Hier wurde ein Wert von 0,67 Mikrogramm pro Tasse gemessen, der die Höchstmenge um ein Vielfaches überschreitet. Rewe nahm gegenüber Markt Stellung zu dem Ergebnis. "Es werden bereits umfangreiche Maßnahmen zur Minimierung der Gehalte durchgeführt."

Doch auch der Kräutertee von Edeka ist belastet. Hier ließ sich ein Wert von 0,36 Mikrogramm ermitteln. Die Tageshöchstmenge wäre also mit nur zwei Tassen bereits überschritten. 

Diese Lebensmittel sollten Sie niemals in der Mikrowelle aufwärmen

  Diese Lebensmittel sollten Sie niemals in der Mikrowelle aufwärmen Eine Mikrowelle ist wirklich praktisch, doch nicht alle Lebensmittel sind für die Aufwärmmethode geeignet. Darauf sollten Sie achten Viele von uns haben eine Mikrowelle zu Hause oder im Büro. Das praktische Gerät kommt häufig zum Einsatz. Allerdings sollten Sie sich genau überlegen, welche Lebensmittel Sie in der Mikrowelle aufwärmen, denn in manchen Fällen schadet es mehr, als das es nutzt. Brokkoli Das schmackhafte Gemüse können Sie zwar in wenigen Minuten in der Mikrowelle garen, allerdings verliert es so viele seiner gesunden Inhaltstoffe. Wissenschaftler der spanischen Universität Murcia haben herausgerufen, dass 97 Prozent der im Brokkoli enthaltenen entzündungshemmenden Flavonide in der Mikrowelle zerstört werden. Im Vergleich: Das Garen von Brokkoli im Wasserdampf beeinträchtigte die Flavonoide nur um 11 Prozent. Gefrorenes Fleisch Statt gefrorenes Fleisch in der Mikrowelle aufzutauen, sollten Sie es lieber über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. In der Mikrowelle taut das Fleisch nicht gleichmäßig auf und es entsteht ein Brutherd für Bakterien. Diese Fehler beim Auftauen können gefährlich werden. Verarbeitete Fleischprodukte Fleischprodukte wie beispielweise Hot-Dog-Würstchen und Speck sind ebenfalls nicht für die Mikrowelle geeignet.

Kräutertees sind häufig mit Schadstoffen belastet, wie Stiftung Warentest berichtet. häufig schädliche Substanzen fanden , waren fast alle Fenchel- und viele Pfefferminztees frei davon. Schwarzer Tee enthält oftmals krebserregende Stoffe , wie ZDF-Tester herausgefunden haben.

Die Stiftung Warentest hat in einer Untersuchung festgestellt, dass viele Kräutertees mit Schadstoffen belastet sind . Trotzdem gibt es immer wieder Schlagzeilen wie: Viele Kräuter- und Pfefferminztees enthalten Pflanzengifte, Krebserregendes Pflanzengift im Bio-Babytee gefunden , oder: Schwarzer

Weitere belastete Tees waren der Pfefferminztee von ALDI (0,02 Mikrogramm) und der Kräutertee von Meßmer (0,005 Mikrogramm).

So kommt das PA-Gift in unseren Tee

PA-Gifte lösen sich leicht im Wasser und sind außerdem temperaturbeständig. Sie werden also nicht durch das kochende Teewasser abgetötet, gelangen so in unseren Organismus und damit in die Leber. Das Gift befindet sich nicht in den Teekräuter selbst, sondern in dem Unkraut, das zwischen den Teepflanzen sitzt. Bei der Ernte wird es mit aufgenommen und weiterverarbeitet.

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